Episode 80: Prognosen, Pleiten, Perspektiven
Shownotes
Lydia Beneckes Format "Wissenschaft trifft Freundschaft" findet alle 14 Tage live auf Twitch zu unterschiedlichsten Themen und mit wechselnden Gesprächsteilnehmern statt.
Der WTF Talk ist eine Produktion der Festivalia GmbH & Lydia Benecke
Transkript anzeigen
00:00:00: Einen wunderschönen guten Abend.
00:00:02: und wir sind Achtzig also nicht Achtzig Teilnehmer.
00:00:05: es ist auch keiner von uns vieren hier Achtzig aber es ist unsere Achtzigste Folge.
00:00:10: insofern ja
00:00:13: Den
00:00:14: Jahresrückblick haben wir ja schon in der letzten Folge gemacht.
00:00:18: und jetzt wollen wir uns mal ein bisschen also den Jahresrückblick aus skeptischer Sicht.
00:00:23: Jetzt wollen wir uns noch mal ein bisschen mit der Frage beschäftigen.
00:00:26: Wie waren eigentlich die Vorhersagen für twenty-fünfundzwanzig?
00:00:29: Und wie sehen die Vorhersagen für zwei tausend sechsundzwanzig aus?
00:00:34: Und wie sieht es mit Vorhersagen überhaupt aus?
00:00:37: Also jetzt insbesondere natürlich den Vorhersagen von Astrologen, Glaskugelsehern und ähnlichen Leuten, Nostradamus und so weiter.
00:00:50: Und wen kann man sich dazu besser einladen als den Wahrsager-Check, der ja auch, als wir vom Jahresrückblick gesprochen haben, schon heftig eingefordert wurde im Chat.
00:01:00: Michael Kunkel, herzlich willkommen.
00:01:04: Für diejenigen unter unseren Zuschauern oder späteren Podcast-Hörern, die dich noch nicht kennen, sagst du vielleicht ein bisschen was zu dir und was dich zu uns geführt hat.
00:01:16: Ja, also ich bin Mathematiker inzwischen in Rente.
00:01:20: Und ich habe zwanzig Jahre lang jedes Jahr einen Bericht geschrieben, in dem ich die Prognosen von Vasa, sagen hell, sehr in Astrologen ausgewertet habe.
00:01:30: Inzwischen bin ich ein Rentner, ich mache das nicht mehr, aber ich sammle weiterhin und werte die für mich aus.
00:01:35: Öffentlich machen das jetzt anderen.
00:01:39: Gut, ich habe mal ... Einfach mal in Google eingegeben, was Wahrsager, was eigentlich Wahrsager?
00:01:45: und für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für dass Nostradamus und Baba Wanga für den Düstere Prognosen abgeben haben.
00:02:14: Das kann man wahrscheinlich für jedes der vorliegenden Jahre endlich wiederholen.
00:02:23: Was war denn für dich so, dass das, was von den Prognosen im Jahr Gab es einen Grund-T-Noir oder so was?
00:02:36: War was besonders für das Jahr?
00:02:38: Ist die was aufgefallen?
00:02:39: Oder ist es doch immer wieder dasselbe?
00:02:41: Zum einen ist es natürlich weitgehend dasselbe und es war eigentlich sehr langweilig, weil es war nichts Neues dabei.
00:02:49: Es ist auch nichts Besonderes passiert, es waren die gleichen Prognosen, die man jedes Jahr kriegt mit Katastrophen.
00:02:55: Natürlich, wie jedes Jahr, stirbt der Papst.
00:02:57: Dies Jahr ist er auch gestorben.
00:02:58: Und da gab es eine Prognose, die fand ich dann ganz lustig, weil man hat, wie jeder andere auch, gedacht, die würden jetzt Wochen brauchen, um neuen Papst zu wählen.
00:03:08: Es ging aber rasend schnell.
00:03:10: Es war der vierte Wahlgang.
00:03:11: Ich habe am zweiten Tag quasi schon durch.
00:03:13: Und das war überraschend für viele.
00:03:17: Und gut, die einzige Prognose, die ich da auch übergelesen habe, war halt dann auch falsch.
00:03:23: Also eine kurze Konklave hat keiner vorher gesagt.
00:03:26: Zumindest wüsste ich nicht.
00:03:29: Also viel interessanter ist ja eigentlich, dass jeder Papst grundsätzlich der Letzte sein soll.
00:03:34: Also das ist
00:03:35: eine
00:03:37: Nostradamus-Profi-Zeitung, die seit meiner Kindheit umgeht.
00:03:41: Also jeder Papst ist grundsätzlich der Letzte.
00:03:43: Und dann geht sowieso die Welt unter.
00:03:46: Aber es wird immer wieder neuer gewählt.
00:03:49: Ja,
00:03:50: die sind auch vorsichtiger geworden.
00:03:52: Früher war Neuer Papst hieß der Papst stirbt.
00:03:55: Und es gab ja mal einen, der es zurückgetreten.
00:03:58: Und deswegen kommt es jetzt in Bognosen auch vor.
00:03:59: Ja, es wird einen neuen Papst geben.
00:04:02: Man weiß noch nicht, ob der Alte stirbt oder einfach zurücktritt.
00:04:05: Also das sind auch so Dinge, die sich halt, wenn es einmal passiert ist, dann nehmen die Heldseher wahr, sagen wir uns das eben auf und schreiben das für die nächsten Jahre fort.
00:04:17: Ja, was ja irgendwie spannend gewesen wäre, wäre, wenn jemand den Papst-Rücktritt vorhergesagt hätte, als noch keiner zurückgetreten war.
00:04:23: Hatte keiner genauso wenig wie ein Anschlag, damals auf Johannes Paul II, hat auch keiner vorher gesehen.
00:04:30: und in den nächsten Jahren war die prognose Anschlag auf den Papst-Standard.
00:04:36: Mit der Zeit wird es halt weniger.
00:04:40: Also man sagt sozusagen nachher.
00:04:43: Ja.
00:04:45: Aber vielleicht, wenn wir mit Nostradamus und Barbara Wanger schon mal angefangen haben, wer ist eigentlich Nostradamus?
00:04:51: oder wer war Nostradamus vielmehr?
00:04:56: Wer von euch mag Bernd Römmel?
00:04:59: Bernd weiß das.
00:05:02: Ja gut, also Nostradamus führt uns so etwa... Fünfhundert Jahre zurück in die frühe Neuzeit geboren.
00:05:08: Fünfzehnthundert drei in Südfrankreich in der Nähe von von von Avignon als Sohn von von Kaufleuten.
00:05:19: Und
00:05:22: er hat dann Kindheit, Jugend, überspringen wir mal.
00:05:25: Er hat dann in Montpellier Medizin studiert.
00:05:28: Und wie das halt damals damals so war, ist das Studium halt ständig durch die Pest unterbrochen worden.
00:05:34: Und man nimmt an, dass Diese frühe Biografie, als Medizinstudent hat er sich als sogenannte Heilgehilfe in diesen Pestepidemie nützlich gemacht.
00:05:45: und man nimmt an, dass das, was er dort erlebt hat, Lydia wird es vermutlich Biografen besser einordnen können.
00:05:52: Man nimmt an, dass ihm so ein bisschen eine Schlagszeit in relativ düstere, negative Weltsicht verpasst hat.
00:06:01: Er hat in einer dieser Pest-Epidemien dann seine erste Frau und seine Kinder verloren, ging dann auf eine jahrelange zielose Wanderschaft und hat sich dann schließlich in Salon der Provence niedergelassen.
00:06:13: Es ist bis heute nicht klar, ob er das Medizinstudium wirklich vollendet hat.
00:06:17: Also man sagt, er sei Arzt oder Pest-Arzt gewesen, sehr wahrscheinlich stimmt es gar nicht.
00:06:21: Er hat wohl maximal eine Apotheke eröffnet und hat allerlei Tinturen und Kosmetika verkauft.
00:06:28: Und so ab ab fifteenhundertfünfundfünfzig hat er halt angefangen, diese berühmten Zenturien zu verfassen.
00:06:34: Diese Dinger heißen so von dem französischen oder auch lateinischen Wort Saint für einhundert, also eine Zenturie ist eine Sammlung von einhundert vierzeiligen Orakelversen.
00:06:46: Und da legt er angeblich das gesamte Weltgefähen bis ins Jahr drei tausend siebenhundert siebenundneunzig nieder.
00:06:53: Und das wird auch heute heute immer noch zitiert.
00:06:56: und Diese Mossadamus Ausdeutung, also du hast eben gefragt, ob uns oder mir oder Michael, die ist es ja irgendwas aufgefallen ist.
00:07:04: Also für mich was, die, ich bin mir nicht sehr, also mir ist dieses Jahr zum ersten Mal massiv aufgefallen.
00:07:11: Also Michael halt hat völlig recht, also es hat mich dieses Jahr wirklich Überwindung gekostet, das ganze Zeug zu lesen, weil es wirklich einfach langweilig ist.
00:07:19: Also ich frag mich wirklich, was für Redakteure sich da jedes Jahr an diesen Mist setzen und diesen Quatsch noch mal schreiben, aber Was mir so langsam auffällt, also fast überall, wo ich die Dinger gelesen habe, wird es kritisch begleitet.
00:07:33: Also, ich schreibe zumindest jetzt überall dazu.
00:07:37: Also, man soll das nicht so ernst nehmen.
00:07:38: Das ist alles sehr vage, sehr viel deutlich, sehr vieles, hat auch nicht geschmimmt und so weiter und so fort.
00:07:44: Aber ich warte halt nach, also den letzten entscheidenden Schritt gehen die Kolleginnen und Kollegen und dann doch nicht, nämlich das, was ich heute, wenn ich das sagen darf, im Skeptics-Blog geschrieben habe.
00:07:56: Das ganze Mysterium von diesen Nostradamus-Fersen, das ist keine Wildkür.
00:08:01: Also diese ganze düstere Symbolik von dem brennenden Stern, von dem Blutregen, von dem Bienenschwarm, was dieses Jahr alles wieder kolportiert wird.
00:08:12: Das sind sogenannte Vorzeichen.
00:08:15: Nostradamus war kein besonders begabter Autor.
00:08:18: Das ist auch alles nicht auf seine Mist gewachsen.
00:08:20: Der hat das Zeug geklaut.
00:08:22: Man hat das damals nur nicht so genannt.
00:08:24: Es gab ja damals keinen Urheberrecht und solche Sachen.
00:08:27: Man hat halt von anderen Autoren einfach genommen.
00:08:30: Was man kriegen konnte, und diese ganzen Zenturien bestehen aus der sogenannten Vorzeichenliteratur der antiken Römer.
00:08:37: Und diese ganzen Sachen, wie gesagt, ja Bienenschwamen steigt auf, dann steht jetzt überall, das hat wahrscheinlich was mit Irina Armee oder mit Poutine.
00:08:47: Das sind klassische Vorzeichen.
00:08:48: Das hat man damals als Ohmen, also als Zeichen der Götter gesehen, dass die der Menschheit damit irgendwas mitteilen wollen.
00:08:55: Diese ganze obskure Symbolik, was bei Nostradamus alles so schwer verständlich ist.
00:09:00: Und wie gesagt, das Feuer am Himmel und alles, das sind alles Naturerscheinungen, Ohmen, Vorzeichen.
00:09:07: Das kann man alles wörtlich in diesen Büchern aus dem antiken Rom nachlesen.
00:09:13: Und das steht alles in diesen Zenturien drin.
00:09:15: Also es hat überhaupt nichts mit Zukunftsvorhersage zu tun.
00:09:18: Und wie gesagt, es hat jetzt so etwa zwanzig Jahre gedauert, bis die Journalisten jetzt zumindest mal so die eine oder andere kritische Bemerkung machen.
00:09:26: Und ich warte jetzt Jahr für Jahr darauf, dass endlich mal jemand auf die Idee kommt und schreibt endlich mal hin.
00:09:31: Hey, ja, das hat schon genau ein Hundert Jahre vorher in drei anderen Büchern gestanden.
00:09:38: Das sollte jetzt der nächste Friedrich der Deutschen Medien einfach sein.
00:09:42: Ich bitte euch Kollegen, es ist doch nicht so schwer, oder?
00:09:47: Tolle Idee.
00:09:48: Wobei ich sagen muss, dass dieses Jahr die Anzahl der Nostradamus-Bognosen über dich gestolpert sind wesentlich geringer war als im Jahr vorher und noch geringer als im Jahr vorher.
00:09:58: Das sind schon weniger geworden und du hast recht, es wird ein bisschen eingeordnet, aber es sind so Standardsätze.
00:10:06: Und mein Lieblingsstandardsatz, den ich da vor drei Jahren und vor zwei Jahren das letzte Mal gelesen habe, war, ja, man weiß ja nicht, was im Original drinsteht.
00:10:17: Und ich meine, ich habe die Originale im Faximile hier.
00:10:20: Also, was soll der Quatsch?
00:10:26: Man weiß nicht, was es bedeuten soll, ist noch mal was anderes, oder?
00:10:29: Das
00:10:30: ist eine andere Qualität, natürlich.
00:10:31: Aber die sagen, man weiß nicht, was da drin steht, ist quatscht.
00:10:35: Man kann das, wie gesagt, bei Amazon kaufen.
00:10:37: Hab ich auch gemacht.
00:10:42: Es wurde gerade im Chat gefragt, von Ludwig van Backofen hat jemand eigentlich den Tod von Erich von Deniken vorausgesagt.
00:10:49: Eine gute Frage, wie ich
00:10:51: finde.
00:10:51: Die Frage wäre vorher zu sehen gewesen, ja.
00:10:54: Also?
00:10:56: Nicht, dass ich wüsste.
00:10:57: Ich glaube, Erich von Dänigen ist zu unwichtig, als dass er auf der jährlichen Helds- und Despertschliste von Nicky Pezzaro, zweihundertfünfzehn Namen für das Monat zwanzundzwanzig, aufgetaucht ist.
00:11:09: Die kennt den einfach nicht.
00:11:10: Wenn sie ihn gekannt hätte, wäre er vielleicht aufgetaucht.
00:11:14: Und dabei gab es sogar in der Tagesschau irgendwie einen Hinweis auf seinen Tod, ne?
00:11:19: Da war ich echt ein bisschen überrascht.
00:11:23: Der ist bekannt.
00:11:23: Also, den Namen kennt ja tatsächlich fast jeder.
00:11:26: Ab einem gewissen Alter zumindest.
00:11:28: Und, ja, ist halt ein Promi gestorben.
00:11:31: Ist wahrscheinlich genau der Punkt ab einem gewissen Alter.
00:11:33: Ich glaub, der ist die Altersstichprobe sehr divers, was das angeht.
00:11:37: Frag mal Leute unter dreißig.
00:11:40: Mag sein, ja.
00:11:44: Ja, ich sag mal, ich glaub, ein bisschen was zu dänigen müssen wir in dem Kontext, denke ich, schon sagen.
00:11:52: Man hat so ein bisschen bei den Nachrufen das Gefühl, Dass man bloß nichts Negatives über jemanden sagen will, der nicht mehr lebt.
00:12:06: Und dass das ja alles... Ja, also teilweise wird er als Forscher bezeichnet oder so was.
00:12:16: Wie, wie,
00:12:18: wie,
00:12:23: wie nehmt ihr das wahr?
00:12:24: Die, die, die sozusagen die nachträgliche Däniken Rezeption?
00:12:31: Wie richtig?
00:12:31: Ich denke, es ist einfach... Also gut, du hast jetzt gerade, oder Lüde hat gerade gesagt, du hast vor die Formulierungen alle unter, unter dreißig.
00:12:41: Unter dreißig.
00:12:42: Und bin ich ja jetzt, also ich werde dieses Jahr ja genau doppelt so alt.
00:12:45: Also ich habe das ja tatsächlich alles erlebt.
00:12:49: Ja, muss auch tatsächlich sagen, ich weiß, dass er für die Skeptiker-Szene im Allgemeinen große Bedeutung hat.
00:12:55: Es gibt viele Leute, die sagen, ja, dadurch bin ich eher zum Skeptiker geworden, zum kritischen Denken gekommen, weil mich das wahnsinnig interessiert hat.
00:13:03: Und ich habe dann erst so im Laufe meines Lebens dann irgendwie so gelernt, dass du hinterfragen und dass das alles nicht stimmt.
00:13:11: Also, ich hab mich damals für allen möglichen Quarten interessiert, aber ich hab tatsächlich lieber... Also, das war ja alles so zu der Zeit, wo auch parallel die ganzen UFO-Geschichten und der Mudertreik alles rauskam.
00:13:24: Das hab ich viel lieber gelesen.
00:13:28: Also, man sagt ja, dass Dänigens Erfolgsgeheimnis sei ja eben das gewesen, dass er umgekehrte auf den Kopf gestelltes Science-Fiction geschrieben hätte.
00:13:35: Also, er hat nicht gesagt, wir werden bald, so wie bei Periroden oder was, Treffen bald auf außerirdische und die waren schon da schon vor Jahrtausenden und haben den frühen Hochkulturen ihr überlegenes Wissen vermittelt und ich glaube ein entscheidender Punkt bei mir war.
00:13:51: Ich habe nicht verstanden warum und ich weiß auch nicht ob es irgendwo eine Begründung gibt.
00:13:56: es kann sein dass er eine gegeben hat.
00:13:58: Ich war damals zum Beispiel als ich war Perloden fände.
00:14:01: ich habe die Perloden Bücher gelesen und da gibt es ja diese Figur des Atlanten der taucht in Band fünfzig auf.
00:14:07: das ist ein.
00:14:08: Überlebender vom Planeten Akon, der ist irgendwann auf der Erde gestrandet als Außerirdischer und der taucht so alle paar hundert Jahre mal auf und versucht den Erdlingen so technologische Entwicklungshilfe zu geben.
00:14:24: Also er versucht so den technischen Fortschritt auf der Erde anzustoßen, aber der entscheidend Unterschied Er hat ein ganz klares egoistisches Motiv dafür.
00:14:35: Er möchte ihm so schnell wie möglich die Menschheit auf die Stufe von Raumfahrt bringen, damit er zu seinem Planeten zurückkehren kann.
00:14:43: Das habe ich natürlich verstanden, dass das ein Motiv ist.
00:14:46: Aber diese außerirdischen Lehrmeister von Däniken, die da den Hochkulturen des Wissenes vermittelt haben, wie man Pyramiden baut.
00:14:54: Hallo, jedes fünfjährige Kind mit Bauchlötzchen weiß, dass die einzige Möglichkeit ist, sicher nach oben zu bauende Pyramide ist.
00:15:03: Dafür brauche ich keine außerirdischen Lehrmeister.
00:15:06: Was ist das für die Blödsinn?
00:15:08: Also ich habe das tief dahinter nie verstanden, was das sein soll.
00:15:13: Deswegen konnte ich persönlich mit deren Genie so besonders viel anfangen.
00:15:17: Ich habe ihn dann auch Mitte der Neunziger auf der Buchmesse mal interviewen dürfen.
00:15:22: Also so richtig mit viel Zeit, also nicht fünf Minuten, sondern so richtig eine Stunde oder so.
00:15:28: Und ja, er gilt ja irgendwie als so nett und so hart.
00:15:31: Also, nee, also ich möchte an der Stelle abbrechen, aber ich war nie, also waren die begeistert von ihm.
00:15:39: Bei mir ist er auch ziemlich vorbeigegangen, obwohl meine Eltern die Bücher zumindest ein Buch zu Hause hatten.
00:15:46: Ich habe das nie gelesen.
00:15:48: Ich war dann auch eher ein paar Jahre später bei den.
00:15:53: Das hat mich viel, viel mehr interessiert.
00:15:54: Und diese alten Geschichten mit Göttern eben nicht.
00:15:57: Und ich habe das vorhin noch mal nachgeschaut.
00:16:01: Seine Bestseller waren in den Jahren achtundsechzig bis siebzig.
00:16:04: Aber die wurden natürlich, also da war das wirklich, hat der Bestseller-Listen angeführt.
00:16:12: Da war ich sechszehn, also das habe ich ganz gut mitgekriegt.
00:16:14: Und wir haben damals auch darüber diskutiert, was das sein könnte.
00:16:17: Aber von Däniken hat mir außer dass ich später, viel später, in Büchern über ihn gelesen habe und was er so behauptet hat und warum das Unsinn ist, war, hat er mich sehr wenig interessiert.
00:16:35: Also ich bin jetzt so ein bisschen, wir sind ja immer so fünf Jahre auseinander, Also bei mir war es tatsächlich so, dass Daniken war für mich so jemand, der stand bei der Generation meiner Großeltern im Bücherregal.
00:16:50: Und ich habe ihn dann tatsächlich, also er kam dann in Anfang Mitte neunziger, also noch bevor ich wirklich zur Skeptikerbewegung gestoßen bin, mal in meinen Heimatort und hat da in der Stadthalle einen Vortrag gehalten und da bin ich auch tatsächlich mal hingegangen.
00:17:07: Ich erinnere mich also an zwei Großveranstaltungen in dieser Stadthalle, die ich mir tatsächlich live angehört habe, also wo jemand geredet hat.
00:17:14: Das eine war Erich von Däniken, das andere war Oscar Lafontaine.
00:17:17: Ich lasse jetzt unseren Zuhörern, die mich persönlich ein und politisch einordnen können, dass... Ja,
00:17:23: also... Wenn der in Saarbrücken aufkwächst, ich weiß, wer Oscar Lafontaine ist,
00:17:28: müssen wir
00:17:28: alle glauben.
00:17:30: Ja, die älteren zumindest, ja.
00:17:38: Er war schon ein guter, unterhaltsamer Redner.
00:17:42: Das war auch so ein bisschen das, wo ich die Wahrnehmung mit der ich hingegangen bin.
00:17:47: Ich
00:17:48: kannte so ganz grob seine Thesen.
00:17:50: Ich wusste, dass diese Bücher, wie gesagt, im Wesentlichen bei älteren Leuten im Regal stehen und dachte mir, okay, ich habe nichts zu tun, den Abend gehe ich mal hin.
00:18:00: Und er war ein charmanter, unterhaltsamer Redner und das konnte man sich alles gut anhören.
00:18:12: Überzeugt hat es mich damals nicht.
00:18:15: Es hat mich auch nicht
00:18:16: so
00:18:18: bewegt, dass ich jetzt dadurch gesagt hätte, ich muss jetzt zu den Skeptikern gehen.
00:18:22: Also das nur auch nicht.
00:18:28: was mir so ein bisschen auffällt, ist in der im Zuge deines blockarticles bernd ging es also ein bisschen in die frage wie überzeugt war er eigentlich von dem was er da verbreitet hat?
00:18:42: und ich hatte eigentlich bei denigen immer das gefühl dass er ja ich sag mal ähnlich ja also dass er so Ein bisschen, vor allen Dingen in der späteren Zeit dann eigentlich immer gesagt hat, na ja, ich sage ja nicht, dass es so war, ich sage ja nur, dass es so hätte gewesen sein können.
00:19:03: und ja, also, dass er so ein bisschen wie sein großer sozusagen Zeitgenosse Uri Geller in späteren Jahren eigentlich so ein bisschen mehr den Unterhalter halt raushängen lassen als den Den Pseudo-Wissenschaftler, jetzt war ich ein bisschen überrascht, dass es bei deinem Artikel ein bisschen anders rüber kam.
00:19:34: Ja, es war halt immer die Frage.
00:19:36: Ich mein, er hat ja auch in vielen Interviews gesagt, also Michael hat ja gesagt, er war damals ein sehr, oder er war Zeit seines Lebens ein sehr... Gefragter Autor, also muss ich eigentlich eine Menge Geld verdient haben, aber er hat immer in jedem Interview gesagt, er hätte nicht viel Geld, weil er das alles in seine Forschung steckt.
00:19:54: und also man muss das nicht.
00:19:56: Du hast ja eben schon gesagt, man muss das nicht unbedingt Forschung nennen, aber er hat natürlich unleugbar viele Expeditionen veranstaltet, also er hat sich die Sachen selber vor Ort angesehen, alles ist da überall hin gefahren.
00:20:10: Das muss man schon sagen und ich habe mich dann immer gefragt, Also, wenn jemand sich so intensiv mit dieser Sache beschäftigt.
00:20:17: Und er hat ja auch dann diese Gegenbücher und alles, die ganzen Gegendarstellungen ja auch gelesen, weil ich habe, es gab ja auch Reaktionen von ihm darauf.
00:20:27: Und irgendwann war für mich mal der Punkt erreicht, wo ich mir einfach gesagt habe, der kann das unmöglich selber glauben, weil es muss irgendwo an der Stelle mal der Punkt kommen, wo er mit so vielen Fakten konfrontiert wird, dass er wissen muss, dass das nicht stimmt, was er behauptet.
00:20:48: Und da gibt es dann zwei Möglichkeiten.
00:20:50: Die eine ist das, was du gesagt hast.
00:20:52: Ja, man kann das dann so Noschalon relativieren.
00:20:55: Ja, ich bin halt nur irgendwie so wie ein Museumskurator.
00:20:58: Klar suche ich mir das irgendwie alles selektiv aus, aber das machen Andi ja auch.
00:21:02: Oder aber die zweite Variante ist das, was Christian Schiffer, der BR-Schonalist im Blog gesagt hat.
00:21:10: dass ich es mache, wie alle Esoteriker, dass ich die Realität komplett verdränge und... Ach, wie nennt man jetzt das Fachwort, Ludia?
00:21:20: Ich wollte gerade sagen, ich habe den Eindruck Confirmation, bei.
00:21:22: es ist eine hinreichende Erklärung für das Phänomen, also der Bestätigungsfehler.
00:21:27: Das
00:21:28: könnte es sein.
00:21:29: Das ist der Grund, warum Fakten nicht immer greifen, weil ja genau die Definition ist, man kann es auf so viele Dinge anwenden, dass wir es in jeder zweiten Sendung haben, glaube ich.
00:21:40: Umso wichtiger ja, eine Annahme für einen Menschen ist, dass so stärker wird, das Gehirn dazu neigen, alle Informationen, die diese Annahme widersprechen, zu relativieren, weniger wahrzunehmen, weniger gut zu erinnern.
00:21:51: Und deswegen sind menschliche Gehirne leider sehr fehleranfällig.
00:21:55: Und da das Ganze ja für ihn sehr sinnstiftend war und eine sicher kundamental wichtige Annahme für seine Selbstdefinition, kann man davon ausgehen, dass da besonders stark ein Bestätigungsfehler gegriffen haben dürfte.
00:22:10: Also das wäre zumindest eine psychologisch sehr plausible Annahme dafür, warum keinerlei Fakten jemals vielleicht hinreichend sein Bild von dem, was er Annahmen erschüttert haben.
00:22:20: Er hat ja nach diesen Fakten nicht gesucht, es gab gerade den Chat die Frage, er hätte ja mit dem Geld, das er verdient hat, entsprechende Forschung unterstützen können.
00:22:28: Das hat er ja nie getan.
00:22:29: Er hat nur Bestätigung gesucht.
00:22:31: Und wie gesagt, das ist menschlich, verständlich meines Erachtens, aber natürlich wissenschaftlich unsinnig.
00:22:38: Ja, aber ich hatte eigentlich jemals wirklich auch richtig behauptet, Wissenschaftler zu sein.
00:22:43: I don't know.
00:22:46: Ich glaube, dass Menschen ihn in seiner Selbstinszenierung so wahrgenommen haben, aber es ist relativ offensichtlich, dass das, was er gemacht hat, nicht mit Wissenschaft vereinbar ist.
00:22:54: Naja, zumindest wenn man weiß, wie Wissenschaft funktioniert, oder?
00:22:57: Ja, also ich denke auch, dass er war schon, also meine Eltern haben wahrscheinlich gedacht, er ist Wissenschaftler.
00:23:03: Aber die haben auch keinen wissenschaftlichen Hintergrund und das hat, also es ist kein Vorwurf, Gottes Willen.
00:23:12: Es war damals eine Standarddiskussion unter den Erwachsenen.
00:23:17: Das war der Bestseller, den hatte jeder gelesen und da wir haben die abends beim Kartenspielen und beim Wein oder beim Bier drüber gesprochen.
00:23:25: Ganz normal.
00:23:26: Genau so wie wir eben ein paar Jahre später über Spamudertreich auf dem Pausenhof gesprochen haben.
00:23:31: Das war das gleiche Spielchen.
00:23:33: Also
00:23:35: er war kein
00:23:35: Wissenschaftler, muss man mal dazu sagen.
00:23:37: Erich von Däniken war gelernter Hotelkaufmann.
00:23:39: Ja, ein Hotelfachmann.
00:23:42: Und unter anderem, und da hat er ja sein erstes Buch schon geschrieben, als er, als er in den neunzehnten siebzig wegen Betrug und Urkundenfälschung für dreieinhalb Jahre eingefahren ist, weil er, weil er die Kurtaxe von seinen Gästen zwar kassiert, aber nicht an den Staat abgeführt hat.
00:23:59: Also das,
00:24:00: ja.
00:24:02: Also ich denke,
00:24:02: da werden
00:24:02: wir aber auch.
00:24:03: Ich denke tatsächlich, dass es einen sehr gibt, ich weiß nicht, wie ich das für diesen Begriff auch ein Adjektiv gibt.
00:24:09: Also es gibt einen Konfirm, ein Bier-Biased.
00:24:14: Denken gibt es, aber das so kann man vielleicht anlernen.
00:24:18: Also es ist halt ein Denkfehler bzw.
00:24:23: es ist natürlich eher die Beschreibung dessen, dass ja das Gehirn selektiv Die ganze Zeit bei der Informationsverarbeitung, genau diesem vorgegebenen Ziel sozusagen folgend ein, also deswegen weiß ich nicht genau, welches Wort du suchst.
00:24:38: Einen anderen Adjektiv, dass diese Denken befreit, aber ist auch nicht so wichtig.
00:24:44: Ich hatte, also gut, ich muss dann vielleicht doch nochmal auf dieses Interview dann zurückkommen.
00:24:49: Der Moment, wo mir aufgefallen ist, glaube ich, dass der das, also das Beide stimmt, also dass er das zum einen zwar wirklich ernst meint, aber zum anderen tatsächlich ein ganz, ganz simples eingefahrenes Denken hat, war, ich war ja damals bei einer großen, bei einer großen katholischen Zeit, und eine Standardfrage für alle Interviewpartner waren natürlich immer so ein bisschen nach, ja, nach Christen, nach Glaubensjahn Gott oder sowas.
00:25:18: Bei Dänigen war ja das wissenschaftliche Problem, dass das mich angesprochen hat, war immer so ein bisschen, dass er die Bibel so wie eine Reportage gelesen hat.
00:25:25: Also er hat das meiste davon wortwörtlich genommen.
00:25:27: Also wenn da irgendwas zum Himmel aufgefahren ist, dann war das ein Raumschiff, so ganz platt gesagt und solche Sachen.
00:25:34: Und ich habe ihn dann diese Frage gestellt, ob er an Gott glaubt.
00:25:38: Da hat er gesagt, ja, selbstverständlich.
00:25:41: Da habe ich es erst mal abgehakt.
00:25:42: und dann zehn Minuten später, da habe ich noch mal gefragt, was verstehen Sie denn unter Gott?
00:25:52: Und dann ist die Antwort gekommen, die alle Isoteriker geben?
00:25:56: Nein, natürlich nicht das klassische katholische Gottesbild, sondern er glaubt halt an diesen typischen New Age Gott, also an irgendeine Energiefeld, irgendwas im Universum, das da irgendwie alles zusammenhält.
00:26:09: Dann habe ich ihn gefragt, naja, das wundert mich jetzt ein bisschen, weil also Sie lesen ja die Bibel, also das sagen Ihre Kritiker jedenfalls, Sie lesen die Bibel wie eine Reportage.
00:26:19: Warum fällt es Ihnen dann schwer, den Rest zu glauben?
00:26:22: Also dann können Sie doch eigentlich auch an den Gott der Bibel glauben.
00:26:26: und
00:26:27: dann sagt er wirklich allen Ernstes.
00:26:30: Nee, das kann er nicht.
00:26:32: Ich habe den Satz nie vergessen.
00:26:34: Es ist wirklich wörtlich so gefallen.
00:26:36: Er sagt, das kann er nicht, weil im Himmel gibt es Krach.
00:26:40: Und ich habe den angeguckt und gesagt, was bitte gibt es im Himmel?
00:26:43: Ja, da gibt es auf deinem alten Testament diese Geschichte mit dem Engelssturz.
00:26:47: Und da hat sich doch dieser Lucifer, hat sich doch aufgelehnt und da hat Gott ihn rausgeschmissen.
00:26:52: Ja, und wenn es da oben so zugeht, da kann er nicht vanklauben.
00:26:56: Und wirklich, ich habe wirklich gesessen mit offenen Mund.
00:27:00: Und da ist mir wirklich klar geworden, der meint das wirklich ernst.
00:27:02: Das ist kein Quatsch, was der erzählt.
00:27:04: Und da ist mir aufgefallen, der hat die Denkweise von einem kleinen Kind.
00:27:07: Also anders konnte ich das damals nicht empfinden.
00:27:12: Also zur Frage aus dem Chat übrigens von Agent Schrulli.
00:27:15: Wann ich, vermutlich bezog sich die Frage, wann war das, darauf, wann ich Däniken gesehen habe, das muss so ungefähr dreißig Jahre her sein.
00:27:23: Also es war so Mitte der, Mitte der neunziger Jahre.
00:27:27: Ja, aber ich wollte auch dieses nicht so verstanden sehen, dass ich den Eindruck habe, dass er tatsächlich fest von überzeugt ist, was er da tut.
00:27:35: Ich
00:27:36: glaube, mein Eindruck von ihm war eigentlich immer, dass ihm das eigentlich relativ egal ist, ob das stimmt oder nicht.
00:27:43: Es ist eine Geschichte, die er erzählt und damit verdient er gutes Geld.
00:27:51: So ähnlich wie es für meine Begriffe auch anderen Unterhaltern egal ist, ob die Geschichten, die sie erzählen, wahr sind.
00:28:01: Es ist seine Geschichte und davon lebt.
00:28:03: Das war immer so mein Eindruck.
00:28:06: Was mir im Moment ein bisschen untergeht, ist die Tatsache, dass Erich von Däniken in seinen letzten Jahren, ich glaube ungefähr zehn Jahren, seine Bücher ganz überwiegend, wenn ich ausschließlich beim Kopfverlag verlegt hat, der also für rechtsesoterische, verschwörungsideologische und ähnliche Bücher bekannt ist.
00:28:31: Also Daniken war tatsächlich letztlich das in der letzten Zeit wirklich ein Aushängeschild der rechtsesoterischen Verschwörungszene.
00:28:42: Obwohl das, was er in ihn verbreitet hat, sich jetzt nicht so unbedingt... Also, ich kann mich zumindest nicht erinnern, dass es sich so deutlich in die Richtung geäußert hat.
00:28:53: Aber er hat sich ganz klar in dem Umfeld bewegt und von denen auch fördern
00:29:02: lassen.
00:29:03: Ja, man muss natürlich dazu sagen, dass die Bücher früher bei ganz normalen verlagen.
00:29:07: Ja, also früher war der ja wirklich Mainstream, muss man sagen.
00:29:11: Das war
00:29:12: absolut der Mainstream.
00:29:14: Na ja, das Thema war dann ja irgendwann aber auch rum.
00:29:16: Und ich glaub, es hing wahrscheinlich auch ein bisschen zusammen vielleicht mit der damaligen Zeit und dem Interesse für Raumfahrt, weil wenn man so bedenkt, dass er offenbar Ende der Sechziger so seine Bestsellerzeit hatte und da gerade ja das Thema Raumfahrt ganz groß war und dann natürlich auch UFO-Geschichten, dann war er natürlich da gerade auch thematisch sehr in der ... im modernen Trend.
00:29:37: Und der Trend ist dann irgendwann insgesamt thematisch abgeäppt für UFO-Sichtungen.
00:29:42: Interessieren sich jetzt auch deutlich weniger Leute, oder?
00:29:46: Denke ich auch.
00:29:46: Es gab eine Zeit, wo das häufiger kam.
00:29:51: Aber ich dachte, als ich in den Neunzigern irgendwann mal gehört habe, dass es Leute gibt, dass es so ein UFO-Gruppe gibt, die Sichtungen sich da anschauen, da war das aber auch schon ziemlich vorbei.
00:30:06: Es war auch eher so, siebziger, achtziger.
00:30:12: Also auf jeden Fall nochmal Holm, wir werden es natürlich nie wissen, aber das eine und das andere schließt sich auch nicht aus.
00:30:17: Hier man kann natürlich durchaus auch bewusst sagen, wir haben mal Dinge so inszenieren, dass es gut funktioniert als Show, aber trotzdem vielleicht davon überzeugt sein, besonders wenn man bedenkt, dass ... Also, ich habe ein paar Interviews mit ihm gesehen und es fing ja so, dass er in seinem subjektiven Gedankenkonstrukt sich schon sehr eingerichtet hat, so würde ich es mal sagen.
00:30:36: Also, das war ja so, ich würde es ja fast sagen wie eine Fantasywelt.
00:30:40: So wie jemand, der irgendwie voll in seinem kleinen Fantasy-Universum das alles voll schlüssig findet.
00:30:45: Und das ist ja irgendwie auch, kann ja auch so eine Flucht sein, aus einer sehr langweiligen Realität, wenn man die ganze Zeit sich mit diesen vermeintlich großen Plänen von irgendwelchen außerirdischen beschäftigt.
00:30:57: Also hat ja auch sehr viel mit Selbstwert und so zu tun.
00:31:00: Also ich kann mir jetzt schon vorstellen, dass das ein paar Funktionen erfüllt hat, die wahrscheinlich auch für ihn irgendwie, sagen wir mal, ja, interessant genug waren oder auch seine Grundbedürfnisse vielleicht auch befriedigt haben.
00:31:13: Also ich fand doch in den Interviews wirkte er recht überzeugt und auch begeistert von seinem subjektiven Weltding Weltbild.
00:31:21: Ja, der hat auch diesen Themenpark mal versucht aufzusetzen, der dann ziemlich bald pleite war, so viel ich weiß.
00:31:27: Genau.
00:31:29: Also, der hat auch wirklich dann geltend die Hand genommen und gesagt, so, okay, ich mach das jetzt, aber hat dann nicht funktioniert.
00:31:35: Wagt auch von der Zeit her viel zu spät, hätte er vielleicht dreißig Jahre vorher machen müssen, nur der zwanzig.
00:31:40: Aber ja, wie gesagt, es ist auch müßig darüber zu diskutieren, ob er jetzt das ernst gemeint hat oder nicht ernst gemeint hat.
00:31:49: Er hat viele Leute beeinflusst, das denke ich schon, weil viele den Kram halt gelesen haben und der Name war, auch wenn ich die Sachen wie gesagt nur punktuell gelesen habe, der Name war bekannt und auch was er so verbreitet hat, war bekannt und hat man das als vollkommen blödsinn nimmt oder nicht, er hat damit eine gewisse Wirkung gehabt, also auf jeden Fall.
00:32:10: Ich war ja natürlich nicht dabei, ich muss sagen, ich habe gerade meine Büchersammlung durchgeschaut und entsetzt festgestellt, dass ich kein einziges Buch von ihm in meiner bizarren Sammlung von bizarren Büchern habe.
00:32:19: Das ist ja wirklich furchtbar, da muss ich noch nachholen, einfach per se dazu haben.
00:32:25: Aber von daher, ich war leider schon aus dem Trend raus, als ich anfing, mich für solche Themen zu interessieren.
00:32:30: Aber hatte das nicht neben der... Faszination für Raumfahrt und außerirdische auch zusätzlich die Funktion, dass er damit ja auch sozusagen die Schöpfungstheorie ersetzt hat, was ja Sinn machte in einer Zeit, in der man sich gerade von den klassischen christlichen Vorstellungen ja auch gesellschaftlich abwandt in den Sechzigern, oder?
00:32:49: Ich meine, gut, ich bin jetzt keine Soziologin, aber da ja, dass die Zeit war, wo man vielleicht ein bisschen liberalere Ideen hatte, war vielleicht eine Erklärung, die pseudo-wissenschaftlich anmutet, statt Christlich sogar ganz interessant für einige Leute.
00:33:02: Ich weiß nicht.
00:33:04: Ich war eher dabei als ich, aber...
00:33:07: Meine Mutter hat das gelesen und ist aber weiterhin katholisch.
00:33:10: Nicht streng, aber sie hat drauf geachtet, dass sie... Sie ist immer in die Kirche gegangen.
00:33:17: Sie hat eigentlich drauf geachtet, dass die Kinder das auch tun.
00:33:19: Ich war dann irgendwann froh, dass die Fußballspiele sonntagsmorgen zu zehnhundertreißig stattfanden.
00:33:26: Da hatte ich eine Ausrede, aber ich bin edisch.
00:33:29: oder so nicht mehr hingegangen.
00:33:31: Aber das hat sich offensichtlich nicht ausgeschlossen, also auch bei den Bekannten von meinen Eltern.
00:33:37: Ja.
00:33:39: Diskutiert haben die das trotzdem.
00:33:40: Also das weiß ich, das habe ich mitbekommen.
00:33:45: Auf jeden Fall wissen wir schon mal, dass die Bedeutung dieser ganzen These schon sehr stark an Relevanz verloren hat, lange bevor er jetzt gestorben ist.
00:33:57: Ja.
00:33:59: Aber es hat immerhin für die Erwähnung in der Tagesschau noch gereicht, also.
00:34:06: Jo, Bernd, hast du noch irgendwas, was du dazu sagen möchtest?
00:34:09: Weil wir hatten kurz überlegt, ob wir eine Sondersendung dazu machen, aber wahrscheinlich ist jetzt die kurze Zusammenfassung auch okay, ich weiß es nicht.
00:34:17: Ja, also ich habe jetzt tatsächlich kurz über das, weil... Ich muss auch... Ich habe jetzt tatsächlich kurz über das Nachgedacht, dass du gesagt hast, warum... Warum das außerdem Interesse für Raumfahrt und Seinsveksel-Literatur so interessant war, ja, ich weiß, es gab damals Ende der sechzehnten Jahre ein Interview mit einem Sozialpsychologen, der hat das auch gesagt, ja, das ist ein drittes Bedürfnis sei so die naturwissenschaftliche Umdeutung von wieblichen Wundern und die hätte er halt bedient, das würde damit spielen.
00:34:53: Auf der anderen Seite weiß ich nicht.
00:34:54: Ich glaube, mich hat es, wie gesagt, auch deswegen nie so interessiert, weil so was, also selbst, ich war damals auch gläubiger Christ, aber ich hab ja eher gedacht, ja, selbst wenn es das gegeben hat und selbst wenn es diese außerirdischen Lehrmeister da gegeben hätte und die haben den Leuten gezeigt, wie sie die Statuen auf der Osterinsel bauen oder die Pyramiden mieten oder sonst was und dann verschwinden sie halt wieder, also quasi los, konsequenzlos.
00:35:22: Ja, so was.
00:35:23: Also das hat ja wieder was mit meinem Gottesglauben zu tun gehabt.
00:35:26: Noch hat es irgendeine praktische Auswirkung auf irgendwas.
00:35:30: Gut, dann konnten die Leute halt Pyramiden bauen und vorher konnten sie es nicht.
00:35:34: Und wen kümmern denn das?
00:35:37: Also wie gesagt, ich habe das ganze Motiv dahinter nie verstanden.
00:35:44: Also ich könnte die Interpretation als eine Art Ersatzreligion oder Religionsersatz, keine Ahnung, was dann treffen ist.
00:35:51: Ja, könnte ich mir vorstellen, dass das für einige Leute hatte.
00:35:57: Ich denke, dass es für Leute, die ohnehin schon gläubig waren, denke ich, war es genauso, wie Michael sagt, dass das konnte man gut in den christlichen Glauben integrieren, weil es hat ja jetzt nichts mit dem Schöpfergott zu tun, sondern das war, also Däniken hat ja auch von den außerirdischen Lehrmeistern gesprochen.
00:36:17: Also klar, das bewegt so das Bild von Von den, die Götter waren Astronauten, aber was diese Götter jetzt genau sein sollten, das hat er ja nie so, der wollte ja keine Ersatzreligion damit, also wollte ja keine Religion damit begründen.
00:36:31: Deswegen war das, glaube ich, relativ kompatibel.
00:36:34: Ich denke auch, das war kompatibel und ja, es war halt ein spannendes Thema für die Leute, weil es, und nur, dann hat man sich alle Bücher gekauft und abends darüber diskutiert.
00:36:49: Ja, man hatte noch kein Social Media und kein Internet.
00:36:52: Und man hatte bestenfalls drei Fernsehprogramme, vielleicht vier.
00:36:55: Ja, also auch da gab es nicht viele Alternativen.
00:37:00: Und man musste sich dann anders beschäftigen und die... Ich weiß nicht, wie gesagt, die Bücher standen bei uns zu Hause rum und auch andere Dinge, auch andere Englische Wissens, Lexika standen zu Hause rum.
00:37:13: Also das war damals normal, dass man das hat und eben kein Wikipedia oder so.
00:37:18: Ja, klar.
00:37:19: Ja, aber zumindest gab es da auch keine... Prognosen, wo wir wieder beim Thema der Sendung wären.
00:37:34: Es war ja eher eine Deutung der Vergangenheit als ein Versuch daraus, Schlussvergaerung für die Zukunft abzuleiten bei ihm.
00:37:40: Na, aber
00:37:41: die einzige oder wenn man so will, die Prognose, die damit verbunden war, war, dass er in vielen Interviews gesagt hat, er würde im Grunde auf die Rückkehr dieser, dieser Götter warten.
00:37:52: Also er würde sich wünschen, dass er zu seinen Lebzeiten Er erlebt, dass die Lehrmeister zurückkehren.
00:38:01: Er hat es, glaube ich, auch mehrfach konkret vorausgesagt.
00:38:03: Ich glaube sogar, im Jahr zwölf einmal und dann irgendwie vierundzwanzig oder so nochmal.
00:38:09: Also insofern hat er schon eigentlich wie bei Michael immer dieselbe Prognose abgeben und hat gewartet, ob es irgendwann mal eintrifft.
00:38:17: Ja.
00:38:19: Okay.
00:38:20: Ach, spannend.
00:38:22: Das ist das Einzige, was dahintergrund dabei ist, was spannend macht.
00:38:27: Eben die Frage, können die morgen wiederkommen?
00:38:28: Das ist bei uns, bei mir war es dann eher beim Muttertreich, weil da gab es ja auch alle möglichen Gerüchte und irgendwas.
00:38:37: Das eine heißt ja auch beim Muttertreich, das Tor zum Kosmos heißt ein Buch, wo dann irgendwelche Blödsinn drin steht.
00:38:44: Aber das war, wenn man sich, wie ich damals für seinen Zwicktchen interessiert, Dann waren einige Dinge ja durchaus naheliegend und man weiß ja, wie das schon sehr schnell in der Kultur verankert war, wenn man bei unheimlich begegnen der dritten Art kommt so ein Flug, kommt Flugzeug, kommt Sachen Oste.
00:39:06: Da wurde der Dreieckgeschichte am Anfang vor und das war halt, das war fünf Tage von sieben und siebzig, achten siebzig, also kurz nachdem das der große Hype war.
00:39:15: Also man muss vielleicht an der Stelle für diejenigen, denen das Bermuda-Dreieck jetzt relativ wenig sagt, dazu sagen, das war auch so in den in den siebziger Jahren.
00:39:25: so ein Hype, das angeblich Schiffe und Flugzeuge zwischen den Bermuda-Inseln und Florida in so einem Gebiet halt auf mysteriöse Weise verschwinden, was letztlich an einer Anzahl von einzelnen Fällen aufgehängt war.
00:39:41: wo unter anderem mal mehrere Flugzeuge am selben Tag abgestürzt sind.
00:39:45: Das ist allerdings auch nicht wahnsinnig.
00:39:46: verwunderlich, wenn man weiß, dass das halt ein Verband von Flugzeugen der US Navy oder US Air Force war, die halt über See unterwegs waren, vom Kurs abgekommen sind.
00:39:59: Also zu einer Zeit, das war so in den vierziger Jahre.
00:40:04: Also da gab es noch keine Satellitennavigation und so was, die sind halt vom Kurs abgekommen.
00:40:09: Der gesamte Verband hat sich über See verflogen und irgendwann war halt das Benzin zu Ende.
00:40:14: Und dann ist das, wenn man das so sieht, ist das relativ wenig überraschend, dass die alle gleichzeitig abgestürzt sind, weil da war halt bei allen, das waren identische Flugzeuge, da war halt bei allen gleichzeitig der Tank leer.
00:40:28: Also das... Ich erinnere mich da hauptsächlich an ein Brettspiel aus meiner Kindheit, wo man ran man wieder merkte, ich bin ein bisschen jünger als Michael.
00:40:41: Nein, also es gab zwar nicht nur diese Flugzeuge, es gab eine wirklich anderen Geschichten.
00:40:47: Und ich glaube, das war ja oder ein Jahr nachdem das Originalbuch veröffentlicht wurde, hat ein Bibliotheker, Lawrence Kusche, die ganzen Rätsel gelösten, die man alle diese Fälle nach recherchiert hat und gemerkt, dass das alles ... Unsinn ist.
00:41:00: und die verschollenen Flugzeuge zum Beispiel.
00:41:02: Das Ganze ist von der Navy ziemlich genau dokumentiert, was da passiert ist.
00:41:08: Und das waren Missverständnisse, Kommunikationsfehler, eine wilde Mischung, weil das heute liest, die ganze Geschichte.
00:41:14: Ist es eine tragische Geschichte?
00:41:17: Klar.
00:41:18: Aber das sind so viele bescheuerte Sachen drin.
00:41:21: Also die haben die irgendwann, man hat ja kein Radar.
00:41:23: Man hat mit Funkpeilung geguckt, wo die ungefähr sind.
00:41:27: Man hat es auch geschafft.
00:41:29: Man hat ja auch gefunden, hat den aber nicht mitgeteilt, wo sie sind.
00:41:33: Die hatten sich total verflogen, die wussten nicht, wo sie sind.
00:41:36: Man hat einfach vergessen, denen zu sagen, ihr seid jetzt da und da, fliegt mal bitte nach Westen.
00:41:41: Die ist sie nach Norden geflogen, weil sie dachten, sie wären wir im Gold von Mexiko.
00:41:46: Und das Wetter war übrigens nicht gut.
00:41:53: Man kann das nachlesen, das ist einfach eine tragische Aneinanderreihung von Missverständnissen, Kommunikationschaos.
00:42:00: Aber das war ein dieser Geschichten, andere, die Lawrence Kuschel damals recherchiert hat.
00:42:06: Die Schiffe gab's überhaupt nicht, die da genannt wurden.
00:42:08: Oder es gab einfache Erklärungen.
00:42:11: Die haben also, das wurde verlassen gefunden.
00:42:14: Ja, da gab's, da kamen Hurricane und das sind die alle vom Schiff, damit sie nicht im Schiff untergehen.
00:42:20: Und das Schiff hat sich losgerissen, ist halt irgendwo dann angelandet.
00:42:22: Das sah eigentlich noch gut aus.
00:42:25: Aber die Leute waren weg.
00:42:27: Naja, die sind im nächsten Hafen, haben sich nur das Schiff gesucht, weil die Seefahrer, also da gibt es zwar vieles auch dokumentiert, nur der Autor, der bei Muttertreihe Geschichte, hat einfach gesagt, ich erzähle mal eine Geschichte und recherchiere nicht.
00:42:42: Aber gut, deswegen hat es da eine Geschichte, da kann man alles nachlesen.
00:42:47: Aber eine Sache muss ich noch loswerden.
00:42:50: Ich habe gerade im Chat gelesen, dass es Comics gibt, die tatsächlich von Erich von Däniken irgendwie inspiriert wurden.
00:42:56: Oh mein Gott, sie kosten allen Ernst das Hundertneunzig Euro auf Amazon.
00:43:01: Also wenn man alle acht Comics kaufen möchte, dann für günstige zweieinhalb Euro.
00:43:06: Ich prognostiziere, sie werden jetzt nach seinem Tod eher teurer werden, also.
00:43:11: Aber ich meine, ich hätte nicht gedacht, dass es wirklich eine Comic-Reaktion gibt.
00:43:14: Hat die irgendwer von euch zufällig wahrgenommen?
00:43:17: Also wenn ich das jetzt nicht gelesen hätte im Chat, dann wäre ich dann never ever draufgekommen.
00:43:23: Okay.
00:43:25: Weird Stuff.
00:43:27: Nun gut.
00:43:29: Ja, okay, das muss sich nochmal loswerden.
00:43:31: Interessant.
00:43:35: Ja, ich habe mir mal, da wir das Thema Prognosen hatten, mir mal ein paar andere vielgeschmäte Prognosengeber vorgenommen.
00:43:48: die ich mal heute einfach mal zwischendurch reinstreuen wollte und ich fange mal mit den Wirtschaftswissenschaftlern an.
00:43:55: Über die wird ja auch gerne... Also mein Physiklehrer in den USA sagte damals, es gibt Leute, die können mit jeder Vorhersage daneben liegen und sich trotzdem Wissenschaftlern nennen, deswegen kann man Witze über Okonomen machen.
00:44:15: Also ich habe mal geschaut nach den Prognosen für zwei tausendfünfundzwanzig fürs Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts.
00:44:22: Einmal beim IFO-Instituten, dann beim Sachverständigenrat.
00:44:24: Ich weiß es ist nicht deckungsfrei, da gehört unter anderem das IFO-Institut dazu.
00:44:28: Die Lagen für zwei tausendfünfundzwanzig, also in ihren Prognosen, Ende zwei tausendfünfundzwanzig für zwei tausendfünfundzwanzig, beide bei einem Wachstum von nullkommar vier Prozent.
00:44:37: Jetzt ist das Wachstum, also ein fast null Wachstum, ein sehr kleines, positives Wirtschaftswachstum, jetzt sind die endgültigen Daten für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr Schätzt für zwei tausendfünfundzwanzig Nullkommar zwei Prozent ein.
00:45:04: Also da muss man zumindest mal sagen, was das Bruttoinland Produkt angeht, war die Prognosen der Wirtschaftsachverständigen nicht weit von der Realität entfernt oder von dem, was wir heute als Realität für zwei tausendfünfundzwanzig schon wissen.
00:45:18: Ich würde mich sehr wundern, wenn das um mehr als Nullkommar ein Prozent von den zwischen November und Dezember sich noch geändert hat.
00:45:25: Ja,
00:45:25: aber auch wenn das ein größerer Unterschied ist, ist das kein Versagen der Wirtschaftswissenschaftler.
00:45:31: Ich habe mir letzten drei Jahre nicht, aber früher habe ich mir manchmal diese gesamte Werk der fünf Weißen, die sind ja ein paar Hundert Seiten durchgeguckt und nicht nur die erste Seite, wo da sind zero Komma drei oder eins Komma sieben Prozent stehen.
00:45:44: Das sind Leute, die erforschen das wirklich, aber irgendeine Kleinigkeit kann das Ganze schon wieder obsolet machen.
00:45:49: Ich habe mir einmal, das war zwei Tausend Elf des Frühers Gutachten, als Fukushima passiert ist.
00:45:56: Und die haben tatsächlich innerhalb weniger Tage oder von zwei Wochen die möglichen Folgen von Fukushima eingearbeitet.
00:46:03: Exakt Wust, kann das keiner wissen, die können auch nicht in der Zukunft schauen, die geben halt ihre Einschätzung, welche Einschätzung habe und zwar in ganz, ganz vielen Teilgebieten und am Ende müssen sie daraus einen Prozentsatz basteln.
00:46:15: Und wenn zum Beispiel die sagen Bauwirtschaft, ja, wird sich so entwickeln und dann ist scheiß Wetter im Sommer, dann ist die Prognose Dieser Teil, Brucknose halt falsch.
00:46:24: Oder könnte falsch sein.
00:46:25: Also ich finde, das ist
00:46:27: anders.
00:46:28: Aber die Gesamtsumme,
00:46:32: ich
00:46:32: würde diesen Gesamtwert sowieso nie trauen.
00:46:34: Ich würde es schon genauer angucken.
00:46:36: Aber wenn die dann diesmal gut waren, okay, Glückwunsch.
00:46:40: Aber das ist keine... Das nimmt auch die Profis.
00:46:44: Ich habe ja in den Wirtschaftswissen, also den Wirtschaftern gearbeitet und also mit Banken, Versicherungen.
00:46:51: Die Prognose nimmt keiner wirklich ernst.
00:46:53: Wer wirklich genau reinschaut, der guckt sich, der guckt sich, also die eine Prozentzahl, der guckt sich die gesamte Studie an und die ist halt länger.
00:47:01: und man muss auch nicht anders angucken, wenn man nur für bestimmte Sachen Interesse hat.
00:47:06: Aber es ist halt schon im paar Hundertzeiten.
00:47:12: Ja.
00:47:13: Ja, und letztlich muss man natürlich auch sagen, da muss eine irrationale Entscheidung aus dem weißen Haus, die hinterher nicht von irgendwem wieder wegverhandelt wird, kann da locker am weltweiten Wirtschaftswachstum um ein paar Zehntel Prozent schrauben und damit natürlich unser gleich mitbetreffen.
00:47:29: Also das ist, ja, da können plötzlich Dinge, Kriegsbegehende in der Ukraine oder sowas, das schlägt natürlich sofort durch.
00:47:40: Und die irrationalen Entscheidungen wurden über das für das Jahr zwei tausendstundzwanzig verhauerst gesagt von einer amerikanischen Hele Serien.
00:47:46: Aber ich glaube, die hat alle, alle politischen und wirtschaftspolitischen Kommentatoren, die gegen Trump waren, hat sie als Prognose genommen und die hat damit meistens Sachen recht gehabt.
00:47:57: Sie hat zum Beispiel gesagt, ja, die Zölle werden zu ein bisschen Chaos in der Weltwirtschaft führen.
00:48:04: kann man als Treffer anerkennen.
00:48:06: Aber sie hat im Endeffekt nichts gesagt, was man nicht schon aus anderen Quellen hätte lesen können.
00:48:14: Ja, also wenn solche Zölle kommen, die zu Chaos in der Weltwirtschaft führen, ja, ich sag mal, da muss ich jetzt auch kein Hellseer dafür sein.
00:48:23: Also
00:48:27: für nächstes Jahr, übrigens, gab es schon eine Prognose für die deutsche Wirtschaft.
00:48:33: Auch eine typische schwarze Apognose.
00:48:35: Wirtschaft geht schlecht, hört man ja auch überall.
00:48:38: Und einer Heldsärin hat gesagt, dass bis abkürzt.
00:48:44: Dreizig Prozent der mittelständischen Unternehmen entweder schließen oder pleite gehen.
00:48:50: Ich fand das interessant, weil es dreißig Prozent war, eine Zahl genannt wurde.
00:48:55: Das wird nicht so passieren, bin ich ziemlich sicher.
00:48:59: Aber es ist halt auch...
00:49:01: Blöd
00:49:01: für jemand, der eine Vorhersage macht, wenn man konkrete Zahlen nennt.
00:49:07: Was ist ein mittelständiges Unternehmen?
00:49:09: Die Frage ist noch
00:49:10: offen.
00:49:12: Ja gut, aber also trotzdem, ich glaube, da kannst du jede beliebige Grenze ziehen und du wirst nicht innerhalb von relativ kurzer Zeit auf dreißig Prozent kommen, dass ... Ja.
00:49:24: Nein, also das ist halt ... Aber gerade nach Wirtschaftsburg und Russen ist es halt ... extrem schwierig und schwammig.
00:49:31: Und so exakte Zahlen findet man, außer von denen, die es müssen, von den fünf Weisen oder den Instituten, IFO und wie auch immer, findet man nur von denen und jeder Profi weiß, dass das eine Pimal-Daum-Schätzung ist.
00:49:45: aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus
00:49:52: ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ...
00:50:02: aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus ... ... aus.
00:50:05: Oh Gott, Bernd guckt ganz mit, leidig.
00:50:08: Ja, er hat es schon fünfzehnmal erzählt, glaube ich.
00:50:13: Er kann das.
00:50:18: Erzähl es so, als würdest du es einem außerirdischen erklären.
00:50:21: Ja,
00:50:22: also ich mach's nicht so lang wie bei Nostalarmes, weil es ist auch so langweilig.
00:50:26: Also, Barbara heißt einfach Großmutter, also ist die Großmutter Wanga, war eine Bulgarin, die in den Ninete und Neunzig gestorben ist, also nah an unserer Gegenwart und ist in der frühen Kindheit erblindet, war aufgrund von einem Unfall, den sie in irgendeinem Sturm oder sowas gehabt haben soll.
00:50:46: Und...
00:50:47: Was die Frau war, war wohl das, was wir hier in Bayern so als Volksseher kennen.
00:50:52: Der Mühlhürsel hier in Bayern oder der Ihelmeier aus den fünftiger Jahren, da waren so Spülkenkeker, wie man die in Hamburg nennt, so Sonderlinge, so komische Zeitgenossen, die ständig alles mögliche Unheil vor sich herraunen.
00:51:07: Und teilweise stimmt das halt auch natürlich, dass wir dann immer und immer und immer wieder weiter korporiert, der große Rest stimmt.
00:51:16: Stimmt halt nicht.
00:51:17: Und bei ihr kommt im Gegensatz zu Nostradamus erschwerend hinzu, dass es überhaupt nichts Authentisches von ihr gibt.
00:51:24: Also bei ihr würde man auch in der besten Bibliothek, was Michael eben gesagt hat, oder bei Amazon nichts finden, weil, wie gesagt, es war ja blind.
00:51:33: Also sie konnte ja gar nicht lesen und nicht schreiben und sie hat gar nichts Sprüffliches hinterlassen.
00:51:37: und wir haben es eine klassische Familienlegende.
00:51:40: Das haben wir bei Nostradamus auch so ein bisschen.
00:51:43: Also die berühmteste Nostradamus-Prophezeiung über den Tod von Heinrich II.
00:51:48: in Französischem König ist nicht von Nostradamus, sondern von seinem ältesten Sohn.
00:51:53: Der hat zwanzig Jahre nach dem Tod seines Vaters ein Buch über die Geschichte der Provence geschrieben und hat das erfunden.
00:51:59: Und bei Barbara Wanger ist es die Nichte.
00:52:01: Die hat eine Biografie über ihre Großmutter geschrieben, wo sie all diese Behauptungen aufgestellt hat.
00:52:08: Also zu Barbara Wanger kann man einfach sagen, alles, und zwar komplett alles, was in den Medien über sie kursiert oder ihr in den Mund gelegt wird, ist frei erfunden.
00:52:19: Es gibt von der Frau überhaupt keine originale Aussage.
00:52:24: Nur aus zweiter, dritter Hand.
00:52:25: Und da hat man schon vor zwanzig Jahren, glaube ich, hat man immerhin schon so eine schöne Timeline gehabt.
00:52:32: Also, im Jahr zwei Tausendzehn gibt es den Nuklearen Krieg in Europa, danach ist Europa quasi entvölkert, bis ungefähr zu unserer Zeit.
00:52:42: Dann kommen Einwanderer, muslimische Einwanderer, das so und Mitte der zwei Tausend Dreißiger ist Europa dann wieder bevölkert und in Rom herrscht ein muslimischer Führer.
00:52:58: Also alles völlig irre.
00:53:00: Es geht noch viel, viel weiter übrigens bis in den Fünftausend oder so.
00:53:04: Aber darauf haben sich damals die Deuter geeinigt für etwa zwanzig Jahren.
00:53:09: Und heute werden halt immer Kleinigkeiten davon, als, ja, wir kriegen ohne Zusammenhang irgendeinem, also am besten dem Folgejahr zugeordnet, aber auch da ist es so wie beim Australamus, die Anzahl der Meldungen zu Baba Wanga Prognosen ist auch dieses Jahr zurückgegangen.
00:53:28: Da dessen gab es eine Japanerin, erstand im Artikel drin, die gilt als japanische Baba Wanga, sie ist nicht blind, sie ist Sie schreibt Mangas und soll in den neunziger Jahren in einem Manga, der im Jahr zwei tausend zwanzig spielt, einen Virus vorhergesagt
00:53:48: haben,
00:53:50: der die Leute befällt.
00:53:51: Kann ich nicht beurteilen, ich kenne das Buch nicht.
00:53:53: Und die hat für zwei tausend zwanzig ein großes Erdbeben und Tsunami vorhergesagt, und zwar Anfang Juli.
00:54:04: Das ist auch
00:54:05: eine ziemlich genaue Frage.
00:54:07: Sehr genau, aber sie hat dann auch zurückgeruht.
00:54:10: Weil dann geht das Gerücht, das kann ich nicht nachvollziehen, es gab aber mehrere Artikel darüber, dass Urlauber aus Asien ihren Japan-Urlaub verschieben wollten deswegen.
00:54:22: Da hat sie zurückgeruht, er könnte schon kommen, es ist wirklich so schlimm.
00:54:26: Aber es war gar nichts.
00:54:29: Miyakagi heißt die, glaube ich, aber ihr müsst ihn anschauen.
00:54:32: Aber die ist, wie gesagt, hat wohl auch öfters schon mal so kleinere Prognosen gemacht, aber die war halt jetzt wirklich genau, dass er sagt Anfang Juli schweres Erdbeben und zwar auch in welcher Ecke von Japan.
00:54:50: Gut, aber bei Manga, bei Manga hast du es erinnert, mich dann doch immer wieder an Leute, die versuchen in die Simpsons irgendwelche Vorhersagen rein zu... Interpretieren.
00:54:58: Also mal haben die Simpsons den Elften September vorhergesagt, mal haben sie bei Donald Trumps Präsidentschaft vorhergesagt und ähnliches.
00:55:10: Ja, das ist auch richtig.
00:55:11: Also es gibt bei dem Blog-Artikel über Genau über der heutige Sendung, also jetzt der aktuellste Blockantrag bei Skeptics, ist unten bei zum Weiterlesen, ist ein Interview verlinkt mit einem der Macher von den Simpsons, der genau zu dieser Frage Stellung nimmt, was ist denn mit diesen seltsamen Prognosen auf sich hätte.
00:55:33: Und er erklärt unter anderem die Geschichte mit Trump, also die Simpsons hatten, ich glaube genau im Jahr zweitausend, hatten sie die Präsidentin von Trump vorhergesagt.
00:55:43: und Er sagt halt dazu, ja, das war nicht völlig aus der Luft gegriffen, also was nur sehr wenige Menschen wissen, dass Trump damals schon es gibt.
00:55:53: Also in unserer Wahrnehmung nach gibt es ja in den USA nur zwei Parteien, die Republikaner und die Demokraten ausstimmt ja nicht.
00:55:59: Es gibt ja dort genauso wie hier noch viel mehr Parteien, die kennt nur keiner.
00:56:03: und eine dieser Parteien ist die sogenannte Reformpartei und der ist Trump tatsächlich damals im Jahr zweitausend beigetreten und das haben die als Anlass genommen, um ihn zum Präsidenten zu machen.
00:56:16: Und sie wollten zuerst irgendeinen Schauspieler nehmen, ich glaube schon die Depo oder so.
00:56:20: Und dann fanden sie Trump aber irgendwie lustiger.
00:56:23: Also der sagt das, ja mein Gott, das sind Satiriker, die lesen jeden Tag unter Zeitungen.
00:56:29: Ja, das ist, ja, das sind die, die extrapolieren das halt einfach hoch und suchen sich dann das Lustigste irgendwie davon aus, was in ihrer Sendung passt.
00:56:39: Ja.
00:56:43: Ja, mit, mit, mit, man liest sehr viel und und.
00:56:52: Man verarbeitet Sachen, die andere gesagt haben.
00:56:56: Auch eine viel geschmähte Gruppe sind die sogenannten Zukunftsforscher.
00:57:03: Über Matthias Horx wird immer gerne sich ausgelassen, der also große Fehler gemacht haben soll.
00:57:13: Das sagt er selber.
00:57:14: Er hätte in den letzten fünf Jahren gesagt, dass niemand mehr von Facebook sprechen würde.
00:57:20: Das hat sich später dazu erklärt, dass sei wohl Wunschdenken gewesen.
00:57:30: Dazu fand ich ganz, ganz spannend.
00:57:33: Ich habe mal ein paar Zukunftsforscher kennengelernt und mich mit denen ein bisschen weiter unterhalten.
00:57:39: Also jetzt nicht aus dem unmittelbaren Umfeld von Horst, sondern eher von einem Wettbewerber.
00:57:43: Aber die Arbeitsweise von denen ist eigentlich relativ banal.
00:57:50: Die reden innerhalb unterschiedlicher Branchen mit Leuten, die sich jeweils für diese Branche überlegen, wie könnte die Zukunft aussehen?
00:58:01: Also Leute aus der Telekommunikationsindustrie, die sich überlegen, wie könnte man in dreißig Jahren Telekommunikationen betreiben?
00:58:07: Dann gehen sie als nächstes zu jemandem von der Bahn, der sich überlegt, wie könnte in dreißig oder vierzig oder fünfzig Jahren der öffentliche Fernverkehr aussehen und tragen das zusammen.
00:58:19: Und in Zweifelsfall legt man das dann noch den Leuten untereinander vor und lässt die miteinander diskutieren.
00:58:26: Und daraus erarbeitet man dann so ein Konsensbild, einfach aus dem, wie sich unterschiedliche Leute Zukunft vorstellen.
00:58:33: Und teilweise macht man das auch in sehr unterschiedlichen Szenarien.
00:58:38: Und keiner von denen erhebt den Anspruch, damit die Zukunft vorher zu sagen, sondern man versucht einfach zusammenzutragen, was Leute, die sich zwangsläufig Gedanken über die Zukunft machen müssen, wovon die halt ausgehen und versucht das eben möglichst verdaulich aufzuarbeiten.
00:58:58: Da kommt halt manchmal schlaues Baraus und manchmal Dinge, die sich hinterher als nicht so zutreffend herausstellen.
00:59:07: Aber keiner von denen beansprucht irgendwie, da Wahrsager zu sein.
00:59:15: Die sagen ganz klar, alles, was wir tun, ist aus zweiter Hand.
00:59:19: Wir erforschen eigentlich nichts selber, sondern wir suchen eigentlich immer nach Leuten, die sich mit was möglichst gut auskennen.
00:59:28: Und letztlich ist es natürlich tatsächlich so.
00:59:30: Ich mach ja auch für meine Kunden, beschäftige ich mich auch mit der Frage, wie können Wie könnten sich bestimmte Produkte irgendwie in zehn Jahren verkaufen?
00:59:39: Und da gibt es halt gewisse Überlegungen, die das halt beeinflussen.
00:59:43: Die Anzahl, wenn man Arzneimittel zum Beispiel sich anschaut, die Anzahl der Menschen, die an einer bestimmten Krankheit erkrankt sind, verändert sich nicht großartig im Laufe der Zeit.
00:59:56: Die Lebensraten verschieben sich.
00:59:59: Und dann kann man sich halt überlegen, welche anderen Angebote gibt's und dann macht man sich seine Gedanken.
01:00:05: Und wenn man das nicht tun würde, würde man große Schwierigkeiten haben, seine Firma finanziert zu bekommen.
01:00:11: Also da würden einem sowohl die Aktionäre als auch die Banken aufs Dach steigen.
01:00:15: Also irgendwie muss man eine Prognose abgeben und natürlich weiß man, dass die falsch sein kann und dass die halt mit gewissen Fehlerbalken behaftet ist.
01:00:23: Und mit gewissen... Unsicherheiten, gewisse Szenarien, das gehört einfach immer dazu.
01:00:29: Also lustig sind ja die Voraussagen aus den fünftiger und sechziger Jahren, wie wir heute leben werden, also mit fliegenden Autos und was weiß ich nicht alles.
01:00:39: Das war technisch damals, ja das schaffen wir, das geht ganz einfach, aber ich glaube Flugtaxis haben wir auch noch nicht, also auch wenn es schon Politiker angekündigt haben.
01:00:52: Es waren zum Teil sehr optimistische Voraussagen, aber auch das war ja auch nicht so eben keine ernsthafte Prognose, sondern es war Versuch zum Beispiel einen technischen Fortschritt fortzuschreiben.
01:01:06: Und dass man geglaubt hat, wie schnell es weitergeht, nachdem es in den letzten Jahren so schnell war.
01:01:13: Aber dann spielt die Physik wieder ein bisschen mit und geht es doch nicht so schnell.
01:01:22: Was glaube ich tatsächlich?
01:01:24: eine Vorhersage, die ihre ursprüngliche Lebenszahl oder ihre ursprünglichen Planungshorizont weit weit weit überschritten hat und in gewisser Weise immer noch relativ gut zutrifft, ist das sogenannte Mursche-Gesetz, wo es irgendwie darum geht, dass So ungefähr alle zwei Jahre sich die Anzahl der elektronischen Schaltungen auf einem Chip verdoppelt.
01:01:55: Das ist eine Annahme, die hat man Anfang der neunzelner siebziger Jahre getroffen, weil man halt mit irgendwas planen muss, wenn man die Chips für seine nächste Computergeneration.
01:02:08: macht, inzwischen gibt es da eben auch, das ist ja auch eine Branche, wo sich ganz viele miteinander abstimmen müssen, wenn ich anfange ein neues Handy zu entwickeln, mache ich das natürlich nicht mit den Chips, die es schon gibt, sondern ich setze mich mit den Chipherstellern zusammen und sage, was werdet ihr mir dann in zwei Jahren verkaufen können, damit mein neues iPhone oder was auch immer entsprechend funktionieren kann.
01:02:32: Weil wenn ich immer auf Status, also Autos noch viel länger, die haben ja noch ganz lange Entwicklungszyklen.
01:02:40: Und eigentlich alles, was in einem Auto eingebaut ist, in dem Moment, wo das Auto auf den Markt kommt, ist schon veraltet.
01:02:45: Weil die Entwicklungszyklen der Elektronik da drin halt viel, viel kürzer sind.
01:02:49: Aber innerhalb der Elektronikindustrie und innerhalb der IT... gestimmt man sich halt miteinander ab und macht so seine seine roadmap und die basiert eigentlich immer noch auf dem murschen gesetz das relativ also mit kleinen verschiebungen eigentlich seit anfang der siebziger jahre also über über fünfzig jahre hin den die entwicklung der technik vorhersagt weil natürlich die technik auch genau basierend auf dieser annahme entwickelt wird.
01:03:19: Und bis jetzt hat es immer funktioniert.
01:03:21: Es wird irgendwann an physikalische Grenzen kommen, weil irgendwann bist du halt... Wir sind eigentlich jetzt schon an dem Punkt, wo man sagt, man kämpft eigentlich ständig mit Quanteneffekten dabei, die man in dem Fall nicht haben will.
01:03:36: Aber es hält.
01:03:38: Es gibt durchaus Prognosen, die sehr, sehr stabil sind.
01:03:41: Vor allen Dingen können Prognosen sehr stabil werden, dadurch, dass Leute daran glauben.
01:03:44: Das finde ich auch spannend.
01:03:47: Ja, das ist... Das funktioniert.
01:03:49: in dem Fall, ja.
01:03:52: Hast du noch ein paar Highlights von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ...
01:04:01: von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von.
01:04:17: Auch nicht besonders aus.
01:04:22: Viele kopieren einfache Prognosen vom Vorjahr.
01:04:26: Manche schreiben nur ein paar dazu.
01:04:27: Also bei Nicky Pizarro sind es jetzt wieder ein paar mehr.
01:04:31: Letztes Jahr war es ein-tausend-achtundetacht.
01:04:35: Abzüglich dupletten, das sind viele.
01:04:37: Dies Jahr sind es ein-tausend-achtundetachtundvierzig.
01:04:39: Wieder abzüglich dupletten, weil sie auch ihre dupletten kopiert.
01:04:44: Das sieht man insbesondere an der Liste der Health and Bestwatch, der Leute, das heißt nicht, dass die sterben, reicht auch, wenn sie krank waren.
01:04:51: Wenn aber jemand stirbt, schreibt sie sich das als Treffergut.
01:04:54: Das waren ... ... das waren ... ... das waren ... ... das waren ... ... das waren ... ... das waren ... ... das waren ... ... das waren ... ... das waren ... ... das waren ... ... das waren ... ... das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren
01:05:09: ... Das waren ... Das waren ... Das
01:05:10: waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das waren ... Das
01:05:12: waren ... Das waren ...
01:05:13: Das waren ... Das waren.
01:05:14: Also Mick Jagger stirbt
01:05:15: zweimal.
01:05:16: Nein, er stirbt zweimal, er stand zweimal auf der Liste.
01:05:17: Da musst du ja auch nicht sterben.
01:05:18: Das ist eine andere Geschichte.
01:05:19: In dem Jahr im Jahr im
01:05:20: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
01:05:21: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
01:05:39: Ähm, dafür hatte Judy Dench neuer aufgenommen, also die Ware war vorher schon drin, also hat sie da eine mehr.
01:05:44: Und sie hat natürlich alle Toten des Jahres rausgenommen, wie Rob Reiner und so weiter.
01:05:48: Da runter waren auch zwei Tote, die schon Mitte-Zw.A.
01:05:52: gestorben waren, oder Ende.
01:05:55: Und sie hatte auch noch drin Brigitte Bardot, die ist zu spät im Jahr gestorben, sie rauszunehmen.
01:06:00: Hm.
01:06:01: Spannend ist, dass jetzt auch Judy Heavenly, eine kalifornische Hellseherin, auch so eine Liste hat.
01:06:09: Die hat aber nur zwanzig Einträge, davon ist einer irgendeinen Staatsführer.
01:06:14: Der zweite ist Brigitte Bardot, nehmen wir raus.
01:06:17: Der Rest hat ein Durchschnittsalter von fünfundachtzig knapp.
01:06:21: Obwohl Michael J. Fox, vierundsechzig ist und Bruce Willis, der ja schwer krank ist, siebzig.
01:06:26: Der Rest war älter und erstaunlicherweise die Leute, die sie drauf hatte, die noch nie bei Nicky Pizarro waren, tauchen jetzt auch bei Nicky Pizarro auf.
01:06:37: Ich weiß nicht, ob die abschreiten.
01:06:39: Ich möchte keine was unterstellen, aber es ist komisch.
01:06:42: Nur zwei Namen von der kurzen Heaven-Liste tauchen nicht bei Nicky Pizzaro auf dieser Liste auf.
01:06:49: Eigentlich eine Schauspielerin, das andere ist der König Charles.
01:06:54: Der taucht in der anderen Prognose auf, als dass er möglicherweise stirbt.
01:06:59: Es ist dann immer erst gleich.
01:07:00: Ansonsten überlappen sich die Listen.
01:07:05: Übliche Spienischen bei der Frau Pizarro und bei der Frau Heavenly.
01:07:09: Ja gut, also wenn jemand irgendwie über neunzig ist, oder?
01:07:12: Also ich meine, dass das, das, das, das... Es gibt auch so ein paar andere, wo ich jetzt sagen würde, als es Aussie Osborn keine hundert werden würde, dass hätte man sich vielleicht auch denken können, wobei auf der anderen Seite, wenn wir Keith Richards und Mick Jagger anschauen, die, äh, ja.
01:07:27: Ja, also ich hab bei paar Leuten, hab ich die nicht kannte, nachgeguckt, also Emelda Marcos.
01:07:32: Was mit Philippine, die ist neunzig.
01:07:34: Dann steht Dick Van Dyke, steht zumindest bei Pezzaro drin.
01:07:39: Da gab's einen Artikel im Stamm, im Schiffiegel, der ist hundert geworden.
01:07:42: Dann war das Schauspieler, der hab ich noch nie gehört, die ist hundert-eins geworden, also die ist hundert-ein-Jahre alt.
01:07:48: Dann steht drin eine Tippi Hadron, Schauspielerin von ... Oh, das wusste ich
01:07:53: gar nicht, dass die noch lebt.
01:07:54: Die ist fünfundneunzig, die lebt noch mal.
01:07:55: Okay.
01:07:57: Ja, also, da stehen viele sehr ältere Herren drin, ansonsten steht bei Pezzaro natürlich ... Donald Trump, Donald Trump Junior, also alle möglichen bekannten Leuten drin, alle möglichen Promis, das ist noch eine Promi-Liste.
01:08:08: Ja, Timmy Tebertron hat viel mit Alfred Hitchcock gearbeitet in den sechziger Jahren, also das definitiv nicht.
01:08:13: Ja,
01:08:13: und zum Beispiel neue Leute, die jetzt bei Nicky Pizarrobern, die muss ja jetzt ein paar Totsin, muss ja ein paar neue Leute aufnehmen, Marjorie Taylor Greene, klar, die ist überall in der Presse, deswegen kommt die mit rein und noch ein paar andere, die einfach... Was irgendwelchen Gründen Promis sind.
01:08:33: Und eben ein paar ältere mit über neunzig.
01:08:34: Also George Soros zum Beispiel.
01:08:36: Er ist auch schon für neunzig.
01:08:41: Also grundsätzlich, ich habe mich viele Jahre lang gefragt, wenn das so offenkundiger Unsinn ist, der hat sich ja die Frage, also warum die Leute das machen.
01:08:50: Die sind ja auch nicht blöd.
01:08:52: Also für mich Michael oder die plausibelste Antwort ist, dass die selber im Grunde wissen, dass das Blödsinn ist.
01:09:01: Aber es geht diesen Leuten im Grunde darum, ihren Namen in die Medien zu bringen und dann quasi Werbung für ihre Privat, für ihre Privat, wie nennt man das, Seancen oder nee, Privatberatungssitzungen zu machen.
01:09:18: Also das haben wir jetzt auch, hab ich ja heute auch im Blog drin, da dieser eine Herr, der mir bei YouTube untergekommen ist, der ernsthaft Die Stern hat jetzt die Krebserkrankung von Thomas Gottschalk jetzt im Nachhinein mit seinem Horoskop zu erklären.
01:09:33: Also das wird es sich da also ganz völlig eindeutig.
01:09:36: Also sieht man da ganz klar, dass das so kommen musste.
01:09:39: Und wenn man dann unter dem Video
01:09:44: steht,
01:09:46: steht eine Seite Text und der steht komplett aus Linkskontonummern, buchen sie diesen Kurs, buchen sie jenen Kurs, der kostet nur sevenhundertneunzig und der kostet nur fünfhundertneunzig.
01:09:58: Also der der Hofftheit anscheinend, dass er beim beim beim Suchalgorithmus das Leute nach Thomas Gottschalk suchen, irgendwie auf ihn stoßen und dann seine seine seine private Audienz in Anspruch nehmen, nicht nehmen.
01:10:13: Das ist der Grund,
01:10:14: warum
01:10:15: diese ganzen Leute mit diesem
01:10:17: überhaupt
01:10:18: die Stirn haben mit so einem offensichtlichen Unsinn an die Öffentlichkeit zu treten.
01:10:24: Vielleicht in der Öffentlichkeit, ich kenne es von früher, da war ich ein astrologischer Foreign-Aktiv.
01:10:29: Wenn ein Trommi gestorben ist, wurde nach der Geburtstag gefahren, dann wurde diskutiert und es war natürlich dann immer alles klar nach einem Horoscope
01:10:37: ersichtlich.
01:10:39: Dann wurde vielleicht über die Geburtszeit diskutiert.
01:10:42: Ich hatte eine Diskussion verfolgt, da hat jemand behauptet, er hat die Geburtszeit Sekunden genau.
01:10:48: Ich weiß nicht, wer das hingekriegt hat, aber egal.
01:10:51: Also da, man kann damit Im Endeffekt immer alles erklären, im Nachhinein natürlich.
01:10:56: Im Vorhinein hat es leider, also was entweder allgemein unwage oder, ja, oder quatschen.
01:11:06: Und wir wissen ja, die meisten dieser Leute trauen sich schon lange nicht mehr, exakte Prognosen zu machen.
01:11:12: Also vor zwanzig Jahren noch
01:11:14: Fußball-WM.
01:11:15: Da
01:11:16: gab es
01:11:17: fünfzehn Leute, die ja irgendwas für die deutschen Fußball-Nationalmannschaft heraus gesagt haben.
01:11:21: Die meisten, sie werden Weltmeister.
01:11:25: Das
01:11:25: traut sich heute keiner mehr.
01:11:28: Auch wenn man guckt bei irgendwelchen lokalen Medien, da trifft man immer noch kurze Artikel über Astrologen, Hellseher oder sowas.
01:11:41: Aber die trauen sich sowas nicht mehr, die sagen Allgemeines bla bla.
01:11:45: Da kann man es auch nicht dann genau.
01:11:50: Ja, das ist immer noch ärgerlich, auch in der.
01:11:55: Ich habe ja lange bei einer Lokalzeitung gearbeitet und wir haben das damals.
01:12:02: Ja, ich glaube, dass wir uns auch aber jetzt am also.
01:12:07: Die Welt hat jetzt wieder einen großen Artikel über Elisabeth Tessier gemacht.
01:12:12: Also es ist wirklich ganz vorspar.
01:12:16: Also es fängt damit, also es treffend findet natürlich in einem Genfer Luxus Hotel statt.
01:12:21: Sie kommt divenhaft rein.
01:12:23: Also wird erst mal geschrieben, was sie für Klamotten anhat und wie sie auftritt.
01:12:31: Diese alte Schattel, also das zu bezeichnen, was sie ist.
01:12:34: Und mir kommt jetzt nicht aus Alter an, sondern auch das, was im Laufe ihres.
01:12:38: Also sie sagt ja ernsthaft, Michael, sie hätte eine Traffakrote von achtzig Prozent.
01:12:43: Dem kann man nur entschieden widersprechen.
01:12:45: Und was eigentlich damit sagen will, ja, ich wollte nur in das Anknüpfen, was du gesagt hast, dass ich mich darüber immer wieder wundere, dass auch große Zeitungen, aber auch natürlich auch die kleinen Lokalzeitungen, da jeden Tournee, Warsager, jeden Hinterhof, Astrologen, das seitenweise kostenlose Werbung einräumen, statt einfach zu sagen, pass mal auf, ihr seid Schralatane, wenn ihr in die Zeitung wollt, bezahlt dafür, aber ihr taucht hier, sonst könnt ihr machen, was ihr hier rauskommt.
01:13:13: Also da... Ich habe es am Anfang schon gesagt, was ich mir von den Kollegen wünschen würde.
01:13:19: Das wäre der zweite Punkt, wenn so ein Typ auftaucht bei mir in der Lokalredaktion.
01:13:24: Dann zeige ich ihm den Weg zur Anzeigenabteilung und gebe ihm eine Preisliste, was das kostet.
01:13:30: Verfasse bitte keine hültige Artikel über diese Spinner.
01:13:33: Genauso wie die Welt am Sonntag jetzt, ein riesigen Artikel über einen Vermisstenheld sehr drin hat, der seit Jahren den Eltern von vermissten Kindern auf den Nerven geht und die heben den in den Himmel.
01:13:47: Also das kann echt nicht wahr sein, Leute.
01:13:50: Den kenne ich auch, ja, den Entschneider.
01:13:53: Der ist bekannt, der ist bekannt dafür.
01:13:57: Komischerweise in Deutschland habe ich das nicht gelesen.
01:13:59: In der britischen Zeitung hat er exakte Prognosen gemacht.
01:14:04: Putin stirbt für das Jahr.
01:14:08: War nicht ganz gepasst.
01:14:10: Oh, das mussten wir mal ansendenken.
01:14:11: Da hat er gerade einen Monat angegeben.
01:14:15: Schon lange her.
01:14:16: Vielleicht
01:14:18: sollten wir zum Schluss, Michael.
01:14:21: Du hast dir ja... Das ist gut.
01:14:25: Wir müssen noch ein Jahr warten, wenn wir die Sendung in einem Jahr noch mal machen.
01:14:30: Du hast dir ja vorgenommen, zwanzig, siebenundzwanzig mal ein Blick in ein bestimmtes Buch zu werfen.
01:14:36: Ja, natürlich.
01:14:37: Und dann bist auch du endlich davon überzeugt, dass dir Astrologen recht haben.
01:14:44: Ich vermute ja.
01:14:45: Ein Anastrologer hat ja ein Buch über mich geschrieben vor vielen Jahren und da hat er, nach zehntausend, siebzehn oder neunzehn, äh, er schreibt darin, er hat da meine Prognosen über mein Leben bis zweitausend, sieben und zwanzig drinstehen.
01:14:57: Und ich habe das natürlich bisher nicht gelesen.
01:14:59: Ich hatte es schon in der Hand.
01:15:00: Aber ich habe, also, aber ich habe es nicht.
01:15:03: Ich habe es noch nicht zu Hause.
01:15:04: Ich werde es mir dann bestellen.
01:15:06: Und dann kann man mal gucken, wie gut er war.
01:15:08: Die erste Frage wäre natürlich, das habe ich auch nicht nachgeschaut.
01:15:11: Welches Geburtstatum hat er von mir?
01:15:16: Hat er überhaupt eins oder hat er das geschätzt?
01:15:19: Weil es heißt, wenn er zum Beispiel auf damals auf Xing geguckt hätte, es gibt mehrere Menschen meines Namens.
01:15:31: Es gibt tatsächlich einen Astrologen, der hat man exaktes Geburtsdatum.
01:15:34: Und dem trau ich auch zu.
01:15:36: Ich kenne ihn persönlich, der hat gesagt, er gibt das nicht weiter.
01:15:40: Dem vertraue ich, also nicht astrologisch, er ist ein netter Mensch.
01:15:47: Und wie steht er so zu deiner Wahrsager-Checktätigkeit?
01:15:51: Ist das okay zwischen euch?
01:15:54: Das ist okay, das ist kein Thema.
01:15:56: Das haben wir irgendwann mal gemerkt.
01:15:58: Also, wir haben das auch in den letzten Jahren nicht mehr gesehen.
01:16:00: Aber wenn wir uns getroffen haben vorher, war das einfach kein Thema.
01:16:04: Also, das war...
01:16:05: Ja,
01:16:06: das war cool.
01:16:07: Gegenteil, ich hab mit ihm auch zu verdanken.
01:16:10: Ich war mal zum Geburtstag eingeladen.
01:16:12: Über ihn, man haben bekannten, das ist auch so ein... Ich habe einen Astrologen kennengelernt, das wusste ich aber nicht, dass das ein Astrologi ist.
01:16:23: Ich hatte vorher den Vasa-Gadget gemacht und der hat sich furchtbar über mich aufgeregt in einem astrologischen Forum.
01:16:29: Und als wir dann Visitenkarten ausgetauscht hatten, bist du der und dann haben wir noch ein bisschen Wein getrunken und alles ok.
01:16:39: Wir hatten uns über andere Dinge unterhalten, nicht über das.
01:16:43: Ja, geht ja auch.
01:16:45: Geht auch, und dann wusste man, das Thema sollten wir lassen.
01:16:48: Ja, genau.
01:16:50: Ach Mensch, ist ja nett.
01:16:52: Aber ich wollte sagen, kannst du vielleicht noch eine Sache sagen, nämlich, bevor wir diese Sendung beenden, gibt es etwas, wenn jetzt Menschen, die jetzt sagen, wir mal Roundabout-Zwanzig sind, zu hören sollten, wo sich fundamental die Trends-Info-Hersagen verändert hätten in den letzten Jahrzehnten, oder ist es quasi immer dasselbe, nur mal so generell?
01:17:14: Also die Prognosen selber sind das gleiche.
01:17:17: Also der gleiche Blödsinn.
01:17:19: Was wegfällt, sind die exakten Prognosen.
01:17:22: Die gab's früher häufiger.
01:17:24: Also das traut sich schon bei keiner mehr, weil man es auch immer auch sofort widerlegen kann.
01:17:30: Also wie gesagt, das Beispiel mit Fußball-WM gab's auch andere.
01:17:33: Das ist einfach, das traut sich keiner mehr, man bleibt mehr im Bla-Bla.
01:17:37: Und dann gibt es sehr, sehr viele, die irgendwelche Engelskontakte haben.
01:17:42: Und da wird seit Jahren ja eine höhere Frequenz und bla, bla, bla.
01:17:48: Und nebenbei ein bisschen Verschwörungstheorie.
01:17:51: Aber alles nur so angedeutet.
01:17:52: Also nicht so hardcore.
01:17:55: Und ansonsten hat sich viel halt auch technisch geändert.
01:17:59: Einer meiner liebsten, der liest aus indischen Palmblättern.
01:18:06: Also inzwischen sogar direkt in Indien, da ist Reiseunternehmer, da hat ein Reisebüro in Dresden und fliegt auch hinter, da fliegt auch Leute hin.
01:18:16: Aber das braucht ja jetzt nicht mehr, man kann das Ganze auch online buchen.
01:18:19: Man kann jetzt online eine Palmblattlesung buchen.
01:18:22: Die Firma ist jetzt allerdings nicht in Indien, sondern in Tallinn, in Estland.
01:18:25: Da ist die technische, da ist die Technik besser.
01:18:29: Und ich dachte, steuerlich besser.
01:18:31: Das war tatsächlich eine Sache, die ich... die ich sehr, sehr lange gar nicht verstanden habe, als ich das zum ersten Mal gehört hatte, mit dieser Palmblatt-Geschichte, dass man da irgendwo nach Indien fliegt, dann bekommt man ein Palmblatt und da steht da so sein ganzes Leben drin.
01:18:46: Mir ist das eine lange Zeit, da hat sich gar nicht klar gewesen.
01:18:51: Also, es funktioniert ja gar nicht so.
01:18:52: Also, du kriegst ja nicht das Palmblatt in die Hand und das steht in einer mir verständlichen Sprache, steht da irgendwas drauf, sondern das wird ja interpretiert.
01:19:00: Also ist genau der gleiche Mechanismus wie Kristallkugel oder Handlesen.
01:19:04: Das ist gerade noch viel besser.
01:19:05: Also Leute, die damals datt waren, haben das beschrieben.
01:19:09: Die müssen ja erstmal deinen prallen Platz suchen und in der Zeit reden die mit dir.
01:19:12: Ach, tschuldigung.
01:19:14: Und dann das, was du denen sagst, wird dann natürlich gespiegelt.
01:19:18: Was ja nicht wissen, das sind unsere Hatten.
01:19:19: Und heutzutage, wenn ich das natürlich online mache über so ein Portal, dann wende ich mit Namen an, dann googlen die meinen Namen und dann wissen die alles.
01:19:30: Ich habe so Beispiele, ich habe das ausprobiert, da gab es Leute, die haben darüber berichtet und waren total begeistert und dann habe ich einfach mal den Namen gegoogelt und dann habe ich all das gefunden, was die gesagt haben, also habe ich sehr sehr viel gefunden, das ist einfach.
01:19:45: Und die müssen ja auch erstmal das Palmblatt finden.
01:19:51: Manchmal sagen sie auch, wahrscheinlich, wenn sie nix in Google finden oder so.
01:19:54: Sie haben es nicht gefunden.
01:19:58: Es gibt es auch.
01:19:59: Also die sagen auch online, wenn ich mich da online anmelde und sage, ich möchte gerne eine Weißsagung haben, dann sagen die, okay, ich gehe jetzt los in die Plantage und such das richtige Palmblatt.
01:20:12: Nein, die sind ja schon beschrieben von irgendwelchen alten Leuten und Wünschen oder so.
01:20:18: Die müssen das finden.
01:20:19: Aber du musst ja... Also
01:20:20: das ist schon ein Blätter auf die, was draufgeschrieben ist.
01:20:23: Das ist nicht so, dass man...
01:20:24: Nein, die gibt's wirklich.
01:20:25: Und die kannst du nicht
01:20:26: lesen, dass man aus den Buchs der Blätter oder so...
01:20:29: Nein, die gibt's wirklich, die wurden in indischen Tempeln, die müssen noch alle paar Jahre abgeschrieben werden.
01:20:35: Die gibt's da wirklich, da stehen halt so rituelle Dinge drauf.
01:20:38: Und sind ziemlich schiele.
01:20:39: Und dann hat da dann irgendwann ein Geschäft rausgemacht und sagt hier, Esoterik affine Touristen,
01:20:46: die...
01:20:47: Laden bei der ein, du kriegst deinen Palmblatt.
01:20:51: Es kostet auch nichts, du wirst da nur sehr heftig aufgefordert, für diesen Tempel zu spenden, weil man wird dann auch für dich beten.
01:20:59: Und das wird, also man zahlt dann schon ein bisschen was.
01:21:02: Und jetzt bei diesem Online, dann zahlt es halt gleich dann eine achtzig Euro oder so.
01:21:06: Es gibt auch große Pakete, die kostet dann dreihundert.
01:21:10: Ja, okay, ja.
01:21:13: Ich wurde in Indien auch zu einem Wahrsager geschleppt, der saß allerdings an ganz normal, so am Personalgebäude an einer größeren Plantage, da saß der davor auf der Straße und er erzählte mir irgendwas von, ich würde bald heiraten, da war ich frisch geschieden und hatte davon überhaupt keinen Bock.
01:21:36: Das sind auch die Standardprognosen, das kennen wir ja auch, ist diese eine österreichische Moderatorin, Ex-Frau von Olli Pocher.
01:21:45: Der wurde jetzt auch vom Wahrsager gesagt, sie würde dies ja schwanger und heiraten.
01:21:51: Ich kenne den doch noch gar nicht richtig aus.
01:21:54: Ihr neuen Partner.
01:21:56: Wir haben es erst von der Woche kennengelernt oder so.
01:21:58: Aber man kann es ja mal vorher sagen.
01:22:01: Aber was ich im Blog schon sehr unterhaltsam fand, war, dass tatsächlich vier Leute Kim Kardashian gesagt haben, sollte sie über die Anwaltsprüfung bestehen.
01:22:07: Also das...
01:22:12: Offensichtlich
01:22:12: auch von ihr beauftragt, wenn ich das richtig interpretiere.
01:22:14: Ja, ja,
01:22:15: ich glaube, sie kennt die Leute und sie ist ja hartnäckig, sie will das unbedingt machen, hat ja auch bei den ersten Prüfen mehrere Anläufe gebraucht, hat es aber dann wirklich so geschafft und war halt nur sauer, weil ihr die Wahrsager gesagt habt, du schaffst es.
01:22:29: Sie hat schon dafür gelernt, bin ich davon überzeugt.
01:22:35: Der Vater von ihr ist ein berühmter Anwalt, der damals O.K.
01:22:39: Simpsen verteidigt.
01:22:42: Sie will das schon, aber sie hat nur nur geärgert, dass die Pognosen falsch waren.
01:22:47: Vielleicht hat sie sich auch drauf verlassen, ich weiß nicht.
01:22:50: Ich würde natürlich jemandem, der einen Wahrsager befragt, ob er die Prüfung besteht.
01:22:58: Allein dafür würde ich seine Erfolgschancen schon nach unten werden, irgendwie.
01:23:05: Ach so, Bernd, bevor ich es vergesse, ich habe irgendwo zwischendurch mal kurz gelesen im Chat, dass irgendwer sagte, ob du nochmal auf Mühle jasel oder wie man diesen Typen ausspricht und den Irlmaier, das war ja so ganz ... Old School Dudes, kannst du da nochmal ganz kurz was zu
01:23:20: sagen?
01:23:21: Ja, also das ist halt das, was wir hier, oder was Mann, ich bin ja nicht gebürtig in Bayern, was man in Bayern so die Volksseer nennt.
01:23:30: Dieser Mülliesel, also wie der Name, hat was mit einer Mühle zu tun.
01:23:35: Das soll ein Klostermüller in einer Mühle gewesen sein mit der achtzenden Jahrhundert, soll so um siebzehn oder fünfzehn gelebt haben.
01:23:44: Und von dem gibt es also ganz viele, viele Prophezeihungen.
01:23:47: Also ohne konkrete Zeitangaben, aber der nennt so Vorzeichen.
01:23:52: Also wenn der Wald so dünn wird, wie der Rock des Bettelmanns, dann steht irgendwas bevor.
01:23:58: Also wenn die Städtischen sich kleiden, wie die Art liggen, dann kommt großes Unheil.
01:24:08: Es ist nicht mal sicher, ob er überhaupt gelebt hat.
01:24:10: Also man nimmt an, dass das eine Fantasiefigur ist, der man einfach so alle möglichen Prognosen, Befürchtungen, Erwartungen umgehängt hat und quasi seinen Namen gegeben hat.
01:24:23: Und Ilmaier, Alois Ilmaier, der lebte noch im zwanzigsten Jahrhundert, also bis weit in die fünftiger Jahre hinein.
01:24:30: Das war dann so eine Art Nachfolge.
01:24:31: Also wie gesagt, sagte ich ja schon, dass so Sonderlinge die irgendwelches unheilständig vor sich hingeraunt haben.
01:24:39: Und wenn dann mal was davon gestimmt hat, hat man halt geglaubt, dass das irgendwie sehr oder hell sehr sind.
01:24:46: Dabei haben sie im Grunde nur, wie gesagt, allgemeine Entwicklungen, Ängste, Befürchtungen, Hoffnungen, die so im Volk umliefen, aufgenommen und das in so seltsame Orakel-Fersen übersetzt.
01:24:59: Bei Erlmeyer auch schich.
01:25:02: davon gelebt hat, dass er nach dem Zweiten Weltkrieg den Frauen vorausgesagt hat, ob der Ehemann jetzt aus dem Krieg zurückkommt oder nicht.
01:25:12: Das hat er sich bezahlen lassen und es hat natürlich nicht immer gestimmt.
01:25:16: Das konnte ja auch dauern, das ist eine einfache Brunose.
01:25:18: Das konnte ja zwei oder drei Jahre dauern, bis die Leute aus der Gefangenschaft zurück haben, aber er hat sich das zahlen lassen.
01:25:24: Und es gibt ja das Gerücht, er hätte immer alles kostenlos gemacht, das stimmt einfach nicht.
01:25:34: Wow.
01:25:37: Krass.
01:25:38: Ja.
01:25:38: Ja.
01:25:39: Also ich habe noch eine Gruppe von viel geschmähten Prognostikern mir angeschaut.
01:25:45: Nämlich die Demoskopen, die Wahlforscher.
01:25:48: Und dann hat man so geschaut, wie waren eigentlich deren Erfolgsquoten in letzter Zeit.
01:25:53: Also da wurde ja auch häufig gesagt, na ja, die raten ja alle nur oder sowas.
01:25:56: Letztlich auch das ist ein streng statistisches Verfahren, was da angewendet wird.
01:26:02: und letztlich unterscheiden sich die die unterschiedlichen Wahlforschungsinstitute so ein bisschen darin wie, also zum Teil noch, wie sie ihre Stichproben auswählen, aber hauptsächlich welche Korrekturen sie dann anwenden, um auf irgendwelche Effekte, um irgendwelche Effekte mit zu berücksichtigen.
01:26:18: Die waren... Ja, der Punkt ist halt der, wenn Wahlen sehr knapp ausgehen.
01:26:25: Also diese Prognosen sind typischerweise so konzipiert, dass sie eine Fehler-Toleranz von, also rein statistisch schon mal eine Fehler-Toleranz von ungefähr zwei Prozent haben.
01:26:36: Und wenn Wahlen halt sehr knapp ausgehen, dann kann man halt hin oder her mit zwei Prozent daneben schon sehr schnell falsch liegen.
01:26:44: Und bei den letzten Wahlen, wenn man sich die meisten Wahlformsinstitute anguckt, waren die eigentlich ziemlich gut.
01:26:49: Bei den letzten beiden Wahlen, was halt aufgefallen ist und was, glaube ich, viele Leute ziemlich verunsichert und zum Teil vergretzt hat, war das bei den Ergebnissen der Grünen, also zweimal hintereinander die meisten Institute zu hochgegriffen haben.
01:27:05: Und die Grünen letztlich sozusagen von der letzten Prognose zum Wahlergebnis dann nochmal um zwei Prozent abgeschmiert sind, dass, wie gesagt, eine relativ gute Übereinstimmung zwischen den Instituten, das heißt, möglicherweise war hier einfach tatsächlich der politische Trend in den zwei Wochen vor der Wahl.
01:27:21: Es dauert ja auch immer eine Woche von den Interviews bis zur Eröffnung der Ergebnisse.
01:27:27: Einfach der negative Trend.
01:27:28: Da war die einzigen, die bei den Grünen nicht so hochgegriffen haben bei der letzten Wahl.
01:27:34: war Allensbach, die haben wir wieder bei der CDU zu hochgegriffen.
01:27:37: Das ist auch nichts Ungewöhnliches.
01:27:39: Also Allensbach ist sozusagen das Haus- und Hofwahlforschungsinstitut der CDU.
01:27:45: Also schon die Gründerin Elisabeth Nöll und Neumann war.
01:27:47: also, hat er enge Beziehungen zu Helmut Kohl und wahrscheinlich auch schon zu seinen Vorgängern in der CDU.
01:27:54: Ich hab's nur zur Kohlzeit halt mitbekommen.
01:27:56: Insofern, dass Allensbach die CDU etwas zu positiv einschätzt, ist auch nichts überraschendes.
01:28:02: Aber grundsätzlich, das Licht immer so ein bisschen als bei Allensbach war auch... Die waren tatsächlich die letzten, die noch von Tür zu Tür gegangen sind und Interviews bei den Leuten zu Hause gemacht haben, als alle anderen schon nur noch Telefoninterviews gemacht haben.
01:28:17: Die sind in ihren Methoden auch ein bisschen... bisschen langsamer.
01:28:20: Und dann geht's letztlich darum, wie korrigiert man.
01:28:22: Aber grundsätzlich... Das ist stringent statistisch nach klaren Regeln und das ja klar hat das Fehlerquoten.
01:28:30: Aber neben den statistischen natürlich auch, also muss immer sagen bei allen Forschungsansätzen, du hast einen statistischen Fehler und du hast auf der anderen Seite möglicherweise auch einen systematischen Fehler.
01:28:43: Wenn du keine Ahnung Leute anrufst, werden möglicherweise Leute, die vorhaben, Die NPD-Nachfolgepartei, die Heimat zu wählen, die nicht so schnell die Wahrheit sagen, wie jemand der vor hat, die SPD zu wählen.
01:29:00: Auch das versucht man hinterher irgendwie rauszukalibrieren.
01:29:03: Und ja, da kommen natürlich auch Fehlerquoten.
01:29:06: Aber wie gesagt, die sind letztlich, sind die Fehlerquoten kleiner als man häufig meint.
01:29:12: Und auf die Wettervorhersage gehe ich jetzt heute nicht mehr ein.
01:29:15: Nein,
01:29:15: das ist auch super, gerade bei Wahlprognosen.
01:29:19: Die Methodik wird jedes mal überarbeitet.
01:29:21: Wenn man daneben lag, muss man die Methode überarbeiten.
01:29:23: Das ist ganz einfach.
01:29:26: Und das passiert.
01:29:26: Und dann wird man besser.
01:29:28: Ja.
01:29:35: Es ist einundzwanzig Uhr.
01:29:36: Wir haben auch gar nicht mehr viel Zeit.
01:29:39: Michael, hast du etwas, worauf du hinweisen möchtest, was dir wichtig ist, was ansteht, was bei dir passiert?
01:29:49: Im Moment habe ich nichts.
01:29:50: Ich arbeite an ein paar Kleinigkeiten und sobald ich da was zeigen kann, werdet ihr das mitkriegen?
01:29:57: Jo.
01:30:00: Lüdja, kannst du schon was zum nächsten WTF in Leipzig sagen?
01:30:04: Genau.
01:30:04: Ich kann sagen, dass ich die Prognose noch nicht klar genug erstellt habe auf Deutsch.
01:30:08: Ich habe das Programm noch nicht ganz zusammen.
01:30:10: Aber
01:30:10: sobald ich das habe,
01:30:11: werde ich es hier kundtun.
01:30:14: Oh Mann.
01:30:15: Ja, ich wünschte, ich hätte eine Glaskugel, die mir helfen würde, aber die habe ich nicht.
01:30:19: Also muss ich selber machen.
01:30:23: Dann habe ich noch eine Prognose.
01:30:26: Es wird in zwei Wochen ein WTF-Talk stattfinden und im Gegensatz zuvor zwei Wochen sagen wir dieses Mal auch, worum es geht.
01:30:33: Wir werden in zwei Wochen sprechen über Schwubbelwerbung, Eso-Produkte und Co.
01:30:38: Und das aus unterschiedlichen Gesichtspunkten uns anschauen, was passiert da, wie wird da geworben und was kann man daraus machen.
01:30:49: Wir freuen uns, wenn ihr alle wieder dabei seid.
01:30:51: Wir freuen uns, wenn ihr fleißig im Chat mitdiskutiert.
01:30:54: Wir versuchen, den Chat immer möglichst gut im Blick zu behalten.
01:30:57: Ich hoffe, wir haben eure Fragen oder eure Diskussionsthemen auch angemessen mit aufgenommen.
01:31:06: bleibt uns gewogen und seid in zwei Wochen wieder dabei.
01:31:09: Macht's gut.
01:31:09: Tschüss.
01:31:11: Ciao.
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