Episode 98: Artensterben
Shownotes
Über das aktuelle Artensterben, den Rückgang der Biodiversität, weniger beachtete Artengruppen und langfristige Artenschutzprojekte sprechen die Gäste Thomas Hörren, Fabian Deister, Julia Krohmer und Marco Dinter in der 98. Folge des „WTF Talk“ mit zwei der vier Stammteam-Mitgliedern.
Die Bilanz ist alles andere als ermutigend, doch es kann trotzdem einiges getan werden. Die Experten nannten im Gespräch nicht nur ihre liebsten lustigen Tierarten, sondern betonten auch das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems und unbekannte Auswirkungen des Artensterbens. Ferner redeten sie über die Homogenisierung von Arten und was das für die Natur bedeutet.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Einen wunderschönen guten Abend zum Achtund neunzigsten Mal WTF Talk.
00:00:06: Und wir sprechen heute über das Thema Artensterben und haben uns dazu mal wieder viel interessante Gäste eingeladen.
00:00:15: Und ja, Lydia wollte eigentlich dabei sein sitzt Vortragsreise bedingt in einem Hotel und hat an heute Nachmittag zu ihrem Entsetzen festgestellt dass die Internetverbindung da dermaßen schlecht ist.
00:00:29: Dass das nicht funktionieren würde und dementsprechend müssen wir heute auch ohne Lydia auskommen, eben ohne Bernd.
00:00:35: aber ich denke Annika und ich schmeißen den Laden und dann zu unseren Gästen.
00:00:43: einen werdet ihr schon kennen.
00:00:45: der Fabian also zumindest unsere regelmäßigen Zuschauer der Fabians war schon mal bei uns Biologe beschäftigt sich nicht ganz viel mit genetischen Sachen, was damals bei der zoologischen Staatssammlung Bayern, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, verkehrt sich jetzt etwas über dich.
00:01:07: Genau also Zoologische Staatssammen in München und bin Evolutionsbiologe Bioinformatiker und auch Skepliker.
00:01:19: Und genau!
00:01:21: Das ist so das grundsätzliche zu mir.
00:01:22: momentan Mache ich so dies und das.
00:01:25: Und bin gespannt, was wir heute zu besprechen haben.
00:01:30: Joa!
00:01:31: Fabian hat uns auch ein bisschen zu dem Thema angestiftet... ...und die ersten Ideen zu Westen gehabt.
00:01:37: insofern.
00:01:38: Ja vielen Dank auch dazu.
00:01:41: Dann haben wir Thomas Hörenbauerns.
00:01:43: Thomas du bist im Netz unterwegs unter dem Namen Totholzthomas.
00:01:50: Das klingt jetzt sehr tot.
00:01:54: Es geht aber wesentlichen um sehr lebende Insekten, auch Pilze und andere Organismen, die auf Totholz leben.
00:02:00: Womit beschäftigst du dich?
00:02:02: Genau ja ich bin eigentlich Insektenforscher und den Spitznamen hatte ich mir ursprünglich bei einem privaten Instagram-Account gegeben Und der zielte so ein bisschen auf die Vergangenheit in der Forschung ab.
00:02:15: also das heißt Ich habe vor allem mit Totholdskäfern angefangen mich zu beschäftigen von holzigen Pflanzen im Prinzip, das übrig gebliebene Zersetzen und die heute auch ganz gerne als Bioindikatoren.
00:02:31: Da können wir nachher bestimmt auch mal drauf zu sprechen was das dann eigentlich ist genutzt werden, irgendwie darf ich das mal genommen und der Name war auf der anderen Seite irgendwann einfach da.
00:02:43: Ich hab ihn beibehalten und heute werde ich immer darauf angesprochen wie kreativ der Name ist.
00:02:49: Und ich nutze noch so ein bisschen weiter.
00:02:50: genau bin eigentlich Insektenforscher und mache ein bisschen Wissenschaftskommunikation zu dem Thema Biodiversität.
00:02:59: Ja Julia dich habe ich angesprochen zum Thema Artensterben und Wissenschaftskommunikation, weil ich weiß es du ganz viel Wissenschaftskomunikations für Senkenberg machst.
00:03:10: Und hab dich gefragt wen könnte man dann von senkenberg bekommen?
00:03:13: Und dann gucktest du meine Gästevorschläge an und sagt das sofort euch fehlt eine Botanikerin.
00:03:18: Ich komme also Du bist Botanikerin und bist bei senken berg und bist in der wissenschafts kommunikation Ganz aktiv.
00:03:26: ja muss bisschen ausholen.
00:03:28: hallo die runde ich.
00:03:29: Ich bin bei Senkenberg in der Wissenschaftskoordination, mache aber aus dem Werdegang meiner Stelle heraus sehr viele Veranstaltungen, Transfervernetzungen.
00:03:36: Partizipative Formate und bin Botanikerin und versuche das auch hoch zu halten weil ich finde es kommt ganz oft immer nur die Tiere im Vordergrund vor und die Pflanzen gehen unter dabei.
00:03:48: Das ist auch bei uns im Museum übrigens so da sind nicht viele Pflanzen zu finden.
00:03:54: Ja und dann haben wir den Marco Und du machst Podcast aus dem Umfeld des Frankfurter Zoos und der zoologischen Gesellschaft Frankfurt.
00:04:07: Vielleicht kannst Du da auch kurz was dazu sagen, was da der Unterschied ist?
00:04:11: Ja, hi!
00:04:12: Genau das ist ein bisschen aufregend weil sonst muss ich immer die Fragen stellen und jetzt muss ich kloge Sachen dazu sagen.
00:04:17: Das ist natürlich nur eine Perspektivwechsel.
00:04:21: Ich bin Naturschutzbiologe, ich habe für die zoologische Gesellschaft Frankfurt gearbeitet und für den WWF.
00:04:27: Also zwei große Naturschutzzorganisationen.
00:04:30: Und jetzt quasi im Zoo und bin da dann für die naturschutzarbeit zuständig.
00:04:35: das heißt... ...ich bin die Schnittstelle quasi zu Naturschussorganisation macht die Strategie dahinter so.
00:04:43: wen unterstützen wir zum Beispiel finanziell und so weiter und dann krieg' ich von denen die Inhalte.
00:04:48: Wir machen Podcasts drüber wie du schon gesagt hast Schilder, also auch ganz viel Bildung mit dabei.
00:04:54: Öffentlichkeitsarbeitsstrategie.
00:04:57: Genau, dies und jenes ist sehr abwechslungsreich.
00:05:00: Ja, sehr schön!
00:05:02: Dann vielleicht als erstes mal... Ich habe mit dem Titel so ein bisschen gefremdelt.
00:05:08: am Anfang Artensterben, Arten-Schutz nennen wir es Biodiversität.
00:05:21: Hätten wir das auch Biodiwersität nennen?
00:05:23: können?
00:05:24: und warum ist Biodiversität eigentlich wichtig, Julia?
00:05:28: Also wir hätten es ganz sicher Biodiverität und ihre Bedrohung nennen können.
00:05:32: Weil dass er auch die Beziehungen der Arten untereinander die Ökosysteme und deren Funktion benenhaltet.
00:05:37: Arten ist eigentlich immer nur ein Teil der Biodiversity, die sich natürlich aber leichter kommunizieren lässt.
00:05:43: Es ist erstaunlicherweise immer noch so, dass Biodiversität als Fachbegriff gilt.
00:05:48: Denn die Leute auf der Straße nicht verstehen oder schlecht verstehen was ich immer nicht nachvollziehen kann.
00:05:53: Die Leute verstehen Worte wie Protosozialprodukt und solche Sachen.
00:05:56: Biodiverzität erschließt sich da eigentlich selbst.
00:05:59: Und deshalb finde ich mit diesem Proegriff kann man durchaus arbeiten auch wenn er immer noch diesen sperrischen Anschein für viele hat.
00:06:11: Die Frage war, warum es wichtig ist.
00:06:13: Weil ein erschreckend großer Teil der Arten und ihrer Lebensräume weltweit bedroht sind in einem Umfang dass das als eine deutlich größer als die Klimakrise eingeschätzt wird, also eine Dimension die uns viel mehr Sorgen machen müsste als die Klimakrise.
00:06:35: Die meisten aber nicht wahrnehmen weil sie in ihrem Alltag ohnehin wenig Arten sehen auch nicht merken wenn die weniger werden, weil sich oft nicht dafür interessieren.
00:06:44: Weil sich die Messlatte verschiebt.
00:06:47: Sie erinnern sich nur an das was sie in ihrer Lebensstebanne mitbekommen haben Nicht das was es in zur Zeit ihrer Großeltern gab.
00:06:54: Und dabei schmelzen uns die Arten schneller weg, als wir gucken können.
00:06:57: Das ist so eine Schätzung, die immer genannt wird, hundert bis tausend Arten am Tag, bevor wir sie entdecken und beschreiben können.
00:07:04: Je nach Artengruppe unterschiedlich.
00:07:06: große Anteile sind gefährdet aber viele kennen wir halt auch noch nicht.
00:07:11: Jetzt sind wir ... Hast du gerade gesagt, entdeck'n und beschreib'n?
00:07:19: Wie entdecking und beschreib'n wir Arten erst mal grundsätzlich, Fabian ich glaube ein bisschen dein Berit?
00:07:26: Auf jeden Fall.
00:07:27: Das ist jetzt bei mir aus dem Bereich der Tiere, deswegen ist es ganz praktisch gleich bei den Pflanzen nicht unbedingt dasselbe und eben auch nicht dasselben wie der Art Begriff verwendet wird.
00:07:44: Es ist normalerweise so das man loszieht in meinem Fall zum Beispiel häufig in der Tiefsee dass Proben genommen werden, die nachher untersucht und bestimmt werden.
00:08:05: Man guckt, welche Tierarten hat man gefangen?
00:08:09: Und wenn man ein Experte ist oder ein Expertin weiß man oder kann relativ leicht herausfinden, ob dieses Tier schon beschrieben ist oder nicht.
00:08:17: Das ist für einen Lein nicht unbedingt gut erkennbar.
00:08:21: Es braucht eben ein ordentliches Studium.
00:08:24: von der ganzen Literatur sieht man sich die Merkmale genauer an und guckt, ob es Merkmales sind, die einzigartig sind für diese Art.
00:08:46: Und was man heutzutage eben macht – das Hauptsicht in meinen Bereich reinfällt ist eben dass man sie auch mal sequenziert.
00:08:50: Also es gibt bestimmte Gene, die man standardwässig sequenzieren, das CO-Eins gehen auf dem Genom der Mitochondrien zum Beispiel ist Eingehen, was ich sehr häufig gewendet habe um eben Arten zu erkennen.
00:09:04: Und das aus der Kombination von ebenophologischen Merkmalen die unbekannt sind und eben einer DNA Sequenz, die einzigartig ist wird eben eine neue Art beschrieben.
00:09:16: Das Ding ist dass dieses ganze System nicht perfekt funktioniert.
00:09:23: Dass Arten beschrieben werden, die schon mal beschrieben wurden weil die Experten oder Expertinnen gut genug ausgebildet sind.
00:09:30: Da haben wir momentan auch ein Riesenproblem, wo wir gleich noch gerne sprechen könnten und eben das Problem, dass man die Methodik, die man heutzutage verwendet, früher noch nicht hatte.
00:09:43: Das heißt, wir sind in der ganzen Beschreibung von Arten eigentlich in vielen Bereichen noch gar nicht so weit wie wir es eigentlich sein könnten weil zu ca.
00:09:53: zweihundert Jahren beschriebene Arten noch nicht richtig aufgearbeitet bekommen?
00:10:00: Das ist ein weiterer Fakt, der diese ganze Thematik im Artenschutz erschwert, weil wir gar nicht genau wissen wie viele Arten wir eigentlich haben.
00:10:09: Also man kann gute Schätzungen, man kann educated guesses quasi machen darüber, wie viele arten da draußen sind die wir gar nie beschrieben haben allein daran wie die Biodiversität oder die genetische Variabilität zum Beispiel in Populationen ist oder in Arten.
00:10:27: Aber das ist der Part, der mich auch sehr viel beschäftigt hat, weil ich in den letzten Jahren versucht habe, mal Artenlisten zu erstellen für ganz Europa.
00:10:38: Also ich hab's auch hinbekommen.
00:10:40: aber ich hab gemerkt wie berühig diese ganze Datengrundlage eigentlich ist und wie inkonsistent sich das Bild von der ... Taxonomischen Forschung, also der Forschung die eben untersucht.
00:10:53: Was sind Arten?
00:10:55: Wo gibt es neue Arten?
00:10:56: auch aussterben von Arten kann man damit natürlich untersuchen.
00:11:01: Die ist eine tolle Wissenschaft die aber Aus meinem Also die teilweise sitzerfalls erscheinungen zeigt sagen wir so okay kommt Erste Frage aus dem Chat, die da an der Stelle passt.
00:11:18: Aber wie schaffen wir es von einem Stabilis von Zucker?
00:11:20: Wie schaffen wir's denn eigentlich so viele Arten pro Tag auszurotten?
00:11:23: Was vielleicht magst du dazu was sagen Thomas?
00:11:29: Ja erstmal muss man ja sagen diese also was Fabian gerade ganz schön erklärt hat mit diesem Beschreiben von diesen Arten.
00:11:35: das wird er gemacht damit wir so eine Parallelwelt des Wissens aufbauen können weil für uns So die Natur gar nicht so richtig zugänglich ist.
00:11:44: Wir können beobachten und staunen, aber so richtig beschreiben können wir eigentlich nur wenn wir wirklich anfangen in Kategorien zu arbeiten.
00:11:54: Und das war ja so erfolgreich dass ich das jetzt schon im Prinzip seit knapp dreihundert Jahren durchsetzt Arten zu beschreiben Und wir, so dieses System mit dem wir heute haben das haben wir halt auch schon seit dem achtzehnten Jahrhundert.
00:12:12: Das heißt es gibt jetzt quasi eine ganze Weile Und das macht man als Grundlage in der Naturforschung, um überhaupt zu verstehen was da los ist.
00:12:22: Weil wir ohne diese Arten eigentlich die ganzen Ökosysteme auch gar nicht verstehen würden und genauso die Genetik überhaupt nicht.
00:12:30: Auch die unbelebte Natur, die ja gar keinen Teil der Biodiversität ist – es ist auch mal so ein bisschen Problem, dass das ausgeklammert wird eigentlich.
00:12:37: Also Biodiverität ist auch noch ein relativ junger Begriff, der erst wenige Jahrzehnte alt ist Und der sich durchgesetzt hat, weil er für die wissenschaftliche Forschung so schön skalierbar ist.
00:12:47: Also man kann irgendwie die ganzen lebenden Dinge beschreiben und all das was quasi in dem toten Boden der quasi da ist im Steinen, Wasser oder ähnlichen Dingen vorhanden ist, dass es gar nicht so richtig abgebildet darin.
00:13:03: Das Problem ist jetzt eigentlich Ja eben sehr, sehr viele Einflüsse hat die menschlich sind.
00:13:10: Die quasi als Stressoren gesehen werden können in der Forschung wo man einfach sieht dass das negative Auswirkungen hat also auf einzelne Organismen.
00:13:19: also um das so als Beispiel zu nennen wenn uns im Sommer heiß ist und es ist in diesen Sommern jetzt teilweise enorm heiß dann sterben teilweise Menschen, weil das quasi denen das Leben gar nicht mehr zulässt.
00:13:32: Mit Vorerkrankungen beispielsweise oder auch wenn sie ein bisschen älter sind oder so und das liegt halt daran dass so einen Körper halt ein natürliches Limit hat.
00:13:41: einfach also das heißt wir können gar nicht unter allen Bedingungen auf diesem Planeten leben sondern wir haben eigentlich auch so eine gewisse Grenze Und das trifft auch auf diese ganzen Organismen zu und dieses Stressoren die sind super vielfältig.
00:13:53: Also da haben wir eigentlich Mensch gemacht Ganz, ganz viele Probleme von denen wir nur den geringsten Anteil auch überhaupt kennen.
00:14:00: Also das heißt es gibt so ein paar Sachen die sind sehr griffig wie Lebensraumzerstörung.
00:14:05: also ich glaube alle kennen so dieses Bild quasi von Regenwäldern die quasi Schwindeln und Orangutans die quasi für uns als Kind dann schon immer vom Aussterben bedrohte Arten waren.
00:14:18: also wovon wir quasi schon sehr früh immer gehört haben und dass auch seit vielen Jahrzehnten quasi lernen Aber was das genau bedeutet, dass das auch ganze Organismengruppen direkt vor unserer Haustür trifft und dass auch unser tägliches Leben damit sehr eng zusammenhängt.
00:14:32: Das ist sehr, sehr abstrakt!
00:14:34: Und auch das Problem bei diesen Biodiversitätsverlusten.
00:14:36: also wir versuchen das zu beschreiben wissenschaftlich und da arbeiten alle mit unterschiedlichen Ansätzen und bis heute schaffen wir es noch nicht das überhaupt zusammenzubringen.
00:14:46: Also dass wir überhaupt mal verstehen Was sind die chemischen Parameter, was sind quasi künstliche geschaffene Dinge von Menschen?
00:14:52: Was ist jetzt wirklich die Klimaparameter?
00:14:55: oder Mensch quasi im Prinzip durch das Verbrennen von fossilen Stoffen und von aktuell lebenden Kohlenstoffgerüsten.
00:15:02: Und so etwas dafür sorgt, dass halt dieser Klimawandel angekurbelt wird.
00:15:08: Diese einzelnen Dinge haben wir bis heute noch nicht richtig verstanden.
00:15:11: Das Ausmaß sieht man ein bisschen an den planetaren Grenzen also diese Planetary Boundaries die ja sehr bekannt sind eigentlich so aus diesem Klimawandel-Kontext, also dass man da quasi diese menschgemachte globale Erderhitzung.
00:15:25: Da hat das eine sehr große Rolle politisch auch in den letzten Jahren gespielt und da sieht man jetzt gerade aber auch wieder wie komplex das im Sachen Biodiversität ist weil genau die Biodiverität es eigentlich aufzeigt, dass diese planetare Grenze, die man dafür biologische Vielfalt gesetzt hat zum Beispiel gar nicht haltbar ist wissenschaftlich.
00:15:45: Also das heißt, dass man jetzt immer wieder sieht wir können andere Dinge also Belastungsgrenzen wirklich gut definieren für messbare Dinge wie zb CO-Zweikonzentration und ähnliches, also atmosphärische Inhalt die man chemisch messen kann Und dieses Modell für die Arten vielfaltig schwindet.
00:16:03: Die ist noch viel weiter quasi aus dem Ruder gelaufen als es beim Klimawandel eigentlich der Fall ist.
00:16:09: Und dann kam dieses Jahr die nächste Veröffentlichung, die geschätzte Anzahl von Insektenarten hochkatapultiert hat.
00:16:17: Von so knapp drei Komma fünf bis fünf Komma Fünf Millionen Arten, von denen man ausgingen auf vierzehn bis zwanzig Millionen Arden in etwa.
00:16:25: also das heißt dieses komplette Modell als Grundlage für die Planetary Boundaries was darauf Fuß zu.
00:16:31: viele Arten gibt es auf diesem Planeten und so viele davon sind quasi schon irreversibel geschädigt.
00:16:37: Das ist gar nicht mehr haltbar.
00:16:38: Und das sieht man jetzt quasi genau an diesem einen Faktor Biodiversität, also wie komplex das Ganze eigentlich ist.
00:16:45: Also das Leben ist irgendwie nach wie vor einfach das Komplexeste was wir haben und das Wort in der wissenschaftlichen Forschung auch nie so richtig ernst genommen.
00:16:57: Was ist denn eine Art überhaupt?
00:16:59: Aber du darfst natürlich erst mal ergänzen, was du sagen wollte.
00:17:01: Ich würde gerne einmal kurz reinfragen und Thomas fragen diese fünf.
00:17:04: es gibt da diese Gruppe von Faktoren für die den Rückgang der Arten Das große globale IBS-Testment zusammengefasst hat.
00:17:13: einmal die eben der Landnutzungswandel, die direkte Nutzung von Arten.
00:17:17: Der Klimawandel dann die Verschmutzung und neue Arten, die sich an Orte verbreiten wo sie vorher nicht waren.
00:17:22: würde es zu dem zustimmen dass diese Kategorien so doch zusammengruppiert?
00:17:27: das ist ganz gut zusammenfassend dass es auch kommunizierbar ist.
00:17:31: Ich würde sagen schon vor allem, das sind wirklich die größten Faktoren und die Landnutzung.
00:17:37: Das ist einfach das was global gesehen eigentlich auch das ist was am meisten reinhaut.
00:17:41: also da ist man eigentlich zumindest auch bei der zoologischen Forschung ist das Konsent dass man weiß dass die Fläche, um die wir eigentlich konkurrieren in Ökosystemen mit anderen Arten.
00:17:54: Das ist was den größten Anteil hat und bei uns ist das einfach die Flächennutzung.
00:17:58: also das heißt der größte Anteil läuft auf die Landwirtschaft hinaus und danach haben wir im Prinzip die ganzen anderen Aktivitäten leben Nahrungsmittel dann irgendwie nochmal anderweitig beschaffen nicht nur irgendwie mit mit Landwirtschaft sondern auch mit Jagd- und Fischfangen usw.
00:18:14: und so fort Und da sind natürlich die ganz großen Schrauben.
00:18:17: Aber manchmal verliere ich mich dann in dieser Komplexität eigentlich, weil wenn man an Punkten misst irgendwo auf diesem Planeten und ist lokal unterwegs.
00:18:29: Ist das lokal wirklich schwierig zu fassen teilweise?
00:18:32: Weil da so viele einzelne Dinge sind und wir wissen noch gar nicht Bescheid.
00:18:36: also ein kleineres Randthema was wahrscheinlich auch gar nicht so unbedeutend ist es eigentlich auch sehr populär gewesen in den letzten Monaten Das waren diese PFAS, diese Ewigkeitschymikalien wo es dann um menschliche Gesundheit geht und quasi auch so dieser Auswirkungen davon.
00:18:52: Und ökosystemare Bestandteile wo man sowas dann plötzlich nachweist?
00:18:56: Dann werden wir auch immer ein bisschen unruhig.
00:18:58: also dann merkt man das auch wenn uns das selber betrifft dann wird darüber auch diskutiert in der Öffentlichkeit.
00:19:03: aber bei Arten kommt das sehr wenig eigentlich vor dass so diese konkreten Stressoren dann auch kommuniziert werden.
00:19:12: Ich finde, da sind immer ganz eindrückliche Zahlen eigentlich wie viel Biomasse wir mittlerweile einnehmen als Menschen und als Nutztiere.
00:19:19: Also die genauen Zahlen habe ich jetzt nicht im Kopf aber wir sind mittlerweile bei wenn mir nur die Säugetiere angucken bei so dreißig Prozent Biomasse sind Menschen und sechzig Prozent sind unsere Nutztüre Rinder Schweine usw.. Und dann liegen halt die Wildtiere bei fünf Prozent.
00:19:36: und jetzt ein paar Rundungsfehler drin.
00:19:37: Aber wenn man sich das mal so überlegt, dass alle Wildtiere, alle wilden Säugetiere zusammen dann eben doch irgendwie so einen minimalen Anteil nur noch einnehmen?
00:19:45: Und der Rest sind irgendwie wir Menschen und die Tiere, die wir im Grunde zum Schlachten aufziehen ist es irgendwie schon ganz schön eindrücklich wie wir die Umwelt so prägen.
00:19:54: Die brauchen ja auch alle Platz.
00:19:56: Vor allen Dingen ist zwar auch eben in alle Nischen mit reingeretschen können Hauptgründe hatten eben für das Artensterben, die natürlich ... wie man finde ich auch hört alle so ein bisschen miteinander hineinspielen.
00:20:10: Weil natürlich Klimawandel auch wieder die Verschiebung von dem Lebensraum von Tieren, die dann andere Bereiche wo andere Tiere oder Organismen zum Beispiel wohnten Bevölkern aufgrund des Klimawandels also die spielen halt unter sich dann auch wieder noch in sich hinein und je nachdem welches Habitat man sich auch ansieht, gibt es Gründe wo man die direkten Folgen eben aufgrund von ja relativ monokausalen Sachen als lokalen Grund zurückführen kann.
00:20:47: zum Beispiel weiß ich noch.
00:20:50: Ich war für die Forschung auf einem Atoll auf dem Malediven und auf der einen Seite von der Insel bin Korallenriff komplett tot, wo wir halt ... also es war einfach so eine gleiche ewige tote Fläche von abgebrochenen Korallen.
00:21:13: Und natürlich wissen wir das eben die Versäuerung der Meere und eben der Klimawandel auch da eine große Rolle spielt.
00:21:25: Nur hat man auch direkt daneben gesehen, da war dann die Müllkippe der Insel konstant ins Meer geflossen ist.
00:21:34: Und das war eben ein Punkt, wo man diese zwei Gründe ziemlich direkt für die Folge dieses Korallenriff ausmachen konnte und das war sehr drastisch.
00:21:50: Aber lass uns jetzt doch vielleicht einmal noch mal kurz zum Artenbegriff kommen!
00:21:54: Das hat nämlich Thorium Wart auch im Chat gefragt wie definiert man eigentlich Art?
00:21:59: Er sagt auch, ist das nicht insbesondere in der Botanik ziemlich schwierig?
00:22:03: Julia.
00:22:05: Also nicht dass ich damit täglich zu tun hätte aber grundsätzlich sind ja zwei Hauptmerkmale zum einen eine quasi eine Fortplanungsgemeinschaft als Individuen die sich untereinander weiter vermehren können.
00:22:18: Und die zweite Definition, glaube ich, gemeinsame Eigenschaften, die individuell in einer angenommenen Art verbinden.
00:22:27: Aber gerade in der Botanik wo ich wie gesagt selber nicht aktiv in der Forschung bin gibt es riesige sich unendlich weiter zerfassende Artengruppe, die man dann so als A-Double G zusammenpasst beim Löwenzahn bei Ich mache viel zu dieser Ritzenpflanzengemeinschaft, wenn man die versucht zu bestimmen auf Art und Unterartniveau.
00:23:00: Man als Laie ganz schnell aufhört und einfach den Namen Löwenzahn behält.
00:23:05: entstehen, dann findet man immer neue und kleinere Einheiten die da nur noch zusammengefasst werden.
00:23:10: Wie gesagt das mache ich selber gar nicht.
00:23:13: Und ich möchte vielleicht kurz erzählen aus der Senkenbergforschung.
00:23:17: Da hatten wir jetzt vor ein paar Jahren das aufsehenerregende Forschungsbeispiel Das auf molekulargenetischer Basis ermittelt wurde dass die bisher existierenden Giraffe in Wirklichkeit vier Arten von Giraffen sind Die auch also sich nicht mehr untereinander Kreuzen oder weiterentwickeln, sondern abgegrenzte auch durch molekularbiologisch fassende Eigenschaften trennbar sind.
00:23:44: Das war also da wurden es mal mehr Arten als weniger und immer wieder findet man auch gerade in Museensammlungen neue Arten die man heute jetzt von der DNA noch bearbeitbar ist damit dann bestätigen kann.
00:23:59: aber bei diesen Giraffen im Prinzip die waren ja schon länger beschrieben als unterschiedlich aussehend Und sozusagen die neue Erkenntnis war, dass sie sich tatsächlich nicht mehr miteinander vermehren können oder würden.
00:24:08: Das waren bisher Unterarten einer der einen Grafenart aber jetzt sind es eigenständige Arten und wir Zos mussten alle Schilder neu schreiben.
00:24:21: Das ist jetzt ganz großes Bedauern.
00:24:24: Das ist da natürlich für Anwendungsnahe-Fragen relevant, dass man eventuell den Schutzstatus ändert wenn es vier Arten sind von denen aber viel weniger Exemplare gibt und die zum Teil in kleineren Gebieten nur leben, das man die ganz anders schützen muss als wenn man es... Klar, wenn Sie keine Nachkommen mehr machen können.
00:24:44: Wir haben noch mehrere Fragen aus dem Chat Und zwar einmal, ich glaube wäre das für Thomas wahrscheinlich.
00:24:52: Von Brotigkeit bedeutet Artensterben eine Verschiebung der lebenden Biomasse hinzutoten oder ist es ein Artenmengenwandel?
00:25:03: Beides also es ist tatsächlich sehr schwierig.
00:25:06: Also Artenstärben ist so einen Begriff, der hat sich einfach gut eingebürgert und den Verstehen relativ viele aus dem Verlust von biologischer Vielfalt.
00:25:14: aber die Hintergründe dahinter sind auch wieder wie immer in der Wissenschaft super komplex.
00:25:21: Man muss sich quasi vorstellen, dass das Hauptproblem eigentlich was auch schon da ist.
00:25:26: ist, dass die einzelnen Arten, die momentan auf dem Planeten leben, werden weniger.
00:25:32: Durch menschliche Einflüsse haben wir dieses direkte Artensterben und das tun sie nicht nur in tropischen Ökosystemen sondern auch in Mitteleuropa.
00:25:42: Haben wir Arten auch in Deutschland, die quasi nur noch als beschriebene Arten mit ihrem Namen existieren aber schon ausgestorben sind durch den Menschen.
00:25:51: Und da gibt es sogar auch Wirbeltiere in Deutschland also Gab-Würbeltiere die in den letzten Jahrzehnten ausgestorben sind.
00:25:58: Das zeigt schon ein bisschen, wie wenig man dann darüber weiß.
00:26:01: Der Dodo ist fast allen im Begriff so als Vogel der irgendwie ... So als Taubenvogel und der dann quasi auf einer Insel lebte und ausgerottet wurde durch den Menschen.
00:26:13: Aber wir haben auch den Bodenseekilch gehabt also einen Fisch, der nur im Bodensee vorkam, der in den Letzten Jahrzehn durch dem Menschen global ausgerotted worden ist.
00:26:22: Das ist halt dieses Artensterben.
00:26:26: Was aber viel häufiger ist, ist eigentlich das einzelne Populationensterben also Vorkommen von Arten in der Landschaft und das wird immer kleiner und man hat dann quasi nur noch einzelne Reliktstellen so dass die sich manchmal gar nicht mehr untereinander finden und fortpflanzen können.
00:26:41: Wenn wir jetzt über Tiere sprechen, auch Fortpflanzung bei Pflanzen und Pilzen.
00:26:45: Das ist im Prinzip eigentlich dasselbe.
00:26:48: Auch da fehlen manchmal Samen in der Landschaft die historisch eigentlich da waren oder sie kommen heute nur noch in Ablagerungen im Boden vor und zeigen halt das diese Arten mal in der Landwirtschaft waren Und die sind quasi verschwunden.
00:27:00: und dann gibt es halt eben dieses ganz große Problem Dass es den einzelnen Individuen schlecht geht.
00:27:05: also das heißt Das ist ja beim Menschen auch noch nicht ganz geklärt.
00:27:10: Also da gibt es eine Parallele zu uns, dass die Fertilität zum Beispiel bei sehr vielen Arten rückläufig ist und das sieht auch beim Menschen so aus.
00:27:17: Also global betrachtet ist auch die Fертilität beim Menschen rück läufig.
00:27:21: also Menschen können sich weniger erfolgreich fortpflanzen als noch in der Vergangenheit Und da hat man relativ gute Studienlinien zu was du die letzten Jahrzehnte angeht und das Thema kriegt auch immer mehr Aufmerksamkeit weil das ja auch so Eine politische Relevanz hat mit so Kulturentwicklungen, demografischem Wandel usw.
00:27:42: Und bei Arten ist das eben auch ein Problem.
00:27:45: Das heißt dieses Artensterben ist insgesamt halt sehr komplex und sehr häufig hört man dann ja es sterben zwar Arten aus aber es wandern auch neue ein Und das ist also, es steht so sehr konträr gegenüber.
00:27:57: Weil das Einwand dann – das ist quasi jährlich so ein etwa eine Handvoll in Deutschland von Arten die wirklich neu hinzukommen, die im Mittelmeerraum beispielsweise vorkamen und das Aussterben, das sind bedeutend mehr.
00:28:10: Also das heißt wir haben auf der einen Seite dieses Verschwinden von Populationen und dann auch eben das Verschwinten von Artern.
00:28:18: Das geht halt bedeutends schneller voran.
00:28:19: Und dass ist eben wie dieses große Problem dabei eigentlich Und Malaria übertragen den Sekten Wimmann hier vielleicht auch gar nicht eingewandert haben.
00:28:29: Wir haben gerade die glücklichste Zeit, in der wir uns befinden weil... Malaria ist auch endemisch entlang der großen Flüsse in Deutschland gewesen, vor so knapp hundertzwanzig Jahren.
00:28:39: Also da konnte man sich das auch einfangen.
00:28:41: Es sind ja unterschiedliche Malari-Erreger und wir haben gerade die ganz glückliche Zeit, dass wir so wenig Krankheitserreger haben wie noch nie zuvor, die von Stechmücken übertragen werden.
00:28:51: Und es könnte sich aber jetzt auch mit dieser globalen Erderwärmung dann eigentlich wieder ändern.
00:28:56: also Man sieht das jetzt so.
00:28:58: einzelne Dinge Das Denkgefieber hat man vielleicht schon mal gehört was jetzt ein Bereich um Berlin und Brandenburg schon endemisch geworden ist, was quasi so an den Menschen geht.
00:29:07: Und auch an unterschiedliche Tiere.
00:29:09: Dann auch Zugvögel bringen immer wieder Krankheiten zwischen den Kontinenten hin- und her, die dann Mücken aufnehmen können oder auf Menschen übertragen können.
00:29:17: Also dieses Land von Zugvögeln spielt eine Rolle.
00:29:23: Es gibt global gesehen einen Effekt der sich in allen Ökosystemen zeigt, der jetzt noch mal auf dieses Problem eigentlich von Artensterben Ökosystem irgendwie so ein bisschen eingeht und zwar werden die Artgesellschaften ein bisschen homogener.
00:29:38: Also das heißt, man sieht dass das überall so häufigere Arten werden, die so relativ gut mit vielen Problemen in der Landschaft zurechtkommen Und dass die ganz häufigen Arten, die früher richtig häufig waren Die sind heute nicht mehr so häufig wie früher also das heißt Kasper Hallmann unser Mitglied im enthommologischen Verein Also der entomologische Verein Krefeld, da bin ich Vorsitzender und das sind so knapp siebzig Mitglieders in einer Fachgesellschaft.
00:30:05: Und er hatte seine Doktorarbeit genannt A tragedy of the common weil er quasi erstmals festgestellt hat dass bei diesem Aussterben von Arten beim Rückgang von Insekten Biomasse zum Beispiel auch vor allem die häufigen Arten betroffen sind also dass das immer weniger Individuen sind als es früher quasi noch waren.
00:30:26: Das ist halt ein Riesenproblem was wir noch gar nicht richtig durchblickt haben.
00:30:30: Aber jetzt sehen wir Fabian mit seinem Schaukasten da.
00:30:36: Was hast du dafür?
00:30:37: Ich musste nämlich gerade kurz auf genau das einspringen, was eben Thomas auch berichtet hat mit endemischen Arten und ... Da ist mir eingefallen diese ... Diese Kurzfühler schreck ich hier!
00:30:51: Man sieht sie bestimmt nicht besonders gut aber sieht jetzt nicht besonders spektakulär aus.
00:30:55: also ziemlich cooles Viech kann man ein Foto machen und das irgendwo online stellen.
00:31:00: Die ist endemisch auf Sardinien.
00:31:02: Die habe ich vor fast zwanzig Jahren dort gesammelt und da weiß ich, dass sie damals auf jeden Fall wirklich nur auf SARDINIEN vorkamen und da auch in einem relativ begrenzten Gebiet.
00:31:18: also sag mal ich durfte sie sammeln aber ich hab keine Ahnung ob die jetzt noch heutzutage da ist.
00:31:27: zum Beispiel das ist so eine die damals, wo man damals eben genau wusste.
00:31:31: Dass sie ... Was heißt genau wussten?
00:31:33: Man wusste, dass sie eigentlich nur da vorkommt und das jetzt mittlerweile auch vielleicht schon Geschichte ist.
00:31:41: Und was eben die Arten angeht, die neu dazukommen, die müssen natürlich sich erst mal mit dem Habitat zurechtfinden.
00:31:54: Es muss dann ein Ökosystem entstehen in dem es wieder funktionierendes Weiterleben existieren kann.
00:32:01: Und das ist halt aber nicht natürlich so, dass sich dann sofort ein Ökosystem bildet in dem die neuen Arten in Empfang genommen werden und alles super läuft.
00:32:15: Das ist halt sehr schwierig.
00:32:17: Da sind Inselarten tatsächlich auch sehr anfällig für weil sie halt nicht weg können.
00:32:22: Die können auch nicht den Bedrohungen ausweichen.
00:32:24: wir haben Hier im Frankfurter Zone taubenart, von denen gibt es noch zweihundert zwanzig Tiere auf der Welt und das wissen wir so genau weil's die nur noch in Zoos gibt.
00:32:33: Also sie hat auf einer Insel gelebt vor Mexiko, diese Korotaube da sind dann mit Soldaten damals aber am Marine-Stützpunkt sind dann Hauskatzen und Ziegen dahin gekommen.
00:32:43: Die haben den Lebensraum verändert, die haben die Tauben gejagt Und dann ist dieser Art ausgestorben.
00:32:47: und wenn jetzt nicht bei uns quasi in einem Zugprogramm gewesen wäre wirds sie einfach nicht mehr geben.
00:32:52: So haben wir jetzt noch das Glück In Anführungsstrichen, dass wir eben noch ein paar Tiere haben und haben diese Art Zeit gekauft in der Hoffnung, dass sie irgendwann den Lebensraum wieder so herstellen können.
00:33:04: Aber aktuell sind es seit zweiundzwanzig Tiere.
00:33:06: das ist nicht sonderlich viel wenn man sich mal überlegt damit die Welt zu bevölkern Wie viele Mussten eine Art haben um zu überleben?
00:33:13: Es gibt doch so einen critical number thing Sehr abhängig von ganz vielen Faktoren.
00:33:23: Es gibt immer so eine Faustträge von fünfhundert Tieren in der Natur.
00:33:26: Habe ich mal gehört für große Säuger, das mag aber natürlich bei jetzt wenn wir über Gefer sprechen tun was ganz anderes sein.
00:33:34: In den Zoos sind die Populationen ja gemanagt.
00:33:37: Das heißt da schaut jemand genau drauf Wer mit wem darf um möglichst viel genetische Vielfalt zu erhalten.
00:33:44: zum Beispiel Da schaut jemand auf die Demografie Da schaut Jemand wie viele junge Tiere haben Wir wieviele alte Tiere haben Wieviel Nachwuchs brauchen wir um das ist so das festgesteckte Ziel über neunzig Prozent der genetischen Vielfalt zu erhalten, über die nächsten hundert Jahre.
00:33:58: Das heißt ich habe meine Masterarbeit darüber geschrieben für einen solchen Programm mit einer westafrikanischen Affenart und dem Drill den kennt immer keiner ihr kennt alle den Mann-Drill dass der mit dem bunten Gesicht von König der Löwen nächste Verwandte ein bisschen unbekannter und da zum Beispiel funktioniert das ganz gut.
00:34:17: also da hab' ich mir wirklich die Genetik angeguckt.
00:34:21: Wie eng sind die dann tatsächlich alle miteinander verwandt?
00:34:24: Da gibt es so hundert Zehntiere, glaube ich aktuell in der Zoo-Population.
00:34:29: Und da sieht die Genetik ganz gut aus auf jeden Fall.
00:34:34: Anknüpfend an eine Frage von Thorium Bart – vorallem meinere sie mal ein bisschen als Thoriumart aus dem Chat.
00:34:40: Habt ihr Beispiele für Arten wo jetzt eine Art ausgestorben ist und das wird man wirklich klar Dramatische Folgen auch erkennen kann für andere Arten, für gesamte Ökosysteme oder ähnliche Dinge?
00:34:59: Ich weiß nicht ob jemand anderes gerade zuerst folgt.
00:35:02: Mach ich!
00:35:03: Genau.
00:35:04: also an Ökosesystemen merken wir das sehr stark.
00:35:07: Also es gibt quasi sehr große Studien die auch global sich das Ganze angesehen haben vor allem für große Säugetiere Pflanzen fressende große S säugetieren Und die sind zum Großteil schon ausgerottet menschlich.
00:35:23: Also wir sprechen da auch über Tiere, die es hier vor ein paar Tausend Jahren noch gegeben hat.
00:35:29: Hier gab's Nashörner, hier gab's Elefanten... ...hier gab's im Prinzip unterschiedliche Rinderarten und die haben Menschen eigentlich alle ausgerotted.
00:35:40: also das ist so dass in dem nacheiszeitlichen Zeitraum Da gab's halt so multiple Faktoren, aber es ist überall ganz klar ... dass der Mensch vor allem durch Überjagungen dazu beigetragen hat.
00:35:54: Diese Tiere aus den Lebensräumen zu verdrängen und seitdem ist alles ein bisschen aus dem Gleichgewicht geraten.
00:36:01: also das heißt wir geben heute zum Beispiel für Naturschutz bei uns sehr viel Geld aus um einzelne Lebensräume offenzuhalten.
00:36:08: Das sind so kleine Relikt-Lebensräume die noch da sind von einem historischen Bild was quasi Das weiß man auch erst von der Studie, jetzt erst aus diesem Jahr quasi zusammenfassend.
00:36:23: Also ich muss einen Schritt zurückgehen.
00:36:25: Ich habe im Studium selbst noch was gelernt, was auch die meisten in der Ökologie noch gelernt haben.
00:36:30: Das war dieses in Mitteleuropa, hier gibt es eigentlich geschlossene Wald.
00:36:33: also hier gibt's eigentlich so... Ein geschlossenes Buchenwald, Ökosystem und nur in den gebürgigen Bereichen.
00:36:41: Da sind es da ein bisschen andere Gesellschaften gewesen in den Flüssen, wo zwischendurch diese Gesellschaften durch Hochwasser und so was irgendwie betroffen sind.
00:36:50: Und sowas gab's dann noch mal so ein paar andere Gesellschafte.
00:36:52: aber ansonsten ... Dachte man immer, es werden relativ monotone Waldgesellschaften.
00:36:57: Und jetzt war's quasi so ein internationales Team die sich mal angeschaut haben wie eigentlich prägend auch in Europa in den letzten mehreren Millionen Jahren große Säugetiere gewesen sind und haben alles zusammengebracht was man zusammenbringen konnte.
00:37:12: also sie haben Polenanalysen zusammen gebracht mit den Fossilfunden mit den unterschiedlichen Pflanzen Theorien die man im Prinzip hat Und in der Vergangenheit gab's das schon so ganz grob als Megaherbiworenhypothese oder Megaherbivorenteorie.
00:37:27: Das ist jetzt in einer großen Studie eigentlich noch mal sehr schön zusammengefasst worden und da sieht man wirklich den ganz direkten Verlust von großen Säugetieren, und der kompletten Veränderung der Landschaft.
00:37:38: Und das heißt heute wenn wir Naturschutz betreiben dann versuchen wir so ganz kleine Fleckchen vom Offenland Ökosystem Steppen mit so unterschiedlichen Gehölzen irgendwie offen zu halten, weil das eigentlich früher eine natürliche Dynamik war die Tiere gemacht haben und heute muss man das künstlich machen.
00:37:56: Also das praktischste Beispiel ist eigentlich wenn man jetzt einen schönen Rasen hat wie man ihn vielleicht kulturell übernommen hat von der Familie und denkt sich ach dass es aber ein schön gepflegter Rasen hier oder so Wenn man dann nichts machen würde über viele Jahre das würde komplett zuwachsen.
00:38:11: Und das ist eigentlich, was das hättest gar nicht gegeben.
00:38:14: Weil über diese Landschaft damals irgendwann Tiere drübergewandert werden und die hätten auch pflanzliche Biomasse aufgenommen.
00:38:20: also das heißt Diese natürlichen Dynamiken sind schon ziemlich aus dem Ruder gelaufen.
00:38:25: und dann gibt es natürlich so ganz konkrete Dinge wo einzelne Arten ausgestorben sind und Die Nahrungsnetze sich komplett verschieben.
00:38:34: aber das größte Problem was wir eigentlich haben meines Erachtens ist dass wir Wir versuchen immer über den Nutzen zu gehen und die Funktionen im Ökosystem.
00:38:44: Und die meisten Arten sind leider ziemlich bedeutungslos, so wie es dann letztlich unser Leben zum Schluss auch ist.
00:38:51: also das heißt dass Wenn einzelne Arten verschwinden oder wenn ein Mensch verschwindet, dann erinnert sich weder irgendwie die nächste Generation der Menschen daran in der Regel als auch die Ökosysteme.
00:39:03: Das heißt das findet wieder neues Gleichgewicht mit den Arten, die da drin zu finden sind und somit ist es alles eine ziemlich schnell vergessene Sache in der Natur.
00:39:14: Und das ist auch ein bisschen das Problem, dass man solche Vergangenheitsaspekt überhaupt nicht mehr vermisst.
00:39:21: Das heißt, niemand denkt da noch mal dran wie schön war das?
00:39:24: Es ging jetzt ... Außer dem Dodo!
00:39:26: Außerdem Dodo genau.
00:39:28: Es ging letztens in Social Media nochmal irgendwie so eine Zusammenstellung viral.
00:39:33: ich weiß gar nicht was der Ursprung war.
00:39:35: Da ging es nur mal darum wie laut wars zu den unterschiedlichen Jahreszeitpunkten mit den singenden Vögeln die man in der Landwirtschaft gehört hat und bei den Vögelen haben wir halt die Situation dass heute in den Landschaften weit über fünfzig Prozent der Arten im Vergleich zu vor hundertzwanzig Jahren verschwunden sind.
00:39:52: Die sind gar nicht mehr da, die gibt's überhaupt nicht mehr und dementsprechend ist es halt deutlich leiser was die Arten angeht und die Individuen sind auch total eingebrochen.
00:40:01: also auch da gibt es viel weniger individuen als noch in der Vergangenheit.
00:40:05: einzelne arten haben sechsund neunzig prozent der gesamte individuen zahl verloren im laufe der letzten jahrzehnte.
00:40:11: das trifft dann zum beispiel auch auf das eigentlich noch recht bekannte repuhn zu dass schon die meisten noch mal irgendwie gehört haben.
00:40:19: Das war früher eine Art, die aus Spaß gejagt.
00:40:23: So war das irgendwie ... Ich kenne ihn aus Märchen!
00:40:25: Genau.
00:40:26: und das ist heute halt nur noch in Bereichen zu finden wo es wirklich große Schutzbemühungen für diese Art gibt.
00:40:33: Ja oder in Australien fand ich zum Beispiel auch lauter als bei uns von den Vögeln.
00:40:37: Das ist auch deutlich diverser als bei Biodiversität ist auch nicht gleich verteilt auf der Erde.
00:40:43: Und bei uns ist das so relativ gemäßigt, wir haben knapp sechzigtausend Arten die so bei uns vorkommen und wenn man in andere Bereiche geht nur auf dem gleichen Breitengrad also sagen wir sind nur auf der Höhe von Köln unterwegs oder so und gehen dann quasi einen anderen breiten Grad wo man dann irgendwie in Richtung Tropen kommt oder so.
00:41:00: da haben wir dann halt eine Diversifizierung.
00:41:02: die ist fünfzehnmal so hoch oder so dass es absolut irre wie viele arten da auf einem Quadratmeter vorkommen können Und deswegen ist das auch ungleich verteilt.
00:41:14: Vielleicht zur Bedeutung der einzelnen Arten.
00:41:17: mal umgekehrt, also wenn man sieht was verlieren wir, wenn eine Art verschwindet in einem Ökosystem?
00:41:21: Es gibt ja diese Beispiele die Wölfe in den amerikanischen Nationalparks zurückgekehrte, der Bieber in einer Landschaft zurückgekehren zum Entsetzen vieler Bauern und andere Anwohnern so aber wie die die Landschaft dann auf einen Schlag umkrempeln neugestalten neues Ökosesystem was wieder viel reicher an Mischen und Arten schaffen.
00:41:39: Das sind ganz gute Beispiele, um zu sehen was eine Art bewirken kann und was eben fehlt wenn sie in der Zeit wo sie nicht da war.
00:41:45: Die kann man denke ich ganz gut kommunizieren.
00:41:48: Und das große Problem ist dass wir nicht bei jeder Art wissen was die tatsächlich tut und welche Rolle sie einnimmt.
00:41:53: also wir löschen, mein ehemaliger Chef hat es immer so ausgedrückt, wir lösen quasi Daten von einer Festplatte aber ohne zu gucken.
00:42:01: Also wir wissen nicht was wir lötchen und eventuell löschnen wir irgendwann die Datei die wirklich wichtig wäre für dieses System.
00:42:08: Was Thomas gerade gesagt hat, stimmt schon.
00:42:10: Die Natur wird sich daran anpassen da entstehen neue Gleichgewichte und so weiter.
00:42:13: aber die Frage ist ob wir dann in diesem Gleichgewicht genauso gut leben können oder ob wir genau so gut Wasser haben und genauso viel Nahrung etc.
00:42:20: Und es gibt ja eben auch gleich Gewichte auf die wir dann direkt angewiesen sind wenn's zum Beispiel darum geht dass wir kleine Organismen haben die dafür sorgen das unser Boden eine bestimmte Struktur hat oder dass unsere Deiche nicht runterrutschen von dem Hügel oder dass wir eben auch die Organismen haben, die sogenannten Abfälle dann wieder entsorgen.
00:42:45: Also dass wir Organismes haben für die Verwertung von dem was die größeren Organismens zurücklassen da sind.
00:42:52: Das sind auch Dinge, die wir natürlich direkt in so einem Ökosystem bemerken können und ich glaube das man sich gut merken kann ist nicht mit jeder Aktion das Ökosesystem gleich vernichtet aber es auf jeden Fall instabiler macht.
00:43:09: Also mit jeder Art, die verschwindet oder jedem Rückgang von Populationen machen wir das bestehende Gleichgewicht erst mal instabiler und können nicht hundertprozent vorher sagen was dann daraus wird.
00:43:24: aber wir können auf jeden Fall sagen dass es ja das ist also gefährlicher sein könnte für uns.
00:43:36: Das darf ich ganz kurz, eine aber witzige Ballade des Schweizer Kabarettisten Franz Hohler der schon Anfang der Achtziger in einem langen vertontem Gedicht den Weltuntergang beschrieben hat.
00:43:46: Der damit beginnt dass ein kleiner schwarzer Käfer ausgestorben ist er eigentlich nur stinkt den niemand mochte und der dann aber in ne lange Kette futter war für andere Arten die dann wieder andere gebraucht haben.
00:43:58: und am Schluss geht die welt unter dem Krieg.
00:44:00: Das ist eine eindrückliche Ballade, wo der Anfang der Achtziger schon dieses Artensterben ganz eindringlich vertont und in Worte gefasst hat.
00:44:10: Ist der kalte Käfer?
00:44:11: Nein!
00:44:12: Noch mal ganz kurz vielleicht verbinden weil wir hatten jetzt immer noch keine richtige Definition von Arten Und da waren wir vorhin so ein bisschen stehen geblieben gerade bei den Tieren also mit denen ich dann auch gearbeitet habe.
00:44:26: Es ist ebenso dass wir keinen konsistenten Art Begriff haben, also nicht für alle Tiere zusammen.
00:44:35: Wir haben in verschiedenen Gruppen immer wieder die Art Begriffe, die wir in einer bestimmten Gruppe verwenden.
00:44:41: zum Beispiel habe ich mit Schwemmen gearbeitet.
00:44:43: da ist es ganz schwierig weil auch da die morphologischen Merkmale sich während des Lebens teilweise sehr schnell ändern können und wir dann Arten völlig falsch beschreiben, weil wir einfach nicht wissen, dass wir das Gleiche betrachten, was anders aussieht.
00:44:57: Und da kommt eben der Part mit dem ich mich viel beschäftigt habe im Rhein die Genetik.
00:45:02: und das hatten wir am Anfang schon als es um die ja Klärung dessen, was überhaupt Biodiversität darstellt ging und die ganzen Facetten aufgezählt wurden, die eben mit rein zählen ist Die genetik ein wichtiger Teil.
00:45:18: denn Als ich den kleinen die kleine Holzschrecke aus Sardinien gezeigt hatte.
00:45:29: Weiß ich nicht mehr, ob dieser Art da ist?
00:45:31: Ich weiß aber auf jeden Fall auch überhaupt nicht mehr ohne da weitere Forschung zu machen, ob deren genetische Linie quasi noch da ist und es kann auch sein dass sie zu einem Teil der Population gehörte, einen wichtigen Teil des Ökosystems damit verantwortet hat.
00:45:48: Und das genau dieser kleine Teil des ökossystems, den zudem sie genetisch angehörte.
00:45:53: also die Schrecke, die ich da gefangen habe, dass der nicht mehr da ist und das wissen wir auch nicht weil wir es nicht untersucht haben.
00:45:58: Wir können so viel heutzutage untersuchen und entdecken dann immer wieder wie zum Beispiel fünf G-Raffenarten in einer oder vier.
00:46:10: Das sind Sachen, die tagtäglich passieren.
00:46:13: Also kryptische Arten bei denen man nicht wusste dass ziemlich gleich aussehende Tiere oder auf den ersten Blick gleich aussehen der Tiere doch zu unterschiedlichen Arten gehören wenn man eben diesen Art Begriff verwendet.
00:46:26: das müssten wir einem viel größeren Umfang machen um erstmal zu verstehen wo wir ansetzen könnten an den einzelnen komplexen System Weil wir haben halt noch aktuell gar nicht den Blick darauf, um diese Komplexität und diesen Umfang verstehen zu können.
00:46:43: Dafür müssten wir eben alles im Detail untersuchen.
00:46:47: Und das ist eine Menschheitsaufgabe, die wir erst mal nicht schaffen.
00:46:51: Jetzt Marco du hattest ja ... oder du hättest ja gesagt, du warst in der ZGF auch Artenschutzprojekten aktiv?
00:47:04: Was macht man denn, wenn es so komplex ist und wenn wir so wenig wissen?
00:47:08: Was machte man dann überhaupt um Arten zu schützen.
00:47:11: Wie geht man dabei vor?
00:47:13: Also wir nutzen eigentlich gerne den sogenannten One-It-Plan Approach.
00:47:17: Da hat die Weltnaturschutzunion die IUSN vorgeschlagen quasi da geht's darum möglichst viele Stakeholder zusammenzubringen wie Puzzlestücke Die zoologische Gesellschaft Frankfurt für dich hier gearbeitet habe mit der ich mir auch diesen Podcast mache die setzt vor allem auf große Lebensräume.
00:47:36: Das heißt, wir versuchen wirklich große noch möglichst intakte Lebensräumenunterschutz zu stellen und zu schauen dass dieser menschliche Einfluss von dem wir eben gesprochen haben möglichst wenig ist.
00:47:49: ganz ausschniesen kann man den nie.
00:47:50: das sind Gebiete wo Menschen leben auch Leben sollen.
00:47:54: also der Manu Nationalpark in Peru zum Beispiel erleben ganz viele indigene Bevölkerungsgruppen teilweise auch Unkontaktierte
00:48:01: d.h.,
00:48:01: Menschen noch keinen Kontakt hatten zu unserer westlichen Zivilisation.
00:48:09: Die aber sich ganz anders natürlich in einem Ökosystem bewegen als wir mit, also wenn ich jetzt komme aus Norddeutschland da mir irgendwelche Schweinestelle anschauen mit Tausenden von Schweinen.
00:48:20: Also die haben natürlich einen ganz anderen Fußabdruck auch wenn ich das Wort nicht gerne mag, ökologischen Fußabduck.
00:48:28: Das ist ein Punkt, Ökosthemen schützen Weil man damit so ein bisschen einen Schutzschild über ganz, ganz viele Arten hält ohne genau zu wissen was man tut.
00:48:39: Das ist das was ich eben angesprochen habe.
00:48:40: wir wissen ja gar nicht was manche Arten bewirken.
00:48:45: in ihrem Netz und mit einem Schutzgebiet kann ich mehrere Arten gleichzeitig schützen also ganz viele Zusammenhänge Ökosysteme.
00:48:52: Gleichzeitig müssen wir aber bei einzelnen Arten auch schauen dass wir sie gezielter schützen weil sie auch gezielter bedroht sind.
00:48:58: Also die Bedrohung von Arten ist nicht gleich verteilt.
00:49:02: Wir haben, auch das hat Thomas ja eben quasi schon angedeutet wir haben zum Beispiel einen deutlich größeren Druck auf große Säugetiere weil die gezielt gejagt werden.
00:49:10: also die werden aktiv aus dem System entnommen.
00:49:15: über Vögel gesprochen es gab mal eine Kampagne vor ein paar Jahren vom europäischen Zooverband die hieß Silent Forest also stille Wälder.
00:49:24: da ging's um Singfugehandel in Südostasien.
00:49:27: die werden gezielt rausgefangen weil die für kulturell, für so Gesangswettbewerbe quasi genutzt werden.
00:49:34: Aber in enormen Stückzahlen – Kollege und Freund von mir hat das mal als Schnittblumen bezeichnet, weil du ... Die werden nicht lange gehalten oder gezüchtet, sondern die werden gehalten für diese Wettbe Werbe genutst, sterben und dann holt man neue aus dem Wald.
00:49:48: Das heißt da ist der Lebensraum an sich noch da aber es werden halt gezielt Arten entfernt Und die müssen wir auch genauso gezielt schützen.
00:49:56: Das heißt, da müssen wir schauen okay, da brauchen wir besondere Zuchtprogramme vielleicht zum Beispiel.
00:50:02: Wir haben gerade als europäischer Zooverband Wildferde wieder nach Kazakhstan gebracht die da hundertsechzig Jahre nicht gelebt haben.
00:50:11: Die sind in Zoos erhalten worden und jetzt können wir die wieder zurückbringen und die haben halt auch einen ganz starken Einfluss auf ihr Ökosystem weil sie sowie die Biber auch die Juja vorhin angedeutet hat ihr Öko-System verändern also die bauen, also es sind quasi Ingenieure und Architekten in ihrem Ökosystem.
00:50:32: Genau das heißt wir müssen ganz viele Positöcke zusammenbringen, wir müssen den Lebensraum schützen aber wir müssen bei einzelnen Arten vielleicht auch schauen dass wir die gezielt rauspicken und gezielt schützen weil sie einfach mehr Schutz brauchen.
00:50:44: Das war jetzt eine sehr lange Antwort aber ist ein sehr komplexes Thema.
00:50:50: Es geht ja so ein bisschen in eine Richtung.
00:50:52: Was kann man machen, auf die wir jetzt vielleicht auch gegen Schluss nochmal ein bisschen mehr kommen sollten könnten?
00:51:00: Um hier nicht völlig deprimiert aus dem Stream rauszugehen.
00:51:04: Thomas du hattest vorhin das Thema Bioindikatoren angesprochen.
00:51:07: Vielleicht sollten wir es doch mal an der Stelle erklären was damit gemeint ist und was man damit machen kann.
00:51:17: Genau, also wir sind jetzt eben auch so ist das immer in Gesprächen mit Leuten die irgendwie aus der Forschung kommen und sich mal irgendwie mit einem Thema da genauer beschäftigen oder permanent.
00:51:29: Dass es alles ein bisschen komplex wird und immer ein bisschen schwieriger aber muss sagen der Art Begriff weltweit betrachtet für die Arten, die man hat funktioniert.
00:51:36: im Großen und Ganzen trifft es bei den meisten Arten.
00:51:39: Die wir kennen eigentlich zu Und dann gibt es jetzt halt je genauer man hinguckt immer wieder neue Schwierigkeiten und einzelne Gruppen wo man sieht das funktioniert überhaupt gar nicht.
00:51:48: und Es ist aber zum Beispiel so wenn man sich jetzt die Insekten anschaut auf diesen Planeten Dann sind wir da so bei so knapp fünf Prozent Wo wir momentan wissen dass die wirklich Schwierigkeit machen weil die entweder so jung sind Dass sie noch gar nicht solange getrennt sind und die neuen Sachen, das hatte Fabian schon angemerkt mit so DNA-basierten Methoden eigentlich hinzukommen.
00:52:12: Die unterstützen dann teilweise das was man schon lange macht irgendwie mit diesen Art Beschreibungen und machen es aber manchmal auch wieder schwieriger und komplexer.
00:52:21: also da kann man sich dann irgendwie auch drin verlieren.
00:52:24: letztes Jahr kam in Nature das war eine total abgefahrene Veröffentlichung kam zum Beispiel raus dass eine Ameisenart ... die bringt eine andere Ameisonart zur Welt über Partinogenese.
00:52:37: Und das war bis dato komplett unbekannt auf dem Planeten, dass eine Art in der Lage ist... Partinogenease solltest du vielleicht auch kurz dicken?
00:52:44: Genau!
00:52:45: Also ... Partinogenease ist Jungfernzeugung.
00:52:48: Das heißt es gibt viele Organismen, die schaffen das einfach genetische Klone von sich selbst zu erschaffen, die genetisch identisch sind mit dem Muttertier und die keinen Spermium mehr brauchen, also Männer sind überflüssig geworden quasi.
00:53:04: Und das gibt es recht erfolgreich bei einigen Organismen.
00:53:08: Bei dieser Ameise ist das so, dass sie sowohl begattet werden kann als auch patinogenetisch sich fortpflanzen können.
00:53:15: Das ist Messor Ibericus, die kommt im Mittelmeerraum vor – und in Mainz!
00:53:20: Es klingt jetzt sehr random, aber das ist so.
00:53:23: Natürlicherweise im Mittelmeer der Mainz?
00:53:25: Nee es gibt die Römersteine in Mainz.
00:53:27: Das sind...es ist das was man darunter verstehen kann.
00:53:30: also sind noch alte Steine so Ruinen die übrig sind aus der Römarzeit und man vermutet dass die Armeise tatsächlich ein Archäo-Biont ist wie man das dann nennt und zwar Das veraltete Wort dann eigentlich für das, was wir heute unter Neobiota verstehen.
00:53:46: Also neu eingeschleppte Organismen.
00:53:50: So ist es bei so Archäobiota.
00:53:52: Das sind eben so gesehen archäologisch bedingt eingeschlebte Organismen die schon ein bisschen länger durch den Menschen da sind und zwar bevor Kolumbus irgendwie mal unterwegs war als Grenze so Und die gibt's wahrscheinlich schon so lange da.
00:54:05: Das Spannende ist, sie macht genau das Gleiche wie im Mittelmeerraum.
00:54:10: Bei der hat man festgestellt, wo man die in Terrarien gehalten hat, dass irgendwann Männchen da drin waren von einer ganz anderen Armeisenart und irgendwie hat man das überhaupt nicht verstanden weil dieser Armeisonart ... ist eigentlich auf einer Insel, wo diese Modelluntersuchungen stattfand, kommt die gar nicht vor.
00:54:25: Und dann hat man sich das genauer angeguckt und hat gesehen, dass das irgendeine Art sexueller Parasitismus aus der Vergangenheit ist in dem Erbgut noch die Informationen drinstecken.
00:54:38: Und diese Art eben eine andere Art gebärt, und das ist wirklich einzigartig bisher auf dem Planeten.
00:54:44: Das sind so Sachen, die bringen dann alles ins Wanken.
00:54:47: Dann ist einer Ameise ... Die gucken sich die Leute genauer an und denken, verdammt, jetzt klappt schon wieder alles nicht.
00:54:52: Wo wüsste man es eigentlich dachte?
00:54:54: Und das ist ein bisschen das Problem.
00:54:57: Bei vielen Arten, wo's sehr gut funktioniert, da ist es halt so, dass man die auch in ihrer Lebensweise sehr gut studiert Flange und hat dann irgendwann festgestellt, dass man zum Beispiel bei Organismen die im Wasser leben enorm stark die negativen Einflüsse messen kann.
00:55:13: Also unsere Gewässer sind halt sehr stark verschmutzt.
00:55:15: deswegen gab es auch so was was jetzt leider endet, die europäische Wasserrahmenrichtlinie.
00:55:21: Die Ende im Jahr twenty-sevenundzwanzig.
00:55:23: Das war etwas sehr Innovatives, das in den Zweitausenden startete und da hat man sich quasi angeguckt, ob man Gewässer wieder einen besseren ökologischen Zustand bekommt.
00:55:32: Und dafür hat man eben solche Bioindikaturen auch angegückt.
00:55:35: also während man früher in Gewässern vor allem die Chemie gemessen hat und die Gewässers so beurteilt hat, hat man irgendwann gesehen Die Organismen können uns das viel besser verraten als die chemischen Parameter.
00:55:48: und hat dann angefangen, unterschiedliche Werte den Organismen aus den Studien die man schon hatte zuzuweisen.
00:55:54: Hat gesehen sie sind super empfindlich was quasi Säure angeht, was unterschiedliche Bestandteile von Waschmitteln angeht die quasi im Klärwerk nicht vernünftig raus gefiltert werden usw.
00:56:05: Und eine Bioindikation heißt jetzt dass die Indikatoren sein können wenn wir auf die gucken für solche Belastungswerte und auch das was Julia jetzt wohin schon mal angemerkt hatte mit dem Biber.
00:56:18: Also das heißt, wenn man zum Beispiel so ... eine Verbesserungssituation hinbekommt oder eine Renaturierung hinbekomme, wo das Gewässer sich auch wieder selbst reinigen kann.
00:56:27: Dann zeigen diese Arten mit dem Umstand, dass sie sich viel besser fortpflanzen können und mehr Individuen ausbilden als vorher dann an, dass die Situation wieder besser ist.
00:56:37: Das nutzt man in der Forschung relativ gerne aus.
00:56:40: Das ist so etwas, wo wir kleine Anteile verstehen und das übertragen auf den Gesamtblick für das Ökosystem, was man haben
00:56:49: möchte.".
00:56:53: Wir hatten jetzt ein paar Mal so, dass das Thema angestoßen mit Arten, die von irgendwo eingeschleppt wurden.
00:57:02: Im Moment großes Thema ist natürlich die asiatische Hornisse, der klingt für mich zumindest danach als ob es deshalb ein großes Thema sind weil es halt die Imker betrifft und ganz unmittelbar.
00:57:15: aber wie drastisch ist denn der Effekt von diesem Arten?
00:57:22: Und ist das was, was sozusagen durch menschliches ... also sozusagen unmittelbar menschliche Handeln einschleppen ist?
00:57:31: Oder ist es eher etwas, was durch Verschleppung vom Klimazon zustande kommt oder Verschiebung von Klimazonen.
00:57:41: Ich hätt sonst auch kurz was, wo's nachweislich eben aufgrund des Menschen passiert.
00:57:48: Gerade bei uns in der Nordsee zum Beispiel gibt es immer wieder, oder gibt es eben Arten, die eingeschleppt werden auch durch das Wasser was die großen Tanke eben zum Beschweren unterwegs aufnehmen und dann wieder ablassen.
00:58:07: Was z.B.
00:58:08: auch in der... Also das nicht direkt aber generell auch verschleppen auch zu einem Ausbreiten von invasiven Austernarten an der Nordseeküste zum Beispiel geführt hat.
00:58:23: Und es gibt halt eben Arten, die eingeschleppt werden und die Arten die natürlich einwandern.
00:58:29: Und wir haben halt momentan denke ich mal in den Medien auch eher bedingt durch den Klimawandel die Arte, die eben es schaffen in unsere Bereiche vorzudringen.
00:58:41: also da würden mir auf Anhieb sehr viele einfallen und wahrscheinlich auch welche wenn man's genauer betrachten würde die eben einheimischen Arten zwangsläufig auch dem Platz wegnehmen könnten.
00:58:53: im Laufe der Zeit also zum Beispiel was ganz bekannt ist oder was Leute, denke ich mal auch gesehen haben.
00:58:59: Bis in Norddeutschland sieht man mittlerweile Holzbienen die man definitiv vor zwanzig Jahren noch nicht so weit im Norden gesehen hat oder andere Arten die es jetzt bis nach München geschafft haben über die Alpen, die auch schon lange nicht mehr da waren.
00:59:20: also das ist ein Teil wo wir halt nicht direkt den Einfluss auf die Ökosysteme sehen der aber natürlich schon da sein wird.
00:59:28: Also ... Wenn ich ins Morgen die Menschheit aussterben würde, wäre das was verbessern.
00:59:35: Und da würde das nur ein komplett neues Gleichgewicht erzeugen?
00:59:43: Es gibt ja grundsätzlich eigentlich keinen guten oder schlechten außerhalb von einem menschlichen Bewertungssystem.
00:59:49: Ich glaub, es hat sich dann erübrigt so ein bisschen.
00:59:53: Es würden sich sehr viele Ökosysteme und Arten wieder erholen auf jeden Fall.
00:59:57: Fabian hatte ja gerade schon diese beiden Fälle genannt eigentlich mit dieser natürlichen Arealerweiterung, die jetzt nochmal irgendwie an eben die klimatischen Bedingungen gekoppelt ist.
01:00:07: Also das heißt diese Militaranarten, die dann plötzlich auftauchen und da muss man dann noch mal ganz klar unterscheiden zu diesen eingeschleppten Arten, die durch die Globalisierung, durch den Menschen irgendwie verbreitet werden.
01:00:20: Das sind manchmal Mitbringsel aus dem Urlaub irgendwie.
01:00:24: Da sitzt dann irgendwo eine Ameise im Koffer und man bringt die halt eben mit, also solche Fälle gibt's wirklich.
01:00:31: Das findet vor allem auch beim Mücken statt.
01:00:32: Also da kriegt man immer wieder so Meldungen.
01:00:35: Vielleicht hat das schon mal irgendjemanden mitbekommen ... dass insbesondere Mitarbeiter bei Flughäfen oder irgendwelche Krankheiten abbekommen weil sie ... Es ist in Frankfurt gerade ein ganz großes Thema.
01:00:47: Genau, um den Frankfurter Flughafen in letzter Zeit Malaria-Fälle.
01:00:51: Genau.
01:00:51: Und das sind exakt solche Sachen, wo man einfach sieht was so Globalisierung für eine Auswirkung hat und dieser Handelsverkehr egal ob dieses Ballastwasser bei Frachtschiffen ist... eben Fabian angemerkt hatte oder auch bei der asiatischen Hornisse, die irgendwie vor vielen Jahren mal nach Südeuropa gekommen ist.
01:01:12: Also Menschen haben die da eingeschleppt und die sich dann eben... das ist nur von eingeschlebten Arten als Modell gesagt eigentlich eine von tausend Arten, die dann wirklich invasiv wird, die so Punkteinschleppungen mitgemacht hat.
01:01:27: also man muss sich eigentlich vorstellen dass ein riesengroßer Teil Punktuell mal verschleppt wird und die meisten schaffen das gar nicht.
01:01:34: Dann wird mal irgendwo eine Schnecke mitgebracht aus Versehen, die lebt dann ihr vielleicht noch kürzeres Leben weil es im Winter dann mal fröstelt oder so und die das überhaupt nicht ab kann und ist dann wieder weg.
01:01:44: und da gibt es eben irgendwelche Arten, die kommen geografisch aus einem relativ ähnlichen Bereich wie Mitteleuropa nur dann halt viel weiter drüben in Asien.
01:01:53: Und da hat man aber die Situation dass die unter Umständen sehr erfolgreich sein können auch immer so konnotiert, asiatischer Marienkäfer.
01:02:01: Asiatische Hornisse, weil man hört es dann halt quasi auch und das ist gleichzeitig auch ein bisschen das Problem bei der deutschen Benennung von diesen Arten, weil damit immer was Schlechtes verbunden wird.
01:02:12: Und das ist auch nicht unrichtig dass da etwas Negatives mit verbunden werden, weil diese Arten sind eben nicht natürlicherweise in diesem Ökosystemen die verändern unter Umständen drastisch.
01:02:23: also global gesehen ist das auch einer der riesengroßen Probleme.
01:02:27: Und da wo das auch ein sehr großes Problem ist, wo wir schon negative Auswirkungen in Mitteleuropa gesehen haben sind die Fließgewässer.
01:02:34: Also wenn man heute guckt was im Fließ gewässern lebt bei den ganzen wirbelosen Organismen Das hat nichts mehr damit zu tun, was in den Achtziger noch ein Fließgewässer lebte.
01:02:45: Also heute haben wir zum Teil zehnmal so viele Krebsarten irgendwie im Rhein beispielsweise die da leben als früher noch weil einfach enorm viele kleine Flugkrepse eingeschleppt worden sind dann auch in dem Fall eben über unterschiedliche Schiffe.
01:03:00: und Dann hat man jetzt so ein bisschen das Problem dass grundsätzlich jetzt Die Bildung soweit ist dass die meisten Menschen verstanden haben dass invasive Arten auch mit Gefährdungen einhergehen.
01:03:11: Und das führt jetzt dazu mit dem Austausch in der Digitalisierung, wo wir weiter fortgeschritten sind.
01:03:16: Dass alle Arten die wirklich auffällig sind da wird ein riesen Drama drum gemacht obwohl man deren Auswirkungen auf Ökosystem noch gar nicht gemessen hat und dazu gehört zum Beispiel die Asiatschaunesse.
01:03:27: also für die Asiat-Schauness geben die Länder gerade zig Millionen Euro aus Die im sonstigen Umweltbereich übrigens fehlen.
01:03:35: Da muss man sagen, es sorgt auch für soziokulturelle Verschiebungen die wirklich dramatisch sind dann auch weil einfach einzelne Arten total viel Aufmerksamkeit bekommen.
01:03:47: und du hattest eben schon angedeutet mit den Imkern die halt eine Schwierigkeit mit dieser Hornisse haben.
01:03:56: Das ist eben momentan so.
01:03:57: das große Problem, dass man im Prinzip jetzt eine Gruppe von Menschen hat die so direkte Auswirkungen spürt davon.
01:04:04: Also das heißt diese asiatische Hornisse frisst genauso wie die heimische Hornise, frisst sie ganz gerne Honigbienen im Sieblungsraum weil es da einfach nur mal sehr viele Honig-Bienen gibt.
01:04:14: also das heißt Honig Bienen werden gezüchtet und es gibt Leute die betreiben Emkerei und halten gerne Honigg Bienen Und dann sehen die im Prinzip wie diese Hornissen immer wieder vorbeikommen diesen einzelnen Biedenkasten, die man dann so kennt diese Beuten.
01:04:30: immer wieder einzelne Individuen fest, weil man muss davon ausgehen.
01:04:34: Also so ein Hornissen-Start der ist enorm individuell reich und die kommunizieren auch untereinander wo halt gute Futterquellen sind und kehren dann auch wieder dahin zurück.
01:04:42: also warum soll ich wenn ich irgendwie im September Eskastanien sammeln möchte?
01:04:47: Und ich finde einen Baum der ist komplett voll mit Eskastenien laufe ich auch nicht freiwillig noch mal in der Landschaft rum versuchen anderen Baum zu finden oder sozusagen lauf ich auch wieder zum Baum zurück und genau den Effekt hat man da eigentlich auch Der Unterschied, wenn ich es richtig verstehe ist dass die asiatische Ornisse einfach größere Völker bildet und dementsprechend eher in der Lage ist ein einzelnen Bienenstock richtig zu dezimieren als jetzt die Ursprung.
01:05:09: Genau also das richtige Dezimieren findet in der Regel nicht statt.
01:05:12: Also das ist auch dieses was sehr interessant ist.
01:05:15: Es ist sehr stark mit Ängsten verbunden und mit Horrorgeschichten.
01:05:19: während Evidenzen eigentlich relativ weitgehend fehlen Und bei den wenigen Punkten, wo wirklich eine negative Auswirkung so stark war, dass einzelnen Personen das ganze Volk eingegangen sei.
01:05:35: Das ist so eine einzelne Horrorgeschichte die zwischendurch kommt.
01:05:39: Da findet man bei genauerem Hinfragen kommen dann sehr viele schwammige Geschichten drum herum.
01:05:43: eigentlich.
01:05:44: also wo man auch sagen muss Dass das halt eigentlich, muss man so was vernünftig mit Forschung irgendwie dokumentieren und dass ist bislang nicht vernünftig dokumentiert.
01:05:53: Und man muss sagen, dass Menschen die im Garei betreiben haben schon immer die Organismen bekämpft, die den Honigbienen an den Kragen gehen.
01:06:00: in den... ...Ninzehnhundertfünfzigerjahren war das zum Beispiel noch der Bienen Wolf.
01:06:04: Das is ne heimische Wespenart Die ganz natürlich vorkommt bei uns und die auch einfach nur mal sehr gerne Honigbienen frisst und sich darauf spezialisiert hat.
01:06:13: Und damals haben die heimische Arten bekämpft, also das heißt es gibt das im Prinzip immer.
01:06:17: aber das größere Problem ist eigentlich... Also das ist so ein bisschen das Problem der Imkerei.
01:06:21: Also die müssen halt einfach gucken wie sie damit zurechtkommen Und müssen das selbst so ein bisschen argumentieren und auch Lösungen dafür finden.
01:06:29: Das große Problem, da ist man jetzt eher schon bei Desinformationen was dann wirklich gefährlich ist, dass es andauernd übertragen wird als gesellschaftliches Problem für die Biodiversität.
01:06:40: Dass dieser Art so schädlich ist für die heimische Biodiverität.
01:06:44: Da gibt's gar keine Evidenzen zu.
01:06:46: Wenn man das hört weiß man sofort, es ist Desinformation weil halt das einzige was bislang vorliegt sind was diese Hornisten genau zum Nest bringen für einzelne Regionen, wo man das untersucht hat.
01:07:00: Da hat man im Prinzip auch wieder mit DNA-basierten Ansätzen, wo die genetischen Fingerabdrücke untersucht haben und Meta-Barcoding untersucht, was frisst dieser Art denn lokal?
01:07:12: Und ist dann auf über siebenhundert Insektenarten gekommen, die da gefunden worden sind.
01:07:17: Das zeigt erst mal nur eine Sache ... Die ist relativ breit aufgestellt ökologisch und ganz wichtig in der Studie.
01:07:24: Es ist auch nicht vernünftig diskutiert, weil das sind nicht nur ... Das ist ja über den genetischen Fingerabdruck nachgewiesen.
01:07:30: also das heißt alles was die in ihrem Mitteldärm gehabt haben so gesehen.
01:07:35: Das sind aber auch Tiere, die vor ein anderes Tier gefressen haben Und bei dieser Methode tauchen auch diese Arten wiederum auf.
01:07:41: Also auch da findet man quasi wenn ich jetzt irgendwie sage Es ist jetzt eine Preiselbäre oder so und irgendjemand würde mich komplett zermahlen.
01:07:50: Und dann quasi mit diesen genetischen Methoden angucken, dann finden die auch diese Spur dieser Preiselbeere wieder quasi.
01:07:56: Und genau so läuft das dann quasi auch da.
01:07:58: Das war in dieser Studie schon nicht gut diskutiert.
01:08:01: Jetzt gehen die Leute einfach hin nehmen diese Daten und sagen, die ist so gefährlich fürs Ökosystem, die frisst über alle siebenhundert Arten.
01:08:07: Die frisst uns alle Arten weg!
01:08:09: Da muss man jetzt aber genau hingucken, was passiert denn eigentlich in den Ökosystemen wo die reinkommt?
01:08:13: Also das heißt verdrängt die anderen Organismen.
01:08:16: Frisst die andere Organismen so stark weg dass deren Population zurückgehen und sowas.
01:08:22: und das sehen wir alles noch gar nicht.
01:08:23: also da gibt es noch gar keine Daten zu.
01:08:25: deswegen muss man mit sowas auch immer ganz vorsichtig sein weil der Aufwand der momentan betrieben wird und auch die mediale Aufmerksamkeit die jetzt eine einzelne Art bekommt Die ist nicht gerechtfertigt im Vergleich zu den Problemen, die wir in Ökosystem haben.
01:08:40: Also das heißt, die Probleme, die eigentlich da sind, sind bedeutend größer als diese eine invasive Art gerade.
01:08:51: Um das noch oft in die Botanik vielleicht auszudänen?
01:08:53: Da gibt es ja auch Arten, die sehr polarisiert sind um die heftig diskutiert wird.
01:08:58: also in den Städten ist auf der Götterbaum der so als das personifizierte Böse und Gefahr für die ganzen Grundfesten unserer Gebäude und Infrastrukturen gilt.
01:09:08: Wobei, wenn er in bestimmte Habitate wandert dort zügig das Zepter übernimmt.
01:09:15: aber viele sagen durchaus auch Baumfachleute oder ja Stadt Botaniker, dass wir künftig vielleicht Bäume wie den Götterbaum oder denen ganz besonders brauchen um unsere Städte noch bewunder zu halten.
01:09:28: Weil unsere einheimischen Arten mit den herrschenden Bedingungen dann nicht mehr klar kommen.
01:09:32: also als Tat von einem Botanikern vor ein paar Wochen einen Götternbaum in der Stadt ist eine Lösung.
01:09:39: Ein Götterschutzgebiet kann ein Problem sein.
01:09:42: Man muss alles immer sehr differenziert sehen.
01:09:48: vielleicht anektotische Evidenz.
01:09:49: Ich hab das Gefühl, ich habe dieses Jahr noch keine Einheimische, keine einzige einheimische Ornisse gesehen aber die Asiatischen im Kleingarten in der Stadt an allen Stellen wo sie rauft haben bei uns auf dem Balkon überall gibt es die asiatischen.
01:10:02: also da eine gewisse Konkurrenz anzunehmen zwischen den Arten scheint blöd.
01:10:09: jetzt bin ich wieder ins Zoologische abgedriftet aber das scheint mir dieses Jahr frappierend.
01:10:13: schon kein Problem.
01:10:14: ich hatte gerade eben auch nochmal eine Sache, die mir wichtig erschien als Thomas da berichtet hat von den Vorstellungen der Menschen was eben so einer Art ausrichten kann.
01:10:24: Das andere also es funktioniert beim Umweltschutz leider aus jeder beliebigen Richtung auch in Bezug auf den Menschen zum Beispiel.
01:10:33: Also wir wissen alle dass der Mensch eben ein eines der riesigsten Probleme an dem Ganzen ist wenn nicht sogar einfach das Problem was das alles mit verursacht.
01:10:44: Ja Es gibt überall Initiativen, die aus dem Boden sprießen mit so was wie rettelt den Rotmilan.
01:10:51: Wo Leute sich meinen, die Natur zu beschützen aber eigentlich nur gegen Windenergie sind.
01:10:58: Das geht auch in die Richtung zum Beispiel weil nämlich diese Sachen und das ist eine ähnliche Art des Transportes von Informationen und Emotionen eben dass dann gesagt wird Die Windräder wären eben so eine große Bedrohung für den Rotmilan Haufenweise auf dem Boden, Tod aufm Boden liegen was überhaupt nicht stimmt.
01:11:20: Deswegen man diese ganzen Initiativen lieber in etwas anderes stecken könnte.
01:11:23: oder hier in München haben sich Leute erklärt und wollten eine Bauminitiative unter einem Namen starten wussten aber überhaupt nicht was sie damit eigentlich bewirken wollen.
01:11:34: also das Die Verbindung von Menschen, die aktiv etwas tun wollen zu aktiven Naturschutz der wirklich nachhaltig auch was bringt ist teilweise ein bisschen schwierig.
01:11:46: Es gibt so Initiativen wo Menschen auch bei großen Veranstaltungen und großen Initiativen eben besser an zum Beispiel den Artbegriff rangeführt werden oder auf das Gefühl für Biodiversitäten in der Umwelt indem sie selber losgehen und dann Proben nehmen, die an Wissenschaftler geschickt werden.
01:12:05: Also das ist so ... ja, Science hier ist es nicht Community-Science sondern ... Citizen-Sciences.
01:12:13: Citizen-sciences ist jetzt immer das Wort was eigentlich in keinem Antrag fehlen darf um dem es eben im Großen um Natur und Naturschutz geht.
01:12:25: Und ... Das Problem ist dass wir's eben offensichtlich noch nicht gut genug geschafft haben zu vermitteln, dass man langfristige Initiativen braucht um Ökosysteme langfristig zu schützen.
01:12:41: Es ist eine anekdotische Sache noch dazu vor ein paar Jahren als die Koalitionsgespräche für die Ampel-Regierung damals war und hatte ich gesehen was Wissenschaftlerinnen geschrieben hatten also keine PolitikerInnen Partei geschrieben hatten, was sie sich eben wünschen würden in den nächsten Jahren an Umweltschutz.
01:13:04: Und ich hab mir den ganzen Text durchgelesen und habe das dann verglichen mit dem, was da vorgefordert wurde – und es war genau dasselbe!
01:13:12: Ich habe nichts darin gefunden, was die neueren Erkenntnisse, die ich aus der Forschung kannte, irgendwie mit einschließt.
01:13:20: Also es ging immer wieder nur um Moore Küstengewässer und andere Sachen wurden dann außen vorgelassen.
01:13:27: Das heißt, wir haben einfach ein fehlendes Verständnis dafür wie wir Umweltschutz betreiben können Und es wirkt auch manchmal bisschen komisch.
01:13:35: also ich habe früher auch würde Ich sagen an umweltschutz mitgearbeitet aber indem ich zum beispiel in naturschutzgebieten Elektrofischung gemacht habe was jetzt nicht auf den ersten Blick nach Naturschutz klingt Aber eben mit diesen indikatorarten zb zu tun hat die tomas vorne erwähnt hat dass wir eben auch besser monitoren müssen, was irgendwo ist.
01:13:55: Oder dass ich in der Nordsee eben auch Fischen die Leber rausgenommen hab und sie danach also die Fische nicht die Leiber gegessen habe.
01:14:05: Das war auch Naturschutz in dem Sinne obwohl es nicht auf den ersten Blick danach aussieht.
01:14:10: Ja da sind wir so ein bisschen bei der Frage Also an der Problematik das wäre einfach sehr viel Biomasse sind können und wollen wir ja auch kurzfristig jetzt nicht unbedingt was ändern.
01:14:22: Also längerfristig wird man irgendwo laufen.
01:14:27: die Projektionen dahin, dass die Zahl der Menschen weltweit irgendwie wieder rückläufig ist uns vielleicht auch gar nicht so schlecht wenn wir uns nicht ganz so schnell vermehren.
01:14:35: aber grundsätzlich wollen wir ein großes Aussterben von Menschen möglichst auch vermeiden.
01:14:44: Was kann man denn machen um sozusagen dem Biodiversität zu fördern in den Rahmenbedingungen, die halt nun mal da sind.
01:14:54: Im Grunde glaube ich genau das was wir gerade machen also Menschen bilden auch die Leinen bilden.
01:15:01: Ich glaube schon dass auch bei der Politik eine Menge Verantwortung liegt.
01:15:03: Also nur nur immer auf die Einzelperson zu setzen ist glaube ich der falsche Weg weil das Die Verantwortung abschiebt die irgendwie dann eigentlich auch bei Staaten zum Beispiel liegen sollte.
01:15:15: Aber wir müssen auf jeden Fall dafür sorgen, dass die Menschen dieses sehr komplexe Thema Biodiversität verstehen.
01:15:21: Wir hatten das ja ganz am Anfang quasi ist jetzt so ein kleiner größer im Moment, dass Klimawandel irgendwie viel besser verstanden wird weil das so greifbar ist, dass es irgendwie dieses eins Komma fünf Grad sieht.
01:15:32: da kann man irgendwie ganz klar sagen Das ist ein Wert den dürfen wir nicht überschreiben.
01:15:35: Punkt und selbst das ist ja schon sehr diskutiert Und Biodiverzitätsverlust ist halt so komplex dass es glaube ich für viele Menschen einfach zu komplex wird und sie sagen, okay nee da steige ich aus.
01:15:47: Und das müssen wir versuchen irgendwie mehr anzubringen.
01:15:50: Wir müssen die richtigen Maßnahmen fördern auch bei Einzelpersonen dann eben zeigen ok dass ist tatsächlich ein Einfluss von dir, von deiner Lebensweise von mir aus auf die Umwelt.
01:16:03: Ich betreue so einen Team von ganz tollen Ehrenamtlichen hier im Zoo die Umweltbildung machen und Naturschutzbotschafter heißen.
01:16:10: die stehen wirklich quasi jeden Sonntag und erklären, was mein Smartphone mit der Bedrohung der Regenwälder in Zentralafrika zu tun hat oder Fischkonsum, Palmöl usw.
01:16:23: Das sind alles komplexe Themen die aber runtergebrochen werden können wenn man sich Mühe gibt und wenn man gute Kommunikation macht.
01:16:32: Apropos gute Kommunifikation wir sind jetzt fast am Ende.
01:16:35: ich wollte jetzt aber im Vorgespräch schon mal kurz drüber gesprochen Einmal kurz fragen, was ist von euch allen der lustigste Artenname den ihr kennt?
01:16:48: Marco, nachts schon.
01:16:49: Das war ein sehr großer Wechsel auf jeden Fall von dem ... Was kann man denn noch tun bis hin zu einem lustigen Artnamen?
01:16:55: Ja natürlich!
01:16:56: Ich finde auf jeden fall Akkyloforus-Wagenschieberi ganz nett.
01:17:00: Der ist nach einem Herrn Wagenschieberger benannt aber es klingt für mich immer sehr amüsant dass ein kleiner Kurzflügelkäfer in Morhen lebt.
01:17:11: Ich habe gelacht, weil wir es im Vorgespräch natürlich schon hatten.
01:17:15: Mein Lieblingsname ist der einfachste wissenschaftliche Name, glaube ich, den es gibt, dass der westliche Flachlang-Gurilla eine Unterart des westlichen Gurillas.
01:17:23: Deswegen sind's gleich drei Namen und er ist einfach GURILLA GURILA GORILLA.
01:17:31: Soll ich weiter machen?
01:17:33: Ja!
01:17:33: Es fällt mir nämlich gerade schwer wirklich, sag' ich mal, den witzigsten Artnamen zu finden.
01:17:38: Ich hab immer ne Anekdote aus einem.
01:17:40: Es ist eine Konferenz, wo ich vor ein paar Jahren war und da hat einer Botanikerin einen Vortrag gehalten.
01:17:48: Und ich weiß nicht mehr ganz genau wie das war, aber sie hatte erklärt ... dass sie an bestimmten Pflanzen gearbeitet hat.
01:17:55: Die hießen Krokodiopsidazän oder sowas.
01:18:01: Und diese Artnahme wurde immer länger während sie erzählt hat, wie sie eigentlich dann noch eine andere ... Linie drin gefunden hatte.
01:18:13: Das waren dann irgendwann die Croco-Coco-Diopsida sehr mit noch ganz vielen anderen Worten, aber es gibt viele lustige Namen.
01:18:27: Ich finde es cool dass die Fangschrecken Mantiden heißen und die Gespenstrecke fassmieden.
01:18:36: Und die Gladiator-Strecken Manto Fasmatodea, obwohl sie überhaupt nicht näher miteinander verwandt sind, sondern eigentlich die Fangschrecken eher mit den Schaden so.
01:18:48: Mantofasmatodea das ist mein lustigster Name.
01:18:51: Danke!
01:18:54: Julia hast du auch einen lustigen Namen?
01:18:56: Nee, eigentlich nicht.
01:18:57: Also ich arbeite ja ganz... hatte schon gedacht mit viel zu tun.
01:19:01: Projekten zu dieser Ritzenflora, die die Leute meistens gar nicht wahrnehmen auf die sie treten.
01:19:05: Wo sie aber wenn Sie sich dann runterknien und sie bestimmen auch mit den Apps.
01:19:10: Und dann die deutschen Namen sind oft so niedlich und so anrührend Die sind nicht lustig Aber so dass sofort eine Verbindung Zu dieser übersehenden Art übersteht Wenn diese Name so anschaulich freundlich und niedlich klingt.
01:19:27: Also dafür mit diesen deutschen Namen auch bei den Pilzen zum Beispiel, die haben ja schwarz-brauner Schwammrüblingen, gelber Kegelsaftlinge also wirklich auch wirklich lustige Namen in ihrer bunten Vielfalt.
01:19:39: Die ist einem leichter machen, Arten den Leuten näher zu bringen.
01:19:42: viel leichter als die sperrischen lateinischen Namen aber natürlich die einzig richtigen sind weil genau zuordnbar jeweils während die Deutschen sicher x fach überschneiden.
01:19:52: zum teil Nee, aber ich kann jetzt mit keiner lustigen Art dienen nur einen Plädoyen in manchen Gruppen die deutschen Namen für die Kommunikation zu benutzen und die Pflanzen oder die Arten den Leuten dadurch näherzubringen.
01:20:07: Es gab ein Vorschlag auf Social Media dass man anstatt Beleidigungen doch Pilznamen voneinander verwenden sollte.
01:20:13: Ich fand dich auch sehr passend.
01:20:15: Sehr guter Vorschlag auf jeden Fall!
01:20:16: Man kann auch morphologische Teile von Insekten nehmen, sehr beliebt.
01:20:20: bei den zoologischen Bestimmungsübungen hatte ich den Leuten immer ans Herz gelegt die Anatpyramide bei Libellen quasi weil man dann auch irgendwie vielleicht sogar eine juristisch sichere Beleidigung oder so was hat, weil man sich ja nur offen ein morphologischen Teil von der Libelle bezieht oder so, das kann ja nicht beleidigend sein.
01:20:39: Auch keine Menschengruppe damit beleidigt?
01:20:41: Das ist das sowieso nicht genau.
01:20:45: und ansonsten als Julia das gerade mit den deutschen Namen meinte da ist mir noch einer eingefallen und zwar dass es das exakte Beispiel wie deutsche Namen das so ein bisschen prägen können.
01:20:54: Es gibt eine Wanze die hat zwei deutsche Namen Und das eine ist der maskierte Strölch und das klingt eigentlich sehr schön und das ist so ne kleine Wanze Die klebt mit ihrem Kot klebt die so unterschiedliche Staubteile im Prinzip als Larve an sich und läuft damit rum, um eben maskiert zu sein.
01:21:10: Und sie hat noch den Namen Code-Wanze – das ist der Name, der da nicht so viel Emotionen überbringt!
01:21:17: Deswegen habe ich die zum Beispiel bei der Kommunikation auch immer nur Maskierter Sträulich genannt weil ich das irgendwie ganz schön finde was das angeht.
01:21:28: Ja... Ich finde es ja schön, wenn ihr sagt Kommunikation ist wichtig.
01:21:35: Find ich auch schön, dass wir das machen können und ihr das ja auch irgendwie alle macht.
01:21:42: Aber bei dem Thema okay, wenn ich jetzt weiß mein Handy hat einen ökologischen Einfluss... Was mache ich denn dann?
01:21:50: Also ohne Handy geht hier heute auch nicht mehr!
01:21:54: Ohne Handy nicht.
01:21:55: aber du musst nicht jedes Jahr ein neues Handy vielleicht kaufen.
01:21:57: oder du kaufst ein recyceltes, oder du gibst dein altes Handy bei uns im Zoo ab und wir recyceln das für dich und stecken das Geld was wir daraus kriegen in einen Schutzprojekt für Gorillas vor Ort.
01:22:08: Und dann hast Du so'n Bogen geschlagen von den Tieren hier im Zoo die dann wirklich unsere Botschafter sind.
01:22:14: also wir stehen bei den Gorillas sagen hier guck mal was für ein tolles Tier ist bedroht unter anderem weil es ja ganz wichtig ist jetzt nicht die Einzelperson aber weil wir Menschen im Lebensraum von Gorillas seltene Erden abbauen.
01:22:29: Aber auch du kannst einen kleinen Teil zumindest dazu beitragen, dass es besser wird und kannst nicht so häufig ein neues Handy kaufen, kannst free-forbisch der Handys kaufen, dein altes Handy recyceln... oder Handys benutzen, von denen es ja welche gibt die sich reparieren lassen, die so nachhaltig wie möglich hergestellt sind.
01:22:49: da gibts heute auch einige Marken.
01:22:51: Genau!
01:22:52: Und das finde ich ganz wichtig tatsächlich, dass man den Menschen Du sagtest es am Anfang, dass wenn ich alle so deprimiert hier rausgehe, dass man den Menschen auch ein bisschen Selbstwirksamkeit mitgibt.
01:23:05: Dass man sagt okay du kannst schon irgendwie einen kleinen Teil dazu beitragen Ich alleine werde die Welt wahrscheinlich nicht retten aber ich kann zumindest versuchen einen Teil zu machen und das ist glaube ich allein aus psychologischer Sicht schon eine ganz wichtige Sache.
01:23:21: Mit dem Unterschied zum Klimawandel, wenn ich da alles tue was ich kann kein Fleisch essen keinen Auto haben nicht fliegen nichts dann merke ich nichts.
01:23:28: Wenn ich für die Biodiversität was tu im Garten im Haus sind das dann kleine Inseln wo sich etwas einstellt wo sich neue Arten tummeln die ich vorher nicht gesehen habe an den Sekten, wenn ich auf dem Fensterbrett ein paar Pflanzenarten hab.
01:23:41: Ich weiß Thomas dass du dazu mal in der Diskussion auf den Social Media gesagt hast glaube ich es war so ein bisschen Augenwischerei und täuscht über die wirklich großen Probleme die wir in der Fläche mit der Biodiversität in Deutschland haben.
01:23:54: aber ich glaube wenn man so fangen die Leute an sich damit zu beschäftigen offenes Augen ein bisschen zu bekommen und dann vielleicht nach und nach sich diese größeren, komplexeren Zusammenhänge zu verdeutlichen.
01:24:06: Wo sie auf anderer Ebene tätig werden können und sollten.
01:24:10: Ich glaube das ist so eine aufbauende Aktivitätskette die man eben durchaus auf dem Balkon oder dem Fensterbrett beginnen kann, oder?
01:24:20: Ja, ich denke immer alle wie sie lustig sind und mögen dann irgendwie.
01:24:24: weil also das Problem dass sich so ein bisschen sehe ist dass wir sehr viele Dinge immer mit genau wie bei diesen politischen Dingen haben wir im Umweltsektor unfassbar, also das ist ein Bereich der es so krass von.
01:24:38: Wir setzen uns Ziele in der Zukunft und erreichen die nicht und müssen uns da wieder neue Ziele In der Zukunft setzen wie kein anderer Politikbereich.
01:24:45: Also das ist komplett irre.
01:24:46: irgendwann hat man jemand damit angefangen.
01:24:49: Wer damit angefange hat weiß man auch relativ genau.
01:24:52: Die die keine Lust auf diesen umweltkram hatten die haben dann mit angefangen und haben das eben sehr erfolgreich umsetzen können, sodass man immer mit Strategien und Zielen, die halt nicht einsetzbar sind.
01:25:04: Also erhaltbar sind in irgendeiner Form arbeitet.
01:25:09: Bei der letzten UN-Dekade für biologische Vielfalt, um das noch mal klarzumachen ist zum Beispiel keines der zehn Ziele nur anhand erreicht.
01:25:17: Da hat man gar nichts erreicht.
01:25:18: Nicht mal Schritte bei den zehn Zielen sind irgendwie erreicht worden, sondern unter dem Strich hat man quasi überhaupt nix erreicht und das sieht ja jetzt im Prinzip nicht in allen Bereichen so aus, sondern einigen kommt man relativ gut voran auch wenn man es nicht richtig sieht.
01:25:32: Es gibt natürlich sehr viele Dinge die da entgegen arbeiten aber von dem Dreißig-Dreichsig-Ziel sind wir jetzt global im Prinzip so bei knapp siebzehn Prozent von dreißig.
01:25:43: Das klingt jetzt erstmal nicht mehr viel, aber das ist vielmehr als noch vor Jahrzehnten.
01:25:47: also es gibt auch Dinge die vorangehen und gleichzeitig muss man halt sagen haben wir genau den gleichen Effekt wie beim Klimawandel dass quasi alle über den CO² Ausschuss reden und eher jährlich größer wird quasi ne?
01:26:02: Also es gibt nur sehr wenige Staaten wo er rückläufig Und global betrachtet wird er jetzt gerade noch größer und insbesondere auch in Teilen von Europa noch.
01:26:11: Also auch bei uns direkt vor der eigenen Haustür so gesehen, das ist halt wirklich sehr schwierig.
01:26:15: Ich denke mir, dass grundsätzlich natürlich es zum Schluss immer auf das Verhalten von einem selbst ankommt.
01:26:23: Dass man selbst schaut, was ich immer ganz wichtig finde, ist, dass man Umweltthemen ernst nimmt.
01:26:28: Das machen viele Leute nicht, wenn sie sich das selbst eingestehen Und das spielt dann irgendwo eigentlich doch gar keine Rolle.
01:26:34: Dass man sich einfach bewusst wird in so einem Nachhaltigkeitsgedanke, der ja wirklich gut war den hatten wir vor einigen Jahren auch mal viel stärker verankert in der Gesellschaft irgendwie so dass man damit auch was Positives verbindet weil es eben auch ein positiver Zukunftsausblick ist.
01:26:49: und die Stellschrauben des Artensterbens Das ist wirklich sehr schwierig daran zu arbeiten Weil das einfach so richtig ... braucht das ganz, ganz große Dinge die sich ändern.
01:27:03: Also das heißt wir müssen im Prinzip Stressoren aus den Landschaften rausbekommen, die da drauf herrschen und Das kriegt man ohne drastische politische Schritte wo man wirklich auch dinge einschränkt Und sich gemeinsam über Einschränkungen streitet oder so kriegt Man das überhaupt nicht hin.
01:27:20: und dass ist eben so ein bisschen die Schwierigkeit.
01:27:22: und ich denke aber Ja, man selbst ist eigentlich immer so der Hebel für sein eigenes Leben und muss das verantworten wie man selbst eben lebt.
01:27:30: Und ja runtergebrochen, das ist glaube ich das was Julia auch ... auch so gesagt hat.
01:27:37: es ist glaub ich schon so egal wie man so ein Schrittleben ermöglicht irgendwie auf welcher Ebene das jetzt ist, wie skaliert das ist ob das jetzt irgendwie der eigene Balkon ist den man so bisschen vielfältiger für sich nutzt oder sonstwas.
01:27:50: Das is natürlich alles irgendwo in Beitrag.
01:27:53: eine Art und Weise sich selbst damit auseinanderzusetzen, das finde ich auch ganz wichtig.
01:27:58: Ich würde noch gerne ergänzen dass also ganz schnell nur noch dass ich glaube was jeder einzelne gut machen kann und sich damit auch selber was Gutes tut ist eben darauf zu achten nicht so viel Müll zu produzieren weil das sind Dinge die sehr stark eben von Einzelpersonen sehr viel Müll, also sehr großen Effekt haben können.
01:28:18: Und es sind eben auch Sachen die man in der eigenen Umgebung sieht.
01:28:21: Also wir wollen ja selber in der Eigenumgebung auch keinen Müll rumliegen haben.
01:28:24: Das heißt, man kann sich einfach mehr Disziplin dabei gut zu verwerten und Dinge gut zu entsorgen und nicht so viel in der Tour zu hinterlassen.
01:28:38: Kann man sich gut angewöhnen?
01:28:40: Beid noch besser wäre weniger überhaupt so.
01:28:42: zu konsumieren, was dann hinterher Müll wird.
01:28:44: Weil das muss man sich mal vergegenwärtigen.
01:28:46: Alle Dinge die ich jenemal im Leben gekauft, erworben, konsumiert hab, Objekte sind immer noch irgendwo da!
01:28:54: Die sind vielleicht zwar verbrannt in ihre Bestandteile oder irgendwo eingelagert aber sie sind alle immer noch da und weniger davon wäre besser nicht nur auf die Trennung ganz zu achten.
01:29:05: Ja gut danke dass wir jetzt hier nochmal so ein bisschen Aktivitätsecke geschaut haben, wenigstens.
01:29:14: Eine Aktivitätsecke die wir immer am Ende unserer Streams haben ist dass wir auch unseren Gästen die Gelegenheit geben möchten für ihre Projekte, ihre Aktivitäten, ihre Bücher Podcasts Veranstaltungen und ähnliche Dinge ein bisschen zu werben.
01:29:33: insofern gehe ich da mal ja spiele ich den Ball mal an Fabian magst du anfangen?
01:29:40: Was so?
01:29:41: Ich bin momentan nicht so viel auf Social Media, obwohl das mein Plan ist da weiter aktiv zu sein.
01:29:48: Das heißt, da werdet ihr mich wahrscheinlich in Zukunft auch noch häufiger sehen – auf Instagram und YouTube.
01:29:55: Und TikTok, was ich momentan mache, ist noch nicht so in der Öffentlichkeit.
01:30:01: Ich schreibe gerade ein sehr langes Manuskript, das hoffentlich mal einen Buch wird.
01:30:06: Das werdet ihr in Zukunft auch noch mal hören.
01:30:07: Ansonsten gucke ich, dass ich ab und zu bei Vorträgen sichtbar bin oder zum Beispiel über solchen Abenden wie heute.
01:30:17: Jo!
01:30:19: Thomas vielleicht?
01:30:24: Ich bin eigentlich vielfältig aktiv mit den unterschiedlichsten Dingen.
01:30:30: Zum einen kommuniziere ich direkt die Forschungsergebnisse von uns und klärt dann so ein bisschen über unten unterschiedlichste Biodiversitätsaspekte auf.
01:30:43: Und man kann Bücher von mir kaufen, unser erstes Buch Von Angesicht zu Angesichts.
01:30:49: Da geht es darum so ein Perspektivwechsel mal zu wagen also sich Insekten mal auf Augenhöhe zu betrachten und dann eben mal irgendwie festzustellen wie die aussehen wenn sie nicht so klein irgendwo rum huschen oder so sondern man denen wie so ein anmutiges Wesen mal gegenüber gestellt wird.
01:31:07: irgendwie das ist auch Ein Spiegel-Bestzeller geworden, hat uns total darüber gefreut.
01:31:11: Das hat sehr schön funktioniert und ist jetzt in der zweiten Auflage ... sehr gut abverkauft ist irgendwie und das ist ein schönes Geschenk, falls ihr jemanden kennt der Krabbeltiere gern mag oder vielleicht die Angst vor Krabbeltieren verlieren möchte.
01:31:26: Und die schönsten Rückmeldungen waren dass obwohl es kein für Kinder gemachtes Buch ist oder vielleicht sogar gerade deswegen funktioniert das richtig richtig gut für Kinder.
01:31:36: also man merkte einfach Weil man denen damit irgendwie so ein bisschen ... Die haben da eine Tiefe, die die entdecken können.
01:31:42: Das ist kein Kinderbuch, sondern wir hatten das gar nicht als Zielgruppe mitgedacht.
01:31:46: Aber das klappt sehr schön und das ist auch irgendwie mit das Schönste Feedback.
01:31:50: Ansonsten bin ich in den Social-Midias zu finden und tauche zwischendurch mal irgendwie so als Experte der Lokalpresse an Talkshows oder irgendwas anderes auf, um ebenso zur Biodiversität aufzuklären.
01:32:06: Joa!
01:32:07: Julia vielleicht ... Ja gerne, mein Herzensprojekt ist ja seit einigen Jahren die Krautschau.
01:32:18: aufgehängt bei Senkenberg, angeregt zusammen mit Alexandra Maria Klein von der Uni Freiburg wo wir einen zuerst Aktionstag inzwischen eine bundesweite Aktionswoche machen im Mai um den Tag der biologischen Vielfalt herum.
01:32:35: Wo wir einladen in möglichst vielen Städten in Deutschland, Schweiz, Österreich nächstes Jahr wahrscheinlich auch europaweit mit Gruppen auf Krautschau zu gehen, auf kleine Spaziergänge in der jeweiligen Stadt und da einfach mal auf die Knie zu gehen vor Bewunderung aber auch um die Arten überhaupt anzuschauen.
01:32:53: Und mit bunter Kreide zu beschriften was man alles findet das bisschen mit Hashtags auch im Internet zu posten.
01:33:00: wir bündeln das in einer Woche damit die Medien sich noch geballt dafür interessieren was sie auch tun.
01:33:05: es ist ein bisschen neudiges Thema Leute die auf Knien in der Stadt rum rutschen Das vermeintliche Moos aus den Ritzen kratzen, obwohl es sind über fünfhundert Arten die da wachsen.
01:33:15: Und das ist eben so ein erster Schritt wo man den Leuten ermöglicht sich direkt vor der Haustür ohne irgendwohin zu müssen mit Natur zu beschäftigen und wo sie dann oft auch eben die nächsten Denkschritte machen und sich mit dem größeren Ganzen zusammen beschäftigen.
01:33:27: Ich würde einladen wer das in seiner Stadt machen möchte und dazu ein paar Anleitungen will, wobei das ein äußerst simples Format ist.
01:33:35: Kann sich sehr gerne bei mir melden und wir sammeln dann auch alle Spaziergänge und stellen sie bei uns auf die Webseite.
01:33:42: Mach gut ich hatte noch nicht!
01:33:44: Genau ja ich glaube mein wichtigster Punkt ist dass wir im Arten- und Naturschutz eben ganz ganz viele Player brauchen und zwei dieser Player sind die zoologische Gesellschaft Frankfurt als Naturschutzorganisationen der Zoo Frankfurt also quasi wie so Puzzlestücke und bei uns arbeiten Menschen die wirklich für tun und die haben wahnsinnig tolle Geschichten zu erzählen.
01:34:06: Und die erfahre ich in dem Podcast, den ich moderiere.
01:34:10: Der heißt hinter dem Zoo Gehts Weiter.
01:34:12: Da spreche ich mit diesen ganzen Menschen aus Afrika, Peru bei uns aus dem Zoo
01:34:17: usw.,
01:34:18: und die erzähle mir ihre Geschichten im Natur- und Artenschutz.
01:34:20: Es gibt auch ganz viel Hoffnung.
01:34:22: tatsächlich das ist sehr schön!
01:34:24: Den findet man bei uns auf der Homepage also vom Zoo von der zoologischen Gesellschaft Frankfurt und natürlich Spotify, Apple Podcast und überall Wo es Podcast gibt.
01:34:35: Sehr schön!
01:34:36: Anika, du hast für uns noch ein paar Sachen... Ja genau ich habe noch zwei Sachen und zwar Werdenköln und Umgebung wohnt der kann am Donnerstag in Zerbranskom.
01:34:48: da hält nämlich Claudia Preis die ja gute Zuschauer auch wahrscheinlich kennen von uns oder zuhörende.
01:34:57: Die hält dort einen Vortrag über Krypto Zoologie, glaube ich.
01:35:03: Ich schaue noch mal ganz schnell nach damit ich euch keinen Lütze in der Zelle vom Suchen nicht finden der Tiere Kryptiden zwischen Hoax und Hingabe.
01:35:11: Da habt ihr es also gerne vorbeikommen.
01:35:14: Vierundzwanzigster September.
01:35:15: Und wo ihr auch sehr gerne vorbei kommen könnt und auch einige von uns sehen können ist zum Skeptival in Berlin.
01:35:22: das ist am zehnten und elften Oktober In berlin wie gerade schon gesagt und da könnte er auch sehr gern vorbeiekommen.
01:35:32: Ansonsten bleibt uns der Hinweis auf unsere nächste Folge natürlich, wie immer in genau zwei Wochen.
01:35:37: Somit am fünften Zehnten, sechsundzwanzig und da sprechen wir ein Thema an das auch im Chat schon ein paar mal gefragt worden ist als wir neulich über die Römer zum Beispiel gesprochen haben.
01:35:47: denn die Frage ist dann wer waren eigentlich?
01:35:49: Die Kelten!
01:35:50: Und auch da haben wieder spannende Gäste und ich freue mich drauf.
01:35:54: Ich freu mich auch.
01:35:55: Ich freue mich wenn ihr wieder dabei seid bis zum fünftenszehnten.
01:35:59: macht es gut tschüss Tschüss, danke an euch und uns die Menschen im Hintergrund.
01:36:04: Tschüss!
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